Samstag, 13. Juni 2026

Abtei von Valmagne

 

41. Tag                             Abtei von Valmagne

Datum:                            12.06.2026

Fahrt km:                       53,7

Schritte:                          7401

Wetter:                            sonnig, windig bis 28°

 


Es war eine angenehme Nacht. Bulli gab keine außergewöhnlichen Geräusche von sich und ließ unseren gewohnten Tiefschlaf zu. Und so konnten wir ganz normal unseren Tagesablauf Starten. Aufwachen, Bericht schreiben, Brot holen, Kaffee machen und sich dann in aller Ruhe zum Frühstück nieder zu lassen. So ist es gut. Beim Frühstück wurde dann unser heutiger Ausflug festgelegt. Unser Ziel wird die „Abtei von Valmagne“ sein. Ein ehemaliges Zisterzienser Kloster. Die Fahrt ins 26 km entfernte Hinterland war sehr angenehm. Weg von der Küste präsentierte sich das Land ganz anders. Große Landwirtschaftliche Flächen in etwas hügeliger grüner Landschaft zeigte uns, dass hier außer Wein auch noch andere Güter prächtig gedeihen. Die Straßen sind aber manchmal sehr gewöhnungsbedürftig.  Wenn kein Mittelstreifen auf dem Belag aufgetragen ist, ist dies ein Hinweis auf eine etwas schmälere Straße. Also, bei Gegenverkehr etwas aufgepasst. Schon von weitem konnte man das ehemalige Kloster erkennen. Das mächtige Gebäude stand wie ein Solitär in der Landschaft. Die vielen Parkmöglichkeiten ließen auf größere Besuchsströme schließen. Schon beim Betreten merkte man, dass es hier mit Kloster nichts mehr ist. Diese tolle ind große Anlage wurde in ein Weingut umgewandelt. Das Areal wurde hervorragend restauriert und für die Besucher zugänglich gemacht. Die im gotischen Stil erbaute Kirche ist jetzt ein Veranstaltungsort für Konzerte. In den Nischen der Kirche sind riesige Weinfässer ausgestellt die aber den kirchlichen Gesamteindruck nicht schmälern. In einem ausgiebigen Rundgang bestaunten wir das Areal. Dieses interessant gestaltete Weingut bot ja auch Weinverkostungen an. Wir begnügten uns mit dem Erwerb eines „Rose“, zwei Gläsern und einer Beschreibung des Areals. Zu unserer Überraschung war das zugehörige etwas höher wertig wirkende Restaurant voll besetzt. Allerdings konnten wir nachlesen, dass Plätze nur auf „Reservation“ erhalten werden konnten. Noch ein kurzer Besuch im Gewürzgarten und schon machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Platz. In Marseillan machten wir an einer Eisdiele noch einen kleinen Stopp. Die Erfrischung tat uns wirklich gut. Den Nachmittag ließen wir vorm Bus mit Flan Kuchen und Kaffee ausklingen. Der starke Wind hatte mittlerweile an Fahrt verloren und die Temperatur stieg auf 29° an. Mit einem Besuch im Pool hielten wir dagegen. Zum Abendessen gabs mal wieder Tortellini mit Salbeibutter und Tomatensalat. Alles so lecker. Wie soll ich da nur abnehmen. Beinahe traditionell ließen wir den Abend, am Strand sitzend, ausklingen. Ein letztes Glas, vom mitgebrachten Wein, machte den Tag perfekt.



















































Freitag, 12. Juni 2026

Der Bus spinnt

 

40. Tag                            Der Bus spinnt

Datum:                            11.06.2026

Fahrt km:                        35

Schritte:                          2955

Wetter:                            meist sonnig, sehr windig bis 24°

 

Na ja, das war überhaupt nicht lustig. Man muss gegen 4 Uhr morgens die Toilette aufsuchen und hört am Auto ein summendes Geräusch. Alles war ausgeschalten und auch kein Autoschlüssel steckte. Aber das Auto gab ein summendes Lüftergeräusch von sich. Ringsum war es mucks mäuschen still. An Weiterschlafen war nicht zu denken. Der Morgen wurde herbeigesehnt, damit man sich um das Problem kümmern konnte. So kurz nach Acht kontrollierte ich weiter sämtliche Einstellungen. Alles war ausgeschalten aber das Auto summte. Keine Warnlampe zeigte einen Fehler. Meine Nachbarn kamen mir mit Ratschlägen zu Hilfe. Aber alles nützte nichts. Ich hängte einen Pol der Autobatterie ab und weg was das Geräusch. Pol wieder angeschlossen und da war das Geräusch. Bei Google nach VW Händler geschaut. Bot mir eine Werkstatt in ca. 13km Entfernung mit guten Referenzen an. Bus fahrfertig gemacht und nach 2m fahren war das Geräusch weg. Habe mich schon gefreut. Aber es war zu früh. Helga verkündete die frohe Botschaft, dass das Geräusch wieder da sei. Also ab ins Auto und doch zum Händler gefahren. An der Reparaturannahme habe ich mein Auto abgestellt und das Geräusch war weg und es kam nicht mehr wieder. Ständig lief ich ums Auto und wartete auf die Störung. Aber die blieb aus. Ich erklärte dem freundlichen hilfsbereiten Personal, mittels Google Sprachübersetzung,  die Situation. Die hatten sehr viel Verständnis und empfahlen bei Wiederauftreten des Fehlers zunächst mit Ihnen zu telefonieren. Unverrichteter Dinge gings zurück zum Camp. An Unternehmungen an diesen Tag war nicht mehr zu denken. Ständig belauschten wir unser Auto. Und das gab keinen Ton von sich. Wir luden unseren unterstützenden Nachbarn mit Frau zu einem Kaffee ein und es wurde ein sehr vergnüglicher und unterhaltsamer Nachmittag daraus. Ganz entspannt gingen wir nach dem Abendessen mit unseren Klappstühlen zum Strand und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Hoffentlich hält unser Bus weiter die Klappe.