Mittwoch, 20. Mai 2026

Domaine du Rayol

 

17. Tag                             Domaine du Rayol

Datum:                            18.05.2026

Fahrt km:                        33,8

Schritte:                          7863

Wetter:                            etwas bewölkt bei 22°

 

Das jetzt beständig trockene Wetter tut einem richtig gut. Und so langsam wird einem klar weshalb die Côte d’Azur bei vielen Leuten so beliebt ist. Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft, das hügelige und steile Hinterland und das türkisschimmernde Meer machen die Gegend so attraktiv. Wir auf jeden Fall freuen uns diesen Bereich der Riviera zu besuchen. Unsere Frühstücksverhalten hat sich noch überhaupt nicht geändert. Ein Baguette und zwei Croissants sind ein prima Standard geworden. Nach dem gemütlichen Frühstück und ein paar Gedankenaustausche mit Campern machten wir uns auf den Weg zur Domaine du Rayol. Weil das Wetter für eine Fernsicht zu diesig war entschieden wir uns für den Besuch des „Le Jardins des Méditerranée“ in Rayol. Auf dem Weg dorthin wollten wir noch die „Villa Foncin“ besuchen aber die war aus unerfindlichen Gründen nicht geöffnet. Nach dem ich mich nur einmal verfahren habe erreichten wir den an der steilen Küste liegenden Garten. Sämtliche Parkplätze waren schon belegt so dass ich auf eine Lücke am Straßenrand ausweichen musste. Ein stattliches Villengebäude begrüßte uns als Eingang. Der Eintritt betrug 14,50€. Keine Vergünstigung für Rentner. Mit Videofilmen wird man auf den Besuch vorbereitet. Danach betritt man die Terrasse der Villa und hat einen sensationellen Blick auf das Mittelmeer. Mit einem detaillierten Wegeplan bewaffnet begannen wir diesen weitläufigen Garten zu besuchen. In Länderbereiche war der Garten gegliedert. 
Es gab Bereiche wie Neuseeland, Asien, Afrika, Indien, Chile, Australien usw. Und so wanderten wir beinahe Land für Land ab. Ab und zu gönnten wir uns eine Pause und erfreuten uns an den schönen Ausblicken. Die Einkehrmöglichkeiten waren alle sehr gut besucht und uns blieb nur der Platz am Wegesrand. In einem weiteren Villengebäude wurde die Geschichte des Gartens dargestellt. Mit Schautafel und Exponaten brachte man uns die über 100-jährige Geschichte der Gartenentwicklung näher. So langsam spürten wir unsere Beine und die steilen Treppen trugen das ihrige dazu bei. Wir beendeten den langen schönen Besuch und machten uns noch auf zu einem oberhalb der Stadt befindlichen Ausblick. Das diesige Wetter ist ja mittlerweile zu einer klaren Sicht gewechselt. Also nichts wie hinauf den Berg. Steil und eng gings nach oben. Hat Helga überhaupt nicht gefallen. Und je höher es ging umso einsamer wurde es auch. Auf sehr verlassenem Weg erreichten wir den Ausblickspunkt. Hier war schon lange keiner mehr. Aber der Ausblick versöhnte uns doch wieder. Dann gings aber zurück. In „Cavalaire sur Mer“ besuchten wir schnell noch den hochgelobten Strand umso noch einen kleinen Kontakt zum Wasser zu bekommen. Dann haben wir uns unterwegs in einer Bäckerei noch Süßes abgeholt um dann am Platz bei einer guten Tasse Kaffee den Tag noch zu genießen. Zum Abendessen gabs nur Reste vom Vortag, die aber super gut schmeckten. Sehr müde legten wir uns bereits vor 21 Uhr zum Schlafen nieder.(Und schliefen 10 Stunden)





















































Dienstag, 19. Mai 2026

Relaxen in Cavalaire sur Mer

 

16. Tag                            Relaxen in Cavalaire sur Mer

Datum:                            18.05.2026

Fahrt km:                        4,7

Schritte:                          5784

Wetter:                            zunächst sonnig, dann leicht bewölkt 22°

 

Am neuen Standort bei Sonne aufzuwachen ist schon mal ein guter Start in die neue Woche. Und noch etwas Neues ist passiert: Wir haben zum ersten Mal kurze Hosen angezogen. Die klimatischen Bedingungen verbessern sich offensichtlich täglich. Aber zunächst einmal ist heute etwas Pause angekündigt. Allerdings durfte ich sofort zwei Coins für die Waschmaschine und den Trockner besorgen. Nach 14 Tagen ist der erste Waschtag angesagt. Die Wäscheleine, falls erforderlich, habe ich schon mal gespannt. Gemütlich in den Tag zu starten ist einfach schön. Weil wir ja so schön zentral wohnen haben wir natürlich sofort mit anderen Campern Kontakt bekommen. Und entsprechende Infos sind immer wertvoll. Nach einem gemütlichen Vormittag machten wir uns auf in den2,3km entfernten Ort zufahren. Hier gings außergewöhnlich gemütlich zu. Am Yachthafen haben wir geparkt und gleich die Fülle der Boote angeschaut. Unser Interesse galt allerdings der Schifffahrt nach Saint Tropez. Eine solche Verbindung gibt es nur samstags zum Preis von 40€ pro Person. Dagegen machte sich das tägliche Busangebot mit ca. 3€/P schon sehr viel besser aus. Aber eine schöne Schifffahrt hat nun mal was. Mal sehn wie wir uns entscheiden werden. Wir schlenderten noch die verschiedenen Straßen und dem Strand entlang und genossen einfach den schönen Ta. Sämtliche Bouleplätze hier waren belegt und wir beobachteten den Spielverlauf der vielen Gruppen mit Interesse. Da waren richtige Könner am Werk.Im Tourismusbüro wurden wir noch mit Kartenmaterial versorgt und auf die schönen vielen kleine Dörfer in der Umgebung hingewiesen. Nach einer erholsamen Kaffeepause machten wir uns wieder zurück zum Platz. Abendessen und noch ein paar nette Gespräche und das wars dann auch schon für den heutigen Tag.