55Tag Heimfahrt 2 Etappe
Zum letzten
Male genossen wir noch eine wunderschöne kühle Schlafnacht in unserem Hochbett. Um 6.30 Uhr war für mich die Nachtruhe beendet und ich machte mich auf zur
Morgentoilette. Bei Tageslicht ist der Gang zur Toilette ein angenehmer Weg.
Nachts eine Katastrophe. In Frankreichs Campingplätze hat sich ein
sensoraktives Akkusolarsystem breit gemacht das einem auf Schritt und Tritt den
Weg leuchtet. Sobald man sich bewegt springt ein Leuchtkörper an. Reagiert im
Umfeld von 10 Metern. Dabei werden die nebenstehenden Zelte und Wohnwagen
mitangestrahlt. Die Zeltler können sich gegen die ungewollte Beleuchtung nicht
wehren die Wohnmobilisten wenigstens ihre Fenster verhängen. Man schleicht wie gänzlich beobachtet seinen Weg. Eine ganz schlechte Entwicklung
wie ich meine. Das musste einmal gesagt sein. Nach meinem erfolgreichen Toilettengang
machte ich mich auf zur Boulangerie. Keine 4 Minuten weit weg lag sie mitten im
Dorf und war seit 6.30 Uhr geöffnet. Somit konnten wir an diesen Morgen noch in
aller Ruhe gemütlich frühstücken. Danach war alles schnell im Bus verstaut und
wir konnten die letzten 431 km in Angriff nehmen. Auf Frankreichs Straßen lief
alles wie geschmiert. Kaum hatten wir die deutsche Autobahn von Basel nach
Karlsruhe erreicht stockte der Verkehr zunehmend. Immerhin es lief noch. Bei
Pforzheim gabs dann denn angekündigten 25-minütigen Stau und danach konnten wir
ohne weiter Störung unsere Heimfahrt beenden. Um 14 Uhr kamen wir Zuhause an und
unsere 55-tägige Reise, die nicht ganz plangemäß verlief, war zu Ende. Unsere 10-jährige
Jubiläumsfahrt war ein mitreißendes Ereignis, dass noch lange in Erinnerung
bleiben wird. Aber es war“ so schee“













