20. Tag Sommertag
Datum: 22.05.2026
Fahrt km: 13,8
Schritte: 3806
Wetter: kein Wölkchen am Himmel, 25°
Für Heute
war eine Pause für die Füße angesagt. In Summe waren in den letzten Tage ganz
ordentlich mit den Füßen unterwegs. Für Helgas operiertes Bein eine in meinen
Augen Höchstleistung. Und Morgen wartet ja Saint Tropez.
Also Gemach! Ein
wolkenloser Himmel machte uns zu Beginn des Tages seine Aufwartung. Morgens, am
Tisch mit freien Oberkörper Platz zu nehmen ist schon außergewöhnlich. Der
Sommer hat sich definitiv angekündigt. Wir genossen das Frühstück in aller
Ruhe. Dann machten wir uns auf, die Schifffahrt nach Saint Tropez zu klären. Im
Hafen von Cavaliere erklärte man uns, dass von hier keine Abfahrt mit dem
Schiff wegen Bauarbeiten stattfinden kann. Erst das Tourismusbüro brachte
Klarheit.
Wegen dieser Arbeiten können wir nur von „La Croix-Valmer“ aus
starten.
Die Schiffsanlegestell liegt von hier ungefähr 3km weit weg. Nachdem
alles geklärt wurde kauften wir sofort unser Ticket für die Schifffahrt nach
Saint Tropez. Um 9.30 Uhr legt das Schiff ab und um 16 Uhr ist die Rückfahrt.
Damit ja am nächsten Tag ja alles klappt haben wir uns die Anlegestelle vor Ort
angeschaut. Alles Bestens, genügend Parkplätze und die Anlegestelle liegt mal
wieder an einem traumhaften Strand. „Plage du Deparquement“ heißt der Strand
und bietet wieder alles was das Sommerherz begehrt.
Bei einem Kaffee und einem
kleinen Snack in der Strandbar schlossen wir unsere Erkundung ab. Bei der
Rückfahrt schauten wir schnell noch bei Carrefour vorbei um neben Diesel auch
noch Lebensmittel zu tanken. Danach gings zurück auf den Campingplatz. Der
tolle Pool auf dem Platz hatten wir uns als nächstes Ziel vorgenommen. Rein in
die Badekleidung und ab gings ins Wasser. Also gabs viele Premieren an diesen
Tag. Am späten Nachmittag trieb mich noch ganz andere Gedanken um:
Wo bekomme
ich ein Geburtstagsgeschenk für die Helga am nächsten Morgen her? Ich schwang
mich mit einem sportlichen Argument aufs Fahrrad und radelte in Städtchen. Kein
Blumenladen war zu finden. Unglaublich. Also liess ich mir etwas anderes zum
Kauf einfallen und radelte dann einigermaßen zufrieden wieder zurück zum Platz. Der
hochgelegene Platz forderte allerdings mächtig viel Puste von mir. Aber
alles gut. Und zum Abendessen: Was könnte es bei diesem herrlichen Wetter besseres als Salat Nizza
geben. Und so haben wir es auch gemacht.
Obwohl wir den Salat genauso wie zuhause machen, schmeckt er hier um
vieles besser. Seltsam. Bei Wasser und Rose ließen wir den Tag ausklingen.












