42.Tag: Ruhetag
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| Adieu Dordogne |
Dieser Tag begann wie die letzten Tage auch. Mit viel Sonne. Aber heute
stand nicht auf dem Programm.
Kein Besuch, keine Visite kein Ziel. Eine völlig
ungewöhnliche Situation. Schon das Frühstück zog sich in die Länge. Für den
Nachmittagskaffee hatte ich vorsorglich gleich zwei Schneckennudeln mit Zibeben
eingekauft. Diese Nudeln sind in ihrer Machart super. Ganz leicht, viele
Rosinen und ähnlich wie aus einem Blätterteig gemacht. Aber wie gesagt, sie
sind für den Nachmittag gedacht. Endlich hatte man mal Zeit die Nachbarn bei
ihren Frühstücksbemühungen zu beobachten.
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| Campingplatz |
War eigentlich ganz amüsant. Gelegentlich machten wir ein paar Vorbereitungen für die Abreise Morgen. Den Vorlegeteppich konnte man in der Sonne vollständig trocknen und zusammenrollen.
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| beinahe fertig |
Das Küchenzelt wurde ausgeräumt und ordentlich verstaut und sonstige Kleinigkeiten zur Verbesserung unserer Infrastruktur wurden vorgenommen. Dann mal wieder eine Platzrunde um unsere Neugierde zu befriedigen. Wenn’s uns mal zu heiß wurde kühlten wir uns ganz einfach im Pool ab. Zu Mittag vesperten wir traditionelle Baguetten und ansonsten war Müßiggang angesagt. Aufregend wurde es erst gegen Abend. Bedrohliche Gewitterwolken zeigten sich am Himmel.
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| drohendes Gewitter |
Alle waren sofort
dabei irgendwelche Zeltsicherungsmaßnahmen vorzunehmen. Dann waren alle mit
ihren Fotohandy aktiv. Dieses Ereignis musste ja festgehalten werden. Sofort
bildeten sich kleine Gruppen die den Vorgang diskutierten. Auf einmal kamen
alle miteinander ins Gespräch. War schön. Ein benachbarter Camper erklärte mir
sofort, dass nichts geschehen werde.
Das Wetterradar zeigte an, dass das Gewitter
haarscharf an uns vorbeischrammte. Auch gut. So war die ganze Aufregung also
umsonst. Etwas wehmütige Gedanken kehrten zurück. Es war ja der letzte Tag an
der Dordogne und wir mussten feststellen, dass es uns hier außerordentlich gut
gefallen hat. Diese Gegend können wir für einen Urlaub nur weiterempfehlen.
Weil alles wegen der letzten Ereignisse etwas länger gedauert hat gingen wir
für unsere Verhältnisse sehr spät ins Bett.




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