35. Tag Arles 2
Datum: 06.06.2026
Fahrt km: ÖPNV
Schritte: 9838
Wetter: meist sonnig, bis 25°
Heute wollen
wir unseren zweiten Besuchstag in Arles starten.
Zunächst kamen wir aber aus
irgendwelchen Gründen überhaupt nicht in die Gänge. Wir vertrödelten beim
Frühstück und durch Gespräche mit den Nachbarn eine Menge Zeit. Erst ein
starker Rüffel meiner Gattin brachte mich in die Ausgehkleidung. Mit dem
Rucksack auf dem Rücken gings dann zur nahen Bushaltestelle. Jetzt stellten wir
fest, dass Samstag ein anderer Fahrplan gilt wie sonst üblich.
Also brav eine halbe Stunde gewartet um dann nach Arles geschaukelt zu werden. Wenige
Meter entfernt von unserem Ausstieg traten wir in einen gigantisch großen
Wochenmarkt ein.
Hier war vielleicht Betrieb. Eigentlich war nur die
Stadtbesichtigung vorgesehen aber dieser Markt hat uns förmlich geschluckt.
Hier gab es Alles. Und vor allem der Wurst-, Käse- und das frisch zubereitetes
Essens-Areal begeisterte uns. Lecker, lecker, lecker. Wir mussten uns förmlich
zwingen den Markt wieder zu verlassen.
Kaum hatten wir dies geschafft trafen
wir auf ein Neuulmer Pärchen von unserem Campingplatz. Den angebotenen Platz an
der Bar nahmen wir aber nicht an sondern schafften dann doch noch den Weg zum „Amphitheater
von Arles“. Hier lösten wir ein Ticket für vier Besuche von Monumenten.
Damit
war unser Besuchsprogramm festgelegt. In diesem 2-stöckigen antike römische
Amphitheater finden Stierkämpfe, Musikveranstaltungen und Festivitäten statt.
Es ist groß und auch gut erhalten. Der Besuch ist allerdings sehr treppenlastig.
Einige Kondition wurde von uns abgefordert. Es war aber ein lohnenswerter
Besuch. Vom höchsten Punkt aus konnte man über ganz Arles bis zur Rhone
blicken. Danach besuchten wir das Römische Theater. Auch ein interessanter
Veranstaltungsort. Weiter führte uns dann der Weg in die Stadtmitte zum Kloster
„Cloitre Saint-Trophine“.
Einem Weltkulturerbe der UNESCO. Als letztes
besuchten wir noch die „Cryphoportinques du Forum“.
Kryptoportien sind
beeindruckende unterirdische Galerien unter einem römischen Forum. Aber nicht
leicht zu begehen. Nach diesem sehr intensiven Besuchsprogramm suchten
wir einen Bäcker auf und ließen uns ein paar Dinge gut schmecken.
Bei dieser
Gelegenheit wohnten wir dem Beginn einer sehr großen Hochzeit bei. Viele
Brautjungfern im salbeigrünen langen Kleidern und die Partner in beigen Anzügen
bildeten ein Spalier für die vom hochdekorierten Brautvater geführte Braut.
Welch ein Spektakel. Leider hat dieses Spektakel dazu geführt, dass wir wieder
zu spät zur Bushaltestelle kamen und 35 Minuten auf den nächsten warten mussten.
Müde aber glücklich mit dem Tagesverlauf erreichten wir unseren Platz.
Nur noch
ausruhen die Beine hochlegen war unser Anliegen. Später verzehrten wir noch
feine mitgebrachte Köstlichkeiten um dann sehr zufrieden den Tag zu beschließen.
Trotz lauter Veranstaltungen um uns herum fanden wir schnell in den Schlaf.












