28. Tag La Ciotat
Datum: 30.05.2026
Fahrt km: 31,3
Schritte: 1784
Wetter: überwiegend sonnig, 28°
Wir haben von
der Stadt Ciotat eigentlich wenig positiv berichtet. Der erste EinDruck bei der
Anreise hat uns ja nicht vom Hocker gehauen.
Aber je mehr wir über die Stadt im
Reiseführer und im Internet in Erfahrung bringen umso neugieriger wurden wir.
Vielleicht entdecken auch wir doch noch die Schönheiten dieser Stadt. Aber
zunächst galt es wieder den Tag auf die Schiene zu setzen. Ein schönes Frühstück
mit den bekannten Utensilien ist einfach der beste Start. Auffallend viele
Deutsche machen sich heute zur Heimfahrt fertig.
Auch vor dem Hintergrund die
Fahrt nach zuhause in zwei Etappen zu machen. Eigentlich vernünftig.
Aber wir
scheuten uns nicht das schöne La Ciotat zu finden. Google Maps wurde beauftrag
uns zur Touristeninformation am Hafen zu leiten. Und die Wegstrecke war auch
sehr schön. Zuletzt am langen Küstenstrand entlang wurden wir zum Hafen gelotst.
Und welch ein Glück, ein Kombi machte gerade einen Parkplatz frei. Ein Ticket
war schnell gelöst und wir machten uns auf den Weg zur nahen Touristeninfo. Hier
erhielten wir alle notwendigen Informationen zu einem glücklichen Aufenthalt in
La Ciotat. Am Hafen selbst machten wir uns gleich über Fahrten zur Calanques
kundig. 
Wir hatten diese Fahrt für Montag eingeplant. Der Ticketverkäufer sagte
für Montag sehr welliges Wasser vorher so dass keine Fahrten statt finden werden. Sehr anständig vom Verkäufer. Auf jeden Fall war der Anblick
vom Hafen auf die Altstadt schon mal sehr reizvoll. Vorbei am Museum steuerten
wir die große Kirche an. Drinnen wohnten wir doch tatsächlich einer Taufe bei.
Zum Schluss wurde das Kind hochgehoben und dieses winkte allen Teilnehmern mit den
Händen und Füßen zu.
Darauf gab es laut starken Beifall. So etwas habe ich auch noch
nicht erlebt.
Danach gings weiter. Es war ein Genuss durch die alten Gassen von
La Ciotat zu schlendern. Hier waren wir nicht zum letzten Mal. Danach besuchten
wir noch den „Plage de la Madraque“ in Saint-Cyr sur Mer. Bei diesem Wetter war
der Wasserkontakt mit dem Meer ja beinahe Pflicht. Wir genossen noch eine Weile
diesen Aufenthalt. Mit vielen guten Eindrücken kehrten wir dann zum Camp
zurück. Zum Abendessen gabs dann wieder italienische Kost.
Mit Tomatenmozarella
und einem heimischen Baguette bei einem Glas Rose hatte der Tag einen weiteren Höhepunkt.









