37 Tag: Chateau Castelnaud
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| Chateau Castelnaud |
Wir wurden durch seltsame Geräusche geweckt. Wie Gasofen anzünden und wieder ausmachen hörte sich das ganze an.
| Montgolfiere |
Und ein Blick zum Himmel bestätigte diesen Eindruck. Montgolfiere waren unterwegs am Morgen. Gleich mit einem solch schönen Anblick den Tag zu beginnen war auch nicht schlecht.
| Wanderweg |
Meine erste Tat am
Morgen war natürlich dieses Ereignis fotografisch festzuhalten. Ein Vorteil an
diesem Platz ist natürlich auch, dass der Bäcker genau 130m entfernt seine
Ladentür hat. So wurden gleich wieder mal 2 Baguettes gekauft wobei eins fürs Mitnehmen
zur Wanderung gedacht war.
| Schloss Faynac |
Auf jeden Fall machten wir uns zeitig auf den Weg zum Chateau Castelnaud. Entlang der Dordogne führte der vorgegebene Wanderweg.
| Castelnaud |
Ein
nicht vollendeter Brückenbau unterbrach den Wanderweg. Wir mussten die
Baustelle weitläufig umlaufen um dann wieder an die Dordogne zu kommen. Der
seit Jahren eingestellt Bau kostete wohl dem angrenzenden Campingplatz das
Leben. Schade. War sicherlich mal ein schöner Platz. Weiter führte uns der
schattige Wanderweg an weiteren Campingplätzen vorbei. Auf denen war allerdings
sehr wenig Betreib. Kurz vor Castelnaud mussten wir zur Autobrücke hochsteigen
um die Dordogne überqueren zu können.
Dann konnten wir auch schon hochhoben die
mächtige Burg erkennen. Wie schon gestern stand unsere ein steiler Anstieg zur
Burg bevor den wir allerdings ganz souverän meisterten.
Die Burg war in einem
tadellosen Zustand. Fein säuberlich restauriert lud sie zum Besuch ein. Der vorgegebene
Besuchsweg führte uns über steile Treppen hoch in die inneren Räume.
| Ausblick |
Hier wurde
historischen Kriegswaffen ausgestellt und die Anwendung sehr martialisch
dokumentiert. Die ganze Führung war gut gemacht und wir bekamen einen Eindruck
über die Geschehnisse der damaligen Zeit. Ganz nebenbei erbrachte Helga noch
eine soziale Tat.
Eine etwas sehr füllige Frau war durch das steile
Treppensteigen etwas erschöpft und bat ihre Tochter doch wieder abzusteigen um
etwas Trinkwasser zu besorgen. Helga bot der überhitzten Frau ihre Trinkflasche
an die diese sofort dankend entgegen nahm. Nach dem Besuch stiegen wir ab ins
Dorf und kehrten in einem Restaurant an der Dordogne ein.
Für 2 Kaffee und ein
Wasser mussten wir hier den glatten Betrag von 10€ blechen. Zum ersten Mal auf
unsrer reise fühlten wir uns über den Tisch gezogen. Nach beinahe 6 Stunden
Wanderung kamen wir etws geschafft Camp an. Das anschließende Bad im Pool
brachte alle Lebensgeister wieder zurück.
Mit Schinkennudeln und Salat war der
Aufwand fürs Abendessen nicht allzu groß. Das aufgezogene Gewitter veranlasste uns das erste Mal im Bus zu kochen. Anschließend machten die
Ravensburger Camper-Nachbarn uns noch Besuchvorschläge für die nächsten Tage. Müde
aber glücklich fielen wir dann ins Bett.
| Regenschauer |


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