17. Tag Domaine du Rayol
Datum: 18.05.2026
Fahrt km: 33,8
Schritte: 7863
Wetter: etwas bewölkt bei 22°
Das jetzt
beständig trockene Wetter tut einem richtig gut.
Und so langsam wird einem klar
weshalb die Côte d’Azur bei vielen Leuten so beliebt ist. Die
abwechslungsreiche Küstenlandschaft, das hügelige und steile Hinterland und das
türkisschimmernde Meer machen die Gegend so attraktiv. Wir auf jeden Fall
freuen uns diesen Bereich der Riviera zu besuchen. Unsere Frühstücksverhalten hat
sich noch überhaupt nicht geändert.
Ein Baguette und zwei Croissants sind ein
prima Standard geworden. Nach dem gemütlichen Frühstück und ein paar
Gedankenaustausche mit Campern machten wir uns auf den Weg zur Domaine du
Rayol.
Weil das Wetter für eine Fernsicht zu diesig war entschieden wir uns für
den Besuch des „Le Jardins des Méditerranée“ in Rayol. Auf dem Weg dorthin
wollten wir noch die „Villa Foncin“ besuchen aber die war aus unerfindlichen
Gründen nicht geöffnet.
Nach dem ich mich nur einmal verfahren habe erreichten
wir den an der steilen Küste liegenden Garten. Sämtliche Parkplätze waren schon
belegt so dass ich auf eine Lücke am Straßenrand ausweichen musste. Ein stattliches
Villengebäude begrüßte uns als Eingang.
Der Eintritt betrug 14,50€. Keine
Vergünstigung für Rentner. Mit Videofilmen wird man auf den Besuch vorbereitet.
Danach betritt man die Terrasse der Villa und hat einen sensationellen Blick
auf das Mittelmeer.
Mit einem detaillierten Wegeplan bewaffnet begannen wir
diesen weitläufigen Garten zu besuchen. In Länderbereiche war der Garten
gegliedert.
Es gab Bereiche wie Neuseeland, Asien, Afrika, Indien, Chile,
Australien usw. Und so wanderten wir beinahe Land für Land ab. Ab und zu
gönnten wir uns eine Pause und erfreuten uns an den schönen Ausblicken. Die
Einkehrmöglichkeiten waren alle sehr gut besucht und uns blieb nur der Platz am
Wegesrand.
In einem weiteren Villengebäude wurde die Geschichte des Gartens
dargestellt.
Mit Schautafel und Exponaten brachte man uns die über 100-jährige
Geschichte der Gartenentwicklung näher. So langsam spürten wir unsere Beine und die steilen Treppen trugen das ihrige dazu bei. Wir beendeten den langen
schönen Besuch und machten uns noch auf zu einem oberhalb der Stadt
befindlichen Ausblick. Das diesige Wetter ist ja mittlerweile zu einer klaren
Sicht gewechselt. Also nichts wie hinauf den Berg. Steil und eng gings nach
oben.
Hat Helga überhaupt nicht gefallen. Und je höher es ging umso einsamer
wurde es auch. Auf sehr verlassenem Weg erreichten wir den Ausblickspunkt.
Hier
war schon lange keiner mehr. Aber der Ausblick versöhnte uns doch wieder. Dann
gings aber zurück. In „Cavalaire sur Mer“ besuchten wir schnell noch den hochgelobten
Strand umso noch einen kleinen Kontakt zum Wasser zu bekommen.
Dann haben wir
uns unterwegs in einer Bäckerei noch Süßes abgeholt um dann am Platz bei einer
guten Tasse Kaffee den Tag noch zu genießen. Zum Abendessen gabs nur Reste vom
Vortag, die aber super gut schmeckten. Sehr müde legten wir uns bereits vor 21
Uhr zum Schlafen nieder.(Und schliefen 10 Stunden)





