12. Tag Guordon
Datum: 14.05.2026
Fahrt km: 65,7
Schritte: 4802
Wetter: wechselhaft und windig, 20°
Für unser heutiges Vorhaben
kassierten wir an der Rezeption eine deutliche Absage.
Anstatt uns freudig das begehrte
Busticket für Nizza auszuhändigen erklärte uns die nette Rezeptionsdame, dass an
Feiertagen der Bus nicht fährt. Aus war‘s mit dem Stadtbesuch Nizza. Dafür nahm
sich die Dame genügend Zeit uns für morgen auf das große Ereignis vorzubereiten.
Mit Stadt- und Bus/Bahn- Plan und mit vielen Besuchshinweisen ausgerüstet kehrten
wir zu unserem Bus zurück. Kurzerhand entschieden wir uns zu einem „Vaddertagsausflug“.
Auf einem Plakat hatten wir registriert, dass in Guordon eine „Fete Paysanne
des Gorges du Loup“ (Bauernfest der Wolfsschluchten) stattfinden werde.
Die kurvenreiche
Fahrt in Richtung Cascade du Loup kannte ich ja schon. Schön gings wieder den
Berg hinauf. Vorbei an vielen Radlern näherten wir uns dem Ort an. Allein waren
wir nicht unterwegs. Am Ort wurden wir von Helfern in Parkmöglichkeiten
eingewiesen. Eine große Wiese war als Parkplatz umfunktioniert worden. Und wir
hatten dem Personal genau Folge zu leisten. In dem 365 Einwohner großen Dorf
war richtig was los. Regionale Händler warben um ihre Produkte. Vom Biogemüse,
Bier, Wein, Honig, Seife, Parfüm und noch vieles mehr gabs hier alles im Angebot. 
Dazu noch einen gigantischen Ausblick in die Ferne. Nizza und Cannes inclusive
Mittelmeer waren von hier oben aus zu sehen. Toll! Nach einem Besuch aller
Stände machten wir uns wieder fertig für die Weiterfahrt. Unser Weg führte uns
dann in Richtung Küste und von dort aus hatten wir nochmals einen schönen Blick
in die Berge.
Und von hier unten hatten wir einen schönen Blick auf das
Städtchen „Saint-Paul de Vence“.
Nach dieser spannenden Rundtour brauchten wir
eine dringende Erholungspause. Wir gönnten uns am Spätnachmittag noch einen
kleinen Mittagsschlaf. Danach durften wir uns schon aufs Abendessen freuen. Es
gab nicht viel zu tun. Der Gemüsereis von gestern war schnell aufgewärmt. Als
Beilage wurde schnell noch ein Tomatensalat zubereitet und fertig war das Menü.
Zu allem Überfluss gabs hinterher noch einen kräftigen Regenschauer.
Das hätte
es jetzt wirklich nicht mehr gebraucht.
Jetzt wurde es auch noch richtig kühl
so dass wir uns in den wärmenden Bus zurückzogen. Der Regenschauer hat den schönen
Tag allerdings nicht kaputt gemacht. Aber wir sehnen uns nach mehr Wärme!









