5. Tag Turin 4
Datum: 07.05.2026
Fahrt km: ÖPNV
Schritte: 8512
Wetter: meist sonnig, manchmal leicht bewölkt bis 22°
Die Zeit beginnt schon
wieder zu rasen. Eigentlich ist es ein gutes Zeichen. Uns ist es nicht
langweilig.
Und heute Früh konnten wir bei schönem Wetter sogar draußen
frühstücken. Baquet und Croissant schmecken bei solchen Verhältnissen gleich
wesentlich besser. Um 10 Uhr wird uns das Shuttle wieder aufnehmen und zur
Bushaltestelle bringen. Aber bis dahin haben wir noch etwas Zeit. Unser Tagesplan
sieht einen weiteren Besuch von Turin vor. Und wenn ich auf den Stadtplan
schaue gibt es da noch etliche Punkte die zu besuchen wären. Pünktlich um 10 Uhr standen wir an der Rezeption zur Abfahrt bereit. Etliche neue Camper waren
ebenfalls am Transport interessiert. 
Wir konnten den Neulingen sofort einige wichtige
Tipps geben die sie natürlich dankbar aufnahmen. Der Linienbus musste sogar
wegen einer Tagesbaustelle einen anderen Weg nehmen und wir stiegen an einer
uns unbekannten Haltestelle aus. Sofort war eine Unruhe da. Wo ist unsere Haltestelle
für die Rückfahrt? Geduldig erklärten wir, wo sich die Haltestelle für die
Rückfahrt befindet. Nach anfänglich gelegter Unruhe ging dann jeder seines
Weges. Und wir machten uns auf den Weg zum Dom. Zur „Cattedrale di SanGiovanni
Battista“ wie der Dom eigentlich heißt.
Heute standen wir vor keiner verschlossenen
Tür wie beim letzten Mal und wir konnten uns die Kirche anschauen. Groß und
mächtig ist sie ja aber besonders prächtig ist sie nicht. Irgendwie hatte ich
mehr erwartet.
Der eigentliche Schatz dieses Domes befindet sich in der angrenzenden
Kapelle, in der sich das berühmte Turiner Grabtuch befindet. Nach der
ausgiebigen Besichtigung dieses Bauwerkes schlenderten wir weiter in Richtung Po
zur „Mole Antoniella“.
Vorbei an etlichen historischen Gebäuden und Denkmälern
führte uns der Weg. Besondere Aufmerksamkeit schenkten wir der Turiner Oper.
Man durfte zwar nicht hinein aber die aufwendige Eingangsgestaltung des Hauses beeindruckte
uns doch gewaltig. Je näher wir der Mole kamen umso lauter wurde es. Zig Schulklassen
waren ebenfalls auf dem Weg zur Mole.
Und dies nicht gerade lautlos.
An der
Mole selbst mussten wir uns durch die Schulklassen zum Eintritt durchkämpfen. Wir
wollte ja unbedingt das Filmmuseum besichtigen. Und tatsächlich bekamen wir sogar
noch Einlass. Für den Aufzug in die Höhe allerdings nicht. Das Museum selbst
war natürlich ein absolutes Highlight. Wir genossen die berühmten Filmausschnitte
und das gezeigte Equipment mit vollen Zügen.
Ein tolles und toll gestaltetes Museum.
Dieser Besuch hat sich wirklich gelohnt. Auch wenn die Füße von Helga mittlerweile
sehr weh taten. Danach machten wir uns durch viele Arkaden hindurch auf den
Rückweg. Kurze gehaltvolle Halts inbegriffen. Um 17.30 Uhr fanden wir uns
wieder wohlbehalten auf unsrem Campingplatz ein. Aber jetzt musste noch das
Abendessen zubereitet werden. „Maccheroni al Ferretto“, eine italienische
Supernudelspezialität, mit PiIlzsoße und leckeren Tomatensalat stand auf dem
Speiseplan.
Und ich sage Euch, es war eine Bombe in jeglicher Hinsicht. Über Kalorien
spreche ich Heute nicht.
Ein toller Tag wars, wenn auch sehr anstrengend.









