55.Tag: Le Bourget du Lac
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| Le Bourget du Lac |
Die Zeiten der ruhigen und halbleeren Campingplätze ist wohl vorbei. Am
heutigen Samstag füllte sich der gesamte Platz. Da hatten wir wohl noch Glück
unser Plätzchen zu erhaschen. Schön sind hier die kurzen Wege. Ein Bäcker, eine
Wirtschaft und der Badestrand sind vor Ort.
Also, nicht wie hin zum Baguette. Gerade
noch 5 Baguettes waren da. Wir haben wohl etwas zu lang geschlafen. Aber alles
ging gut und das Frühstück war gesichert. Danach machten wir uns auf den Weg
die Umgebung etwas näher kennenzulernen. Vorbei an den Bootsanlegestellen gings in Richtung Stadtmitte. Am öffentlichen Strandbad trauten wir unseren
Augen nicht. Am Kartenhäuschen hatte sich eine riesige Warteschlange gebildet.
Alle wollten wohl ins kühle Nass.
Nach einiger Zeit schafften wir den Weg in
die Stadtmitte. Der Besuch im Tourismuszentrum war allerdings nicht sehr
ergiebig. Andere Prospekte wie auf dem Campingplatz gabs hier nicht. In einem
kleinen Laden erwarben wir noch Kartoffel, Trauben und Erdbeeren.
Ein kleiner
Besuch in der Kirche am Wegesrand schadete auch nicht. Auf dem Rückweg wurden
wir auf das Chateau Thomas II hingewiesen. Neugierig folgten Wir dem
Hinweisschild und standen dann vor einem verschlossenen großen Eisentor.
Dahinter
befand sich das verfallene Chateau. Der Weg führte weiter zu einer Observation
Stelle für Wasservögel und mehr. Von dieser Stelle aus hatte man einen guten
Blick in das Naturschutzgebiet. Der Weg dorthin war aber durch viele vom Sturm
gefällte Bäume belastet.
Hier hat ein Sturm ordentliche Arbeit geleistet.
Zurück am Platz wurden Kartoffeln gekocht. Heute Abend gibt es Bratkartoffel
mit Spiegelei und Spinat und dazu war diese Vorbereitung nötig.
| Chateau Thomas II |
Ein kleiner sanfter Mittagsschlaf war auch noch drin. Danach gings mit dem Bus auf eine kleine Erkundungstour.
| Obsevation des Aigrettes |
Die größeren Einkaufsmöglichkeiten wurden mal erkundet und wir schafften es tatsächlich einen ordentlichen Spinat aufzutreiben. Am Platz zurück konnten wir uns von dem ständigen Campingzuzug ein Bild machen. Die größeren französischen Familien zogen hier nicht nur für ein paar Tage ein. Küchenzelte wurden aufgeschlagen und riesige Kühlschränke platziert.
| Naturschutzgebiet |
Die Saison hat definitiv begonnen. Auf der Terrassenwirtschaft war am Abend jeder Platz belegt. Jetzt hatten wir zum ersten Male einen lebendigen Campingplatz. Und das ist auch schön.

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