22. Tag La Croix Valmer, Grimaud
Datum: 24.05.2026
Fahrt km: 40,3
Schritte: 7649
Wetter: kein Wölkchen am Himmel, 25°
Mittweile
sind wir schon in der vierten Woche „On Tour“.
Die Zeit rast im Sauseschritt. Weil
wir hier noch nicht alles gesehen haben, haben wir unseren Aufenthalt um 3 Tage
verlängert. Und der Platz gefällt uns ja eh sehr gut. Nach dem strapaziösen
Tropezaufenthalt machen es wir uns heute etwas gemütlicher. Unser Weg führt uns
zum Besuch eines Marktes in „La Croix Valmer“. Auf Empfehlung der
Nachbarcamperin, müssen wir diesen „schönsten Markt“ unbedingt besuchen. Das
Hauptproblem in dieser Stadt ist die Parkplatzsuche. 
Bei einem solchen großen
Markt und gleichzeitigem Folkloretreffen mit Menschen aus benachbarten Ländern
ist die ja auch kein Wunder. Auf jeden Fall war der Besuch ein Ereignis. Der
Markt mit seinen qualitativ guten Angeboten machte seinem Ruf alle Ehre. Das
wir dazu noch die Straßenaufführung der unterschiedlichen Folkloregruppen
serviert bekamen war natürlich besonders gut. Mein Foto machte pausenlos „Klick“.
Unbemerkt liefen wir mehr Schritte als an diesem Tag geplant. Nichts wars
wieder mit der Erholung der Füße. Aber bei einem solchen Spektakel nimmt man
das in Kauf. Aber unser Besuchsdurst war für diesen Tag noch nicht gelöscht.
Weiter ging unsere Fahrt nach dem kleinen Örtchen Grimaud.
Wieder lachte uns so
ein nettes Bergdörfchen an.
Hinzu kam noch eine Burgruine. Die alledings durfte
ich alleine besteigen. Jetzt streikten Helgas Füße und ich machte mich allein
auf den Weg zum „Chateau de Grimaud“. Es war ein sehenswerter Aufstieg in die Höhe
zu den alten Gemäuern. Und der Blick von oben präsentierte den Golf von Saint
Tropez für mich noch einmal. Aber auch der Blick auf die alte Windmühle „Moulin
Saint-Roch“ war schön. Das nette kleine Örtchen Grimaud war mit
seinen alten engen Gassen wunderschön anzusehen. Und hier herrschte kein
Massentourismus. Hier war es angenehm ruhig mit wenigen Besuchern die durch den
Ort spazierten oder die Burg besuchten.
In der Kirche war gerade noch ein
Pfingstgottesdienst und wir konnten durch die offenen Türen die Pfingstgesänge
mit anhören. Nach einem angenehmen Aufenthalt kehrten wir von unseren Ausflügen
zurück auf den Platz. Es war noch Zeit genug einen Kaffee zu brauen und die
Reste der „La Tarte Tropezienne“ zu genießen. Wiederum hatten wir einen wunderschönen
Tag zusammengebastelt. Und was gibt es Schöneres in Frankreich als den Tag mit
einem italienischen Menü zu beenden. „Tortellini
con ricotta e spinaci und Tomatensalat“. Ist das nicht herrlich.














