48. Tag Grotte da la Salamandre
Datum: 19.06.2026
Fahrt km: 70,6
Schritte: 5150
Wetter: leicht bedeckt, 35°
Allein das
Aufwachen an diesem Campingplatz ist ein Genuss. Unzählige verschiedene
Vogelstimmen begleiten dich in den Tag.
Kein Straßenlärm stört dieses
morgendliche Ereignis. Für uns ist dieser Platz ein toller Ort der Erholung.
Für heute haben wir uns den Besuch der „Grotte de la Salamandre“ vorgenommen.
Bei diesen Temperaturen wahrscheinlich eine gute Entscheidung. Die 36 km lange
Fahrt dorthin stellte uns vor keinerlei Probleme. Je näher wir unserem Ziele
kamen umso spannender wurde die hügelige Umgebung.
Und zudem gabs so gut wie
keine Verkehrsteilnehmer. Der Parkplatz in der Höhlennähe war originell
zugeschnitten. Man konnte sich Plätze unter Bäumen aussuchen. Für größere
Wohnmobile eine richtige Herausforderung.
Der 759m lange Fußweg zur Höhle war
barrierefrei gestaltet und unter schattenspendenden Bäumen war es ein
gemütlicher Spaziergang. Kurz vor der letzten Vormittagsführung erreichten wir
den Höhleneingang. Gerademal 10 Leute nahmen an der Führung teil. 5
französische Gäste und 5 deutsche Gäste. Mehr waren wir nicht. Die Führung
wurde in französischer und englischer Sprache durchgeführt.
Die deutschen
Teilnehmer erhielten sogar noch eine ausführliche Inhaltsbeschreibung der Höhle
in deutscher Sprache. Welch ein Service. Die anderen 3 deutschen kamen aus Reichenbach
und einer kannte sogar meinen Autoschrauber. Schon wieder, wie klein ist die
Welt.
Die Führung dauerte 1 Stunde und der Besuch hat sich gelohnt. Eine solche
Höhle mit einer solch gigantischen Halle hatten wir noch nicht gesehen. Untermalt
wurde die Führung von farblichen Ausleuchtungen, die aber keinesfalls kitschig
wirkten.
Zum Schluss gabs eine 3-minütige Ton- und Lichtschau die von Daniel Lelievre
geschaffen wurde. Vom Aussichtspunkt in der Höhle wurde uns diese Spektakel
beeindruckend serviert. Da waren die unzähligen zu bewältigen Stufen schnell
vergessen.
Im Übrigen war die Höhle wunderbar zu begehen. Noch eine Besonderheit. Die Höhle könnte man, mittels einem mit Helium gefüllten
Ballon, schwebend erkunden. Natürlich mit Guide,der den Ballon an der Leine
sichert. Angeblich ein einmaliges Angebot weltweit. Der Besuch war sein
Eintrittsgeld wert.
Anschließend nahmen wir auf der Terrasse vor der Höhle
Platz und erholten uns bei Kaffee, Wasser und einem Sandwich sehr gut. Bei der
Fahrt zurück konnten wir sogar noch ein wunderschönes Lavendelfeld ausmachen
und fotografieren. Als wir am Spätnachmittag wieder am Platz zurück waren
musste zunächst ein kühles Bad in der Ardèche her.
Danach gönnten wir uns noch
einen Kaffee und etwas Süßes. Eine neue Alleinreisende Nachbarin mit Wohnwagen
haben wir auch bekommen.
Mit der Fränkin kamen wir schnell ins Gespräch und
tauschten Reiseerlebnisse aus. Übers Abendessen lasse ich mich diesmal nicht
aus aber es war mal wieder sehr, sehr lecker. Bei einem Glas Rotwein ließen wir
den Abend ausklingen.




