45.Tag: Glanum, Les Antiques, St. Paul de Mausole
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| Les Atiques |
Der abgekündigte morgendliche leichte Regen fiel ins Wasser.
| Markt |
Was
natürlich unseren Beifall fand. Mal wieder trocken aufstehen ist natürlich
besonders schön. Und heute haben wir ja einiges vor. Zunächst galt es aber
wieder eins guten Baguettes zu finden. Mit dem Rad zum nächsten Bäcker war
schnell erledigt.
Nur der hatte wieder am Mittwoch seinen Ruhetag. Also weiter
geradelt bis zur nächsten Boulangerie und dort sehr gut eingekauft. Nach dem
Frühstück machten wir uns auf zum Marktbesuch.
| Kiosk |
Der Mittwochsmarkt ist ja sehr bekannt und wird als sehr schöner markt beschrieben.
| Glanum |
Und so wars dann auch. Die
ganze Innenstadt war letztlich ein Marktstand. Händler reihte sich an Händler
und es gab wirklich alles hier zu kaufen. Vom Käse, Gemüse, Kunst, Fleisch, Wein,
Oil alles war zu erwerben. Und beinahe an jeder Ecke standen Straßenmusikanten
und machten den Besuch des Marktes zu einem Fest.
Jetzt war französisches Flair
zu spüren. Und jetzt konnte man spüren was St. Remy so bemerkenswert macht.
Nach dem Besuch des Marktes brachten wir unsere Einkäufe zurück zum
Campingplatz. Dann ging es mit Rucksack auf den Rücken weiter zu dem
historischen Ort Glanum.
| Wanderweg |
Glanum war eine
keltische, hellenistische und später römische Stadt im heutigen Südfrankreich.
Das antike Zentrum ist als Ruine erhalten und konnte besichtigt werden.
Die 8€ Eintrittsgeld war der Besuch allemal wert.
Mit einem deutschen Handzettel in der Hand erkundeten wir die Stätte. Es ist
schon unglaublich was die Menschen in früher Zeiten alles zu Wege gebracht
hatten. Aber gleichwohl waren es immer Kriege die dann alles zerstört haben. Die
Menschen lernen einfach nichts dazu. Weiter gings zum Les Antiques, dem symbolischen
Monument aus der Römerzeit. Es war das Eingangstor und Mausoleum zur Stadt
Glanum.
| Garten |
Danach dachte ich wir könnten noch einen Abstecher zu einem schönen
Ausblick machen. Der Wanderweg dorthin, führte am Rande einer vielbefahrenen Autostraße
nach oben. Nach kurzer Zeit waren die vorbeifahrenden Autos unerträglich und
wir kehrten einfach um. Eigentlich kann man so keinen offiziellen Wanderweg
ausweisen. Wieder in Sicherheit machten wir eine kurze Rast zur Erholung und gingen
dann zum St, Paul de Mausole. Das ehemalige Kloster hatte ehemals eine psychiatrische
Abteilung in der Vincent van Gogh sein letztes Lebensjahr verbrachte. Dort
malte er noch unzählige Bilder.
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| Blick in den Alpilles |
Das Kloster wurde zu einem wunderbaren Gedenk- und Ausstellungsort umgewandelt. Es war ein toller Besuch. So langsam hatten wir genug von unserer Laufkunst und machten uns auf den Heimweg. Ein paar Süßigkeiten wurden unterwegs noch erstanden damit der Nachmittag einen würdigen Abschluss finden konnte. Bevor wir uns über die Teile hermachten erfrischten wir uns noch im Pool. Und das war dringend notwendig. Zum Abendessen gabs dann selbstgemachte Fleischküchle mit Kartoffeln und Karotten-Erbsengemüse. Dies Stärkung brachte uns nach einer langen Wanderung wieder zu Kräften. Ziemlich geschafft gingen wir an diesem Tag ins Bett.


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