9. Tag Ruhemodus
Datum: 11.05.2026
Fahrt km: 0
Schritte: 7492
Wetter: überwiegend sonnig, aber sehr windig bei 22°
Vom angekündigten strahlend
blauen Himmel war heute Morgen noch nichts zu sehen. Dicke Wolkenfelder mit
spontanem kleinem Regenschauer prägten das Bild.
Aber mein Herz ging auf, als
ich das erste französische Baguette und 2 Croissant in Empfang nehmen durfte.
Das Lächeln kehrte zurück und wir konnten sogar im Freien frühstücken. Der
Himmel näherte sich minütlich seinem Versprechen und alsbald hatten wir
tatsächlich den blauen Himmel über uns. Nach der gestrigen ermüdenden Anfahrt war
für heute nur Entspannung angesagt.
Beim genüsslichen Frühstück konnten schon
die Pläne für die nächsten Tage geschmiedet werden. Aber auf so ein intensives
Besuchsprogramm wie in der letzten Woche wollten wir uns nicht mehr einlassen.
So der Plan. Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang durch das Camp.
Wie ein schöner Garten war die Anlage gestaltet. Im geöffneten Swimmingpool waren
bei diesen Temperaturen noch keine Baderatten sichtbar. Auf jeden Fall genossen
wir den ruhigen Tag. Am Nachmittag machte ich mich mit dem Fahrrad nach Vence.
Ein bißchen sich kundig machen hat noch nie geschadet. Allerdings machte mich
das Fahren bei soviel Verkehr etwas nervös. Es gab nur abschnittsweise Radwege.
Aber bis zum Stadteingang schaffte ich es doch. Bei der Rückfahrt entdeckte ich
einen Heimwerkerfachmarkt der mich sofort magisch anzog. Ich erwarb für unser
Versorgungszelt meine wahrscheinlich 5 Klemmlampe. Vier davon liegen Zuhause
und ich hätte sie nur einpacken brauchen. Hätte hätte Fahrradkette.
Also, jetzt
besitze ich halt fünf von diesen Dingern. Zurück am Platz durfte ich mich
gleich mit dem Abendessen beschäftigen. „Ich war dran“ war die Botschaft die
mir unmittelbar zu Teil wurde.
Also gabs „Linguine a la Wolfgang“. Im Übrigen
brauchte man nach dem Verzehr dieses phantastischen Nudelgerichts vor Vampiren
keine Angst mehr haben. Gespräche mit irgendwelchen Campern sollte ebenfalls
aus dem Weg gegangen werden. Aber es hat bei einem Glas Rotwein dazu lecker
geschmeckt. Der Abwasch war allerdings beschwerlich. Französische Campingplätze
haben es nicht so mit heißem Spülwasser. Als alles erledigt war ließen wir den
Tag noch gemütlich ausklingen. Ach, ist Erholung schön!







