Montag, 18. Mai 2026

Cavalaire sur Mer

 

15. Tag                             Standortwechsel, Cavalaire sur Mer

Datum:                            17.05.2026

Fahrt km:                        118,8

Schritte:                          -

Wetter:                            bestes Reisewetter bis 22°


 Schöner kann der Tag nicht beginnen. Herrliches Reisewetter weckte uns auf. Und sofort machten wir uns ran die Reisefähigkeit herzustellen. Das heißt, Aufräumen, Abbauen, alles ordentlich verstauen und nebenher noch den Kaffee und das Frühstücksbrötchen zu genießen. Natürlich gabs auch noch ein paar Worte des Abschieds bei unseren Zeltnachbarn. Bezahlt hatten wir ja schon gestern am späten Nachmittag also brauchte nur noch der Strom abgeklemmt werden. Zum Schluss brachten wir noch die Platzkennzeichnung zurück kassierten dafür unsere ACSI-Karte wieder ein und reisefertig standen wir vor den Toren des Campingplatzes. So jetzt musste nur noch das Reiseziel bestimmt werden. So etwas hinter St.Tropez war die grobe Idee. Nach einiger Recherche legten wir den Campingplatz fest und ab gings übers Land an den neuen Platz. Bei so schönem Wetter durch eine herrliche Landschaft zu fahren ist schon etwas Besonderes. Wir genossen jeden Kilometer der ca. 120km langen Fahrt ans neue Ziel. In „Cavalaire sur Mer“sollte unsre nächste Bleibe sein. Irgendwie führte uns das TOMTOM durch das „Esterell Gebirge“ mit seinen roten Felswänden. Hier wurde bei derCascade des Gorges de Pennafort“ ein spontanes Fotoshooting eingelegt. Weiter gings dann der Riviera entgegen in Richtung St. Tropez. Allein die Fahrt der Küste entlang war schon ein Augenschmaus. Dann erreichten wir nach angenehmer Landfahrt unser neues Domizil. Der Campingplatz Cros de Mouton wird für die nächsten 7 Tage unser Aufenthaltsplatz sein. Nach einem sehr freundlichen Empfang konnten wir auf einer Terrasse unseren neuen großen Platz beziehen. Der Platz liegt hoch über der Stadt eingebettet in eine wunderschöne grüne Landschaft. Der atemberaubende Blick aufs Meer verschlug uns schier den Atem. Eine solch schöne Lage hatten wir noch bei keinem Campingplatz. Nach dem Aufstellprozedere genossen wir bei einer Verschnaufpause unsre mitgebrachten Croissants. Mittlerweile wars bereits nach 18 Uhr geworden so dass noch Brot für den nächsten Tag bestellt werden musste. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich zwei Pizzas geordert und somit das Abendessen gesichert. Also, dieser Reisetag war ausgesprochen schön. So darf es gerne weitergehen.





















Sonntag, 17. Mai 2026

Cap D'Antibes

 

14. Tag                             Cap D‘Antibes

Datum:                            16.05.2026

Fahrt km:                        53,4

Schritte:                          6120

Wetter:                            strahlend blau bis 22°°

 

Endlich, ein strahlend blauer Himmel begrüßte uns an diesen Morgen. Er ist zwar noch etwas kühl aber das Ganze lässt für die Zukunft hoffen. Weil unsere Füße gestern doch stark beansprucht wurden ließen wir es heute ganz gemächlich angehen. An einem Sonnenplatz baute ich unseren Frühstückstisch auf und dort ließen wir es uns ziemlich ausgedehnt gut gehen. Und dann durften wir noch einen Videoanruf zu unserem Enkelkind tätigen. Die hatte heute ihren 9.ten Geburtstag und dazu haben wir natürlich ganz herzlich gratuliert. Ein nettes „Happy Birthday“ haben wir auch noch geträllert. Weil wir am Sonntag ja wieder einen Platzwechsel anstreben, beschlossen wir noch ans Cap D’Antibes zu fahren. Als Erstes wollten wir das sternenförmig gebaute Fort Carre besuchen, weil es von dort angeblich einen wunderschönen Ausblick über Antibes und deren protzigen Yachthafen gibt. Aber die verkehrliche Lage war grausam. Alles war auf der Strasse  und den Strand entlang waren wir im Schneckentempo unterwegs. Auch nur den Hauch eines Parkplatzes zu ergattern glich wie einem 6er im Lotto. Und so mussten wir dieses Vorhaben, nach etlichen Versuchen, beerdigen. Wir fuhren stotternd durch Antibes hindurch in Richtung des Cap. Wenige Meter vorm „Plage de la Garoupe“ tat sich eine Parklücke auf die wir natürlich sofort nutzten. Und nach wenigen Metern erreichten wir eine kleine aber sensationelle Bucht mit feinem Sandstrand und herrlich schimmernden blauen Wasser. Wunderschön! Von dort führte ein schmaler Weg rund ums Cap. Sofort machten wir uns auf den Weg die schöne Landschaft zu erkunden. Kurz gesagt: wir waren voll begeistert. Ein Foto jagte das andere. Bei der Rückkehr krempelte ich die Hosen beine hoch, zog die Sandalen aus und machte über den feinen Sandstrand den ersten Kontakt mit dem türkis schimmernden Wasser der französischen Riviera. Die wenigen badenden Gäste hatten meinen vollsten Respekt, denn das Wasser war saukalt. Danach besuchten wir noch einen großen Supermarkt und deckten uns mit Lebensmittel für das Wochenende ein. Dann gings zurück. Natürlich langsam. Das Verkehrsaufkommen ließ nichts anders zu. Endlich am Platz genossen wir den Kaffee und die mitgebrachte Schneckennudel. Danach wars nicht mehr weit zum Abendessen. Dicke Käsnudeln mit Tomatensalat stand auf dem Programm. Oh Gott, waren die lecker. Am Abend kamen wir noch mit Gmüder Campern ins Gespräch. Und sie kannten unsre befreundete Buchhändlerin Gabi, bei der sie Kundschaft waren. Welch ein Zufall!! Nach einem ausgedehnten Gespräch bis spät in die kühle Nacht hinein wars dann aller höchste Zeit das Bett aufzusuchen. Ich glaube, jetzt hat unser Urlaub begonnen.