Mittwoch, 1. Juli 2026

Heimreise 1. Teil

 59. Tag                           Heimreise 1. Teil

Datum:                           30.06.2026

Fahrt km:                       656,5

Schritte:                          -

Wetter:                           bedeckt und schwül bis 33°

Nach einer unruhigen Nacht bekamen wir gleich eine Hiobsbotschaft serviert: Deutschland ist bei der WM im Elfmeterschießen ausgeschieden. Den Tiefschlag hatten wir schnell verdaut und machten unseren Bus reisefertigt. Der Arme: Hat sich eine Woche nicht bewegen dürfen. Nach einer heißen aber wunderschönen Woche verabschiedeten wir uns von Inge und Wolfgang und bedankten uns für den sehr angenehmen Aufenthalt. Selbs Bordercollie Hündin Anuc hatte traurige Augen. Eine letzte Umarmung und los ging die Rückreise. Das Navi hatte ich angewiesen die schnellstmögliche Strecke zu nehmen. Natürlich mit Autobahnbenutzung. Die vor uns liegenden 656km waren kein Problem. Es war ausgesprochen ruhig auf der Autobahn. Unser „Bip und Go“ Adapter öffnete uns jede Autobahnschranke und so ging es ohne Unterbrechung vorwärts. Irgendwann mal runter von der Bahn und an der Supermarkttanke günstigen Diesel nachgetankt. Bereits um 16 Uhr erreichten wir unsern „Camping Alsace e les Castors“ in Burnhaupt le Haut. Die nette Dame an der Reception fragte mich bei der Namenseingabe in den Computer  ob ich schon mal hier war. Ich verneinte. Aber ein Aufschrei meiner Gattin belehrte mich etwas Besseres. Wir waren schon mal hier. Bei der Rückfahrt aus Spanien haben wir ebenfalls hier gecampt. Sie hatte auf jeden Fall den Platz wieder erkannt und die Receptionsdame lächelte uns zufrieden an. Kaum war der Platz bezogen fing es an zu regnen. Die dunklen Wolken waren allerdings nicht sehr ergiebig und stellten nach kurzer Tätigkeit ihre Arbeit ein. Mit einem Baguette Vesper ließen wir den Abend auslaufen und kuschelten uns im mittlerweile kühlen Bus ein.











Dienstag, 30. Juni 2026

Aubazines

 58. Tag                            Aubazines

Datum:                            29.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          8657

Wetter:                            heiß bis 33°

Durch den leichten nächtlichen Regen hatte es sich wunderbar abgekühlt. Heute war der letzte Aufenthaltstag bei Inge und Wolfgang angebrochen. Gleich beim Aufstehen wurde ich von bunten Luftballons, einer großen Geschenktüte und von einer strahlenden Inge begrüßt. Ich hatte 77. Geburtstag und dazu wurde mir herzlichst gratuliert. Richtig gerührt an diesen Morgen nahm ich die Glückwünsche entgegen. Mit einer großen Pfanne Rühreier mit Tomatenstücken wurde in das Frühstück eingestiegen. Welch ein toller Tagesbeginn. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes machten wir uns auf den Weg nach Aubazines. Eine letzte Besichtigung eines beeindruckenden Dorfes war angesagt, Und wieder gabs eine schöne Landschaftsfahrt bis zum ca, 900EW großen Dorf. Die große Abbaye d'Aubazine nahm uns in Empfang. Nachdem Besuch der Kirche machten wir uns auf den Weg zum Kanal „La Kanal des Moines“, ein mittelalterliches Bewässerungssystem aus dem 12. Jahrhundert, das auch heute noch betrieben wird. Dieses meisterliche Bauwerk ist absolut sehenswert. Ein Wasserlauf an Felsen entlang versorgte das Kloster mit Wasser. Dieses Bauwerk hat natürlich eine große historische Anerkennung. Der zu Anfangs steile Aufstieg zum Kanal hat sich mehr als gelohnt. Nach unserer Besichtigungsfahrt gings noch zum Supermarkt um die restlichen Utensilien fürs Geburtstag Menü einzukaufen. Angekommen an unserm Aufenthaltsort wurde sofort der Nachmittag mit Kaffee und einer herrlichen Blaubeerkäsetorte eingeläutet. Schöner kann ein Geburtsag wohl kaum gestaltet werde. Nach der notwendigen Ruhephase und einem Bad im Pool stand das Geburtstagsmenü auf der Tagesordnung. Als der eigene Koch hatte ich, von nun ab, alle Hände voll zu tun.  Mir Tomatenmozarella als Vorspeise und einem köstlichen Cocktail stiegen wir ins Menü ein. Danach gabs Ofengemüse, Bratkartoffeln und verschieben gegrillten Fleischspieße. Aufgrund des opulenten Males wurde auf die Nachspeise verzichtet. Und so ließen wir einen letzten herrlichen Tag bei Inge und Wolfgang auslaufen. Jetzt brauchen die Deutschen nur noch heute Nacht ihr Spiel gewinnen dann ist alles perfekt.

















Montag, 29. Juni 2026

Ségur-le-Château


57. Tag                        Ségur-le-Château

Datum:                            28.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          0

Wetter:                            heiß bis 35°

Einen kleinen Ausflug werden wir wagen. Die Morgenkühle nutzend werden wir zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs aufbrechen. Und von diesen gibt’s eine Menge in Frankreich. Das Dorf mit seinen 202EW ist als eines der „Plus beaux villages de France“ klassifiziert. Durch eine wunderschöne Landschaft fahrend erreichten wir nach ca.20 km unser Ziel. Wieder gabs einen kleinen Flohmarkt zu bestaunen. Genug Kunden waren bereits auch da. Wolfgang und ich durchstreiften das Dörflein mit seinem mächtigen Chateau. Dieses Ségur-le-Château musste schon mal mächtig wichtige Zeiten erlebt haben. Eingebunden in diese Landschaft und am Fluss liegend war dies sicherlich mal ein wunderschöner Lebensmittelpunkt. Aber die alten Häuser mit ihren feinen Fachwerken und Gemäuern sind heute noch beeindruckend. Von der Burg aus hatte man natürlich einen guten Blick auf das ganze Dorf. Nachdem wir den letzten Winkel des Chateaus ausgekundschaftet hatten kehrten wir zum Flohmarkt zurück. Inge war mal wieder sehr erfolgreich unterwegs und hat zwei nette Teile erworben. Durch enge Straßen und dunklen Wäldern ging die Fahrt zurück. Eine sehr beeindruckende Gegend. Und an entlegenste Stellen standen bewohnte Häuser. So einsam wollte ich eigentlich nicht wohnen. Zurück am Haus war der erste Weg mal wieder in den Pool. Ach, tat das gut. Mal sehen, ob`s am Abend zu einem Gewitter reicht. In einer Gemeinschaftsaktion wurde das Abendessen zubereitet. Wolfgang braute einen Kartoffelsalat, Helga machte den Bohnensalat und ich durfte Frikadellen herstellen. Inge ergänzte das Menü noch mit Pommes Frites. Pappsatt sanken wir danach in die Sessel und ließen den Tag auslaufen. Der angekündigte Regen ließ aber noch auf sich warten.

Sonntag, 28. Juni 2026

5 Tag in Saint cyr la Roche

 56. Tag                           5 Tag in Saint cyr la Roche

Datum:                            27.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          0

Wetter:                            heiß bis 38°

 

Das Wetter ist weiter stabil heiß. Auch wenn die Lust auf Unternehmungen weiterhin gegen Null tendiert werden wir uns heute einen kleinen Flohmarkt in Objat gönnen. Aber zunächst wurden wir wie gewöhnlich von der Hündin Anuc zum Frühstück begrüßt. Die Umgebungstemperatur zum Frühstück war wieder sehr angenehm. Und diese angenehme Kühle könnte gerne den ganzen Tag anhalten. Wir machten uns alsbald auf den Weg um nicht in die Mittagshitze reinzurutschen. Der Flohmarkt in Objat war ja nur 4km entfernt und somit sehr schnell erreicht. Unter vielen großen schattenspendenden Bäumen fand dieser Trödelmarkt statt. Wir schlenderten an den Ständen vorbei und wunderten uns schon, was alles an alten Dingen zum Verkauf stand. Inge erwarb tatsächlich zwei Objekte zu phantastischen Preisen. Das wertvollste Objekt kostete gerade mal 1,5€ . Nach diesem interessanten Kurzbesuch landeten wir sofort wieder zur Abkühlung im Pool. Wir genossen einen weiteren heißen Sommertag. Aber an diesem Abend stand uns noch etwas besonders vor. Wir gingen französisch Essen. Welch ein Highlight. Inge hat die Plätze bereits vor Tagen reserviert. Ohne Reservierung hast du in der Regel keine Chance einen Platz zu erhalten. Und das Essen war wie erwartet einfach gut. Obwohl kein Menüangebot für Vegetarier auf der Speisekarte stand wurde sofort gehandelt. Im Dialog wurde für Helga Vorspeise und ein Hauptgericht zusammengestellt. Alle kamen auf ihre kosten. Und wir waren in diesem Urlaub zum ersten Male richtig französisch Essen. Super. Wir genossen diesen Aufenthalt im Restaurant und kamen dadurch ziemlich spät nach Hause. In der ferne konnten wir Blitze beobachten die vielleicht etwas Abkühlung und Regen bringen könnten. Daraus wurde leider nichts. Müde, aber sehr zufrieden suchten wir unsere Schlafplätze auf.










Samstag, 27. Juni 2026

4 Tag in Saint cyr la Roche

 

55. Tag                            4 Tag in Saint cyr la Roche

Datum:                            26.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          0

Wetter:                            heiß bis 38°

 

Diese dauerhafte Hitze setzt einem schon mächtig zu. Auf jeden Fall wird heute nichts anstrengendes unternommen. Wir freuen uns natürlich über das schöne Wetter aber so heiß hätte es nicht gebraucht. Zuhause stöhnen sie auch über diese Temperaturen. Ein Höhepunkt des Tages war das Telefonat mit meinem Sohn. Er teilte mir mit, dass ich Post von der französischen Regierung erhalten hätte. Ich sagte ihm er solle den Brief öffnen und schauen was die Regierung so Wichtiges will. Sie will 45€ von mir wegen Geschwindigskeitsübertretung. Auf solche Post könnte ich eigentlich gerne verzichten. Aber der Tag war deshalb nicht versaut. Wir konzentrierten uns weiter auf Nichtstun und genossen jede Sekunde im nassen Pool. Eine kleine Einkaufsfahrt war die einzige wirkliche Tätigkeit an diesem Tag. Mit einem feinen Grillabend schlossen wir unsere außerordentlichen Aktivitäten ab. Um 22.30 Uhr fielen wir pappsatt ins noch viel zu warme Bett.







Freitag, 26. Juni 2026

Château de pompadour

 

54. Tag                             53. Tag Château de pompadour

Datum:                            25.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          0

Wetter:                            heiß bis 39°

 

Nur den ganzen Tag Schatten suchen und mal in den Pool hüpfen ist einfach nicht genug. Deshalb haben wir uns einen Besuch im „Château de pompadour“ vorgenommen. Aber zunächst gabs ein ausgedehntes Frühstück mit viel Unterhaltung. Ein Poolbesuch war obligatorisch. Der Rückgang der Tagestemperatur auf 39° war überhaupt nicht spürbar. Wolfgang und ich durften dann noch zum Einkaufen fahren und die Klimaanlage des Autos genießen. Aber am Nachmittag wars dann soweit. Wir fuhren zum 15km entfernten „Château de pompadour“. Durch landschaftliches schönes hügeliges Gelände führte uns der Weg. Viele Birnen- und Apfelplantagen waren am Wegesrand zu erkennen. Und die vielen kleinen netten Dörfer mit ihrem roten Sandsteingemäuern waren eh hübsch anzusehen. Die Fahrt dauerte nicht allzu lange und schon standen wir vor dem staatlichen Schloss „Château de pompadour“. Nachdem wir fürs Auto einen Schattenplatz gefunden hatten machten wir uns auf den Weg zur Schlossbesichtigung. Nach einer netten Erklärung zum Schossrundgang durch die Dame am Ticketschalter begaben wir uns auf die Entdeckungsreise. König Louis XV hatte einer Mätresse, der Madame de Pompadour, im Jahr 1745 das Schloss angeboten. Sie hat nie darin gewohnt. Heute beherbergt das Gemäuer eine große Gestütsanlage mit Reitplätzen für große Sportveranstaltungen. Die zu besichtigende Zimmer waren sehr gut aufbereitet und zeigten den geschichtlichen Werdegang des Schlosses. Unser Rundgang führte auch zu den Stallungen der Pferde, die wir sogar betreten durften. Nach dieser Eindrucksvollen Besichtigung kühlten wir uns bei einem Eiscafe etwas ab. 
Und im Übrigen tat uns dieser kurzweilige Ausflug richtig gut. Zurück am Haus suchten wir selbstverständlich das kühlende Nass auf. Zum Abendessen wurde von der Hausherrin wieder ein sehr erfrischender Cocktail gereicht. Danach gabs noch einen Besuch vom französischen Nachbarn. Aber um 22 Uhr nahmen wir Platz um das letzte Gruppenspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft zu genießen. Ecuador war der Gegner und eine vermeintlich leichte Beute fürs deutsche Spiel. Grausam wars und sie verloren 2:1. Zurecht!! Enttäuscht von dem Spiel gings dann ab in die Nachtruhe. Bei mittlerweile angenehmer Temperatur fanden wir schnell zur Ruhe.