Freitag, 29. Mai 2026

Calanques de Figuerolles

 

26. Tag                             Calanques de Figuerolles

Datum:                           28.05.2026

Fahrt km:                       13,5

Schritte:                          8062

Wetter:                            28°

 

Die erste Nacht am neuen Platz war ausgezeichnet. Für die Nachtkühle sorgten alle geöffneten Hubdachfenster. Schlafen tun wir sowieso sehr gut. Und das mit den Brötchen hat auch prima geklappt. Die Vorbestellung wurde ordnungsgemäß bearbeitet und die bescheidenen Mehrkosten trugen wir mit Fassung. Der Campingplatz ist sehr ruhig und die Nachtruhe wurde durch niemanden gestört. Ein vielversprechender Beginn hier in Ceyreste. Ohne Vorplanung gingen wir in diesen Tag. Neuorientierung war das Zauberwort. Diese Neuorientierung hielt nicht lange und wir machten uns auf den Weg in den „Parc du Mugel“ Ein vielversprechendes Ziel direkt am Rande von La Ciotat. Das Navi führte uns sicher zum vorgesehenen Parkplatz. Aber die Zufahrt war als Schikane für größere Fahrzeuge gedacht. Selbst normale PKWs hatten Schwierigkeiten bei der Durchfahrt. Mit etwas Mühe bekamen wir das Ganze ja hin. Einem französischen Autofahrer navigierte ich zum Schluss durch die Schikane an der er sich bereits eine Schramme eingefahren hatte. Eine solch blöde Zufahrt habe ich noch nie erlebt. Den Kassenautomaten haben wir dann erfolgreich bedient und wir konnte uns auf den Weg in den Park machen. Die Parkplatzbelegung sprach für ein interessantes Objekt. Und wir wurden nicht Enttäuscht. Schon der erste Blick auf die „Calanques de Figuerolles“ beeindruckte sehr. Vor allem junge Menschen zog es an die steile Felsenküste, die an manchen Stellen sehr gefährlich aussah. Wir durchstreiften den angelegten städtischen Park und genossen neben den schönen Bäumen und blühenden Sträuchern die wunderschöne felsige Landschaft. Und immer wieder führte der Weg zurück zur steilen Küste. Man konnte sich daran kaum satt sehen. Viele junge Menschen schleppten große Kühltaschen mit sich. Was da wohl drin ist? Nach 3 Stunden intensivster Begehung kehrten wir zum Auto zurück. Die Ausfahrtsschikane wurde ohne jede Schramme gemeistert. Wir machten uns auf den Weg zum Supermarkt. Mit dem Navi war das ja auch kein Problem. Nur dieser „Carrefour“ war so groß, dass Einkaufen keinen Spaß mehr machte. Am Platz zurück erholten wir uns bei Kaffee und Kuchen sehr schnell. Mit anderen Campern machten wir noch kleine Aktivitätenaustausche um sich dann ums Abendessen zu kümmern. Bei einem italienischen Traditionsgericht stärkten wir uns für die Nacht und die nächsten Tage.





















Donnerstag, 28. Mai 2026

Camping Ceyreste

 

25. Tag                             Camping de Ceyreste

Datum:                            27.05.2026

Fahrt km:                        114,9

Schritte:                          6363

Wetter:                            kein Wölkchen am Himmel, 26°

 

Jetzt reichts, mit 34.5° Außentemperatur gabs heute den heißesten Tag. So warm braucht mans wirklich nicht. Aber der Reihe nach. Unser nächstes Ziel liegt ja gerade mal 115km weit weg. Es gab keinen Grund zur Eile. Gemütlich und in aller Ruhe wurde gefrühstückt um danach mit dem Abbruch unseres Lagers zu beginnen. Und bei diesem schönen trockenen Wetter war das alles kein Problem. Um 10 Uhr war der Bus reisefertig. Wir verabschiedeten uns noch von den Nachbarn bevor wir unser neues Ziel in Angriff zu nehmen. Eigentlich wollten wir noch den großen Wochenmarkt in Cavalaire besuchen aber bei einem Null Parkplatzangebot ließen wir das Vorhaben sausen. Sofort gings der Küste entlang in Richtung Toulon. Unsere Vorgabe ans TOMTOM alle Autobahnen und Mautstraßen zu meiden galt ja weiter. So wurden wir um Toulon herumgeführt und wir fuhren durch den Parc naturel de la Sainte-Baume in Richtung Ceyreste, Durch kaum befahrenes Gelände führte uns der Weg. Kurvenreich aber schön war die Strecke. Eigentlich wären wir kurz nach 1 Uhr an unseren neuen Campingplatz angekommen aber da hätte zu diesem Zeitpunkt Mittagspause geherrscht. Also fuhren wir weiter hinab zum Strand von „La Ciotat“. Am „Grand Plage la Ciotat“ suchten wir einen Parkplatz. Mit etwas Mühe und etwas abseits gelang uns das. Und selbst für diesen abseits gelegen Parkplatz durfte man zahlen. Allerdings war die erste Stunde frei und die nutzten wir auch. Jetzt lernten wir ein anders Strandleben kennen. An diesem Strand war jede Menge los und wir lernten sofort sofort die Größe dieser Stadt kennen. Aus wars mit der Idylle an der Cote a Azur. Hier wars voll uns sehr lebendig. Und zusätzlich störte die riesengroße Werft den Anblick auf den Strand. In einer Bar nahmen wir Platz und beobachteten das Strandleben. An diesem Strand werden wir wohl nicht baden gehen. Danach ließen wir uns vom Navi zu unseren Campingplatz bringen. Nur das TOMTOM führte uns derart in Nirwana, dass wir glatt auf GoogleMaps umsteigen mussten. Kurz nach 14 Uhr erreichten wir unser Ziel. Schön auf einem Hügel gelegen machte das Camping sofort einen sehr guten Eindruck auf uns. Wir wurden freundlich begrüßt. Unserem Anliege gerecht wurden uns zwei frei Plätze angeboten. Und wir hatten mal wieder Glück. Einen wunderschönen großen Platz konnten wir beziehen. Und doppeltes Glück hatten wir als wir merkten, dass immer mehr neue Camper auf den Platz kamen. Gut, dass wir sobald dran waren. Nach dem Aufbau lernten wir sofort den kühlenden Pool kennen. Alles war perfekt. Und der Blick auf die größere Stadt La Ciotat beeindruckend. Unter großen Pinienbäumen sitzend ließen wir uns das Abendessen gut schmecken. Und jetzt gibt’s das Handicap: Schnaken. Juhu, wir sind im Süden angekommen.