26. Tag Calanques de Figuerolles
Datum: 28.05.2026
Fahrt km: 13,5
Schritte: 8062
Wetter: 28°
Die erste
Nacht am neuen Platz war ausgezeichnet.
Für die Nachtkühle sorgten alle geöffneten
Hubdachfenster. Schlafen tun wir sowieso sehr gut. Und das mit den Brötchen hat
auch prima geklappt. Die Vorbestellung wurde ordnungsgemäß bearbeitet und die
bescheidenen Mehrkosten trugen wir mit Fassung. Der Campingplatz ist sehr ruhig
und die Nachtruhe wurde durch niemanden gestört. Ein vielversprechender Beginn hier
in Ceyreste. Ohne Vorplanung gingen wir in diesen Tag. Neuorientierung war das
Zauberwort. Diese Neuorientierung hielt nicht lange und wir machten uns auf den
Weg in den „Parc du Mugel“
Ein vielversprechendes Ziel direkt am Rande von La
Ciotat.
Das Navi führte uns sicher zum vorgesehenen Parkplatz. Aber die Zufahrt
war als Schikane für größere Fahrzeuge gedacht. Selbst normale PKWs hatten
Schwierigkeiten bei der Durchfahrt. Mit etwas Mühe bekamen wir das
Ganze ja hin. Einem französischen Autofahrer navigierte ich zum Schluss durch
die Schikane an der er sich bereits eine Schramme eingefahren hatte.
Eine solch
blöde Zufahrt habe ich noch nie erlebt.
Den Kassenautomaten haben wir dann erfolgreich
bedient und wir konnte uns auf den Weg in den Park machen. Die Parkplatzbelegung
sprach für ein interessantes Objekt. Und wir wurden nicht Enttäuscht. Schon der
erste Blick auf die „Calanques de Figuerolles“ beeindruckte sehr. Vor allem
junge Menschen zog es an die steile Felsenküste, die an manchen Stellen sehr
gefährlich aussah. Wir durchstreiften den angelegten
städtischen Park und genossen neben den schönen Bäumen und blühenden Sträuchern
die wunderschöne felsige Landschaft. Und immer wieder führte der Weg zurück zur
steilen Küste. 
Man konnte sich daran kaum satt sehen. Viele junge Menschen
schleppten große Kühltaschen mit sich. Was da wohl drin ist? Nach 3 Stunden intensivster
Begehung kehrten wir zum Auto zurück. Die Ausfahrtsschikane wurde ohne jede
Schramme gemeistert. Wir machten uns auf den Weg zum Supermarkt. Mit dem Navi
war das ja auch kein Problem. Nur dieser „Carrefour“ war so groß, dass Einkaufen
keinen Spaß mehr machte. Am Platz zurück erholten wir uns bei Kaffee und Kuchen
sehr schnell. 
Mit anderen Campern machten wir noch kleine Aktivitätenaustausche
um sich dann ums Abendessen zu kümmern. Bei einem italienischen
Traditionsgericht stärkten wir uns für die Nacht und die nächsten Tage.








