Mittwoch, 10. Juni 2026

Marseillan

 

37. Tag                             Marseillan

Datum:                            09.06.2026

Fahrt km:                        -

Schritte:                          7063

Wetter:                            meist sonnig, sehr windig bis 25°

 

Kleinere, übersichtliche Aktivitäten müssen einfach sein. Wie sonst will man die Gegend kennenlernen. Also machten wir uns auf den Weg nach Marseillan. Nach einer 17-minütigen Fahrt erreichten wir die Gemeinde Marseillan mit ihren 8000 Einwohnern. Wir sind mittlerweile in der Region „Okzitanien“ gelandet. Damit ist die Zeit an der „Provence-Alpes-Côte d’Azur“ beendet. Im Städtchen war gerade Markttag. Welch ein Zufall. Und schon hatten wir es mit Parkproblemen zu tun. Nach etlichen Ehrenschleifen fanden wir in einem Wohngebiet einen freien Parkplatz. Der Spaziergang in den Ort war nicht allzu weit. Es war ein schöner Markt. Die Stände waren in die Straßen der Innenstadt integriert und es machte richtig Spaß durch die Innenstadt zu flanieren. Helga erwarb noch ein schönes großes Tuch für den Strandbesuch. Wir spazierten dann weiter zum Hafen des Fischerdorfes. Ein schöner beschaulicher Hafen mit etlichen Booten und von vielen Restaurants und Bars eingesäumt. Ein richtig schöner kleiner Fischereihafen der sich unserem Auge bot. Der Hafen liegt ja am „Etang de Thau“. Einem riesigen Binnensee dem Mittelmeer vorgelagert. Nach längerem Besuch kehrten wir zum Bus zurück und machten gleich noch unseren Wocheneinkauf bei Carrefuore. Danach wollten wir eigentlich noch das Chateau Lauren in Adge besuchen. Aber ich habe mich mit meinem Bus so verfranzt, dass wir das Unternehmen auf einen anderen Tag verschieben werden. Aber wir haben den Kanal Midi kennengelernt, auf dem etliche Hausboote unterwegs waren. Zurück am Camp war an einem Strandversuch nicht zu denken. Einfach zu windig. Stattdessen besuchte ich den riesengroßen Pool, um im reservierten Schwimmerareal meine Längen zu nehmen. Zwei habe ich geschafft. Am Platz zurück gabs dann Kaffee und französische Schneckennudel. Ein neues Camper Paar hat sich auf unseren alten kleinen Platz niedergelassen und bemerkt, dass für ihr Auto darauf kein Platz mehr ist. Wir haben ihnen auf unserem großen Platz ein Stellplatz zur Verfügung gestellt. So großzügig sind wir halt. Nach einem köstlichen Salat am Abend mit dem köstlichen Baguette ließen  wir es auslaufen. Ich gönnte mir noch das Qualifikationsspiel der Frauen „Slowenien gegen Deutschland“ das mit einem 2:0 Sieg endete um dann mal wieder unsre herrliche Nachtruhe zu nehmen.

















Dienstag, 9. Juni 2026

Der Null-Vorhaben-Tag

 

37. Tag                            Null-Vorhaben-Tag

Datum:                            08.06.2026

Fahrt km:                        -

Schritte:                          -

Wetter:                            bedeckt, bis 24°

 

Die erste Nacht am neuen Platz war ausgesprochen ruhig. Zunächst hörten wir noch ein paar Töne vom Abendprogramm am Publikumsplatz aber das war schnell Vergangenheit. Ausgeschlafen bei etwas diesigen Wetter stellten wir uns dem Tag. Wir haben heute nichts vor. Ungewöhnlich aber glaube ich von Nöten. Mit aller Gemütsruhe ließen wir uns das Frühstück schmecken. Einziger Nachteil war, dass unser Platz ungewohnt klein war. Weil die Nachbarn am schönen großen Platz packten kamen wir auf die Idee eines Platzwechsels. Wir gingen zur Rezeption und trugen freundlich unseren Wunsch vor. Und siehe da: Sie stimmten den Wechsel zu und wir konnten sofort nach der Abreise der Nachbarn mit unserem Umzug beginnen. Gemächlich trugen wir Stück für Stück auf unseren neuen Platz. Auf einmal tauchten Nachmieter für unseren Platz auf und forderten uns unverschämt auf schneller unseren Platz zu räumen. Wir ließen uns von diesem popligen unsympathischen Paar nicht aus der Ruhe bringen und vollendeten unsern Umzug mit Bravour. Am großen neuen Platz fühlten wir uns gleich viel wohler. Prima, dass das geklappt hat. Kurz mal zum 70m entfernten Kaufladen, dann mal ein paar Schritte im Strandwasser und etwas Radeln zur Platzerkundung war unsere ganze Aktivität. Und die Erholung tat uns spürbar gut. Der weitere Tagesablauf ist schnell erzählt. Nach einem leckeren Abendessen gabs noch einen Schluck Wein um dann völlig erschöpft, bei beginnender Dämmerung, das Nachtlager aufzusuchen.  Solche Tage brauchen wir wohl öfters.









Montag, 8. Juni 2026

Reisetag an den Les Méditerranées

 

36. Tag                             Reisetag

Datum:                            07.06.2026

Fahrt km:                        125

Schritte:                          -

Wetter:                            meist sonnig,  bis 26°

 

Standortwechsel ist angesagt. Wir wollen direkt ans Meer wechseln. Bin schon gespannt ob uns das gefällt. Zunächst war mal wieder Arbeit angesagt. Bus reisefertig machen. Küchenzelt abbauen. Letzte Gespräche führen. Um dann endlich an das neue Ziel zu starten. Der Plage „Les Méditerranées - Camping Beach Garden“ in Marseillan war unser ausgewähltes Ziel. Der Plage liegt zwischen dem Cap d'Agde und Sète. Zunächst ging unsere Reise durch die Camargue. Dieses topfebene und stellenweise sehr sumpfige Gelände beindruckt schon sehr. An vielen größeren Seenplatten tauchten dann auch wieder die zahlreichen anwesenden Flamingos auf. Immer mit dem Kopf unter Wasser. Dann tauchte auf einmal die Touristenstadt „La Grande Motte“ auf. Die „Pyramiden“, terrassenförmig angelegte Hochhäuser sind sehr auffallend und sollen vor allem die Touristen anziehen. Scheint auch zu gelingen. Danach gings weiter nach Sete. Wir hatten Sete als schönes Fischerdorf in Erinnerung als wir 1970 hier Urlaub machten. Aber jetzt, mit 45000 Einwohnern, sah alles anders aus. Entlang einer spannenden Küstenstraße fanden wir mit etwas Mühe unseren ausgewählten Campingplatz. Ein riesiger Platz. An der Rezeption drückte man uns einen Plan mit freien Plätzen in die Hand die wir uns anschauen konnten. Ganz so viele waren das nicht. Alles war gut belegt. Letztlich entschieden wir uns für einen schattigen Platz in der Hoffnung, dass die Sonne jeden Tag scheinen möge. Der Aufbau ging von leichter Hand und danach gabs sofort einen kleinen Rundgang. Einen so luxurösen Platz hatten wir noch nicht gesehen. Alles war hier perfekt. Von der Poollandschaft, den Einkaufsmöglichkeiten und der Toilettenanlage. Hier kannst du wochenlang überleben ohne einen Fuß vor den Platz zu setzen. Und der erste Besuch des Strandes war ebenfalls beeindruckend. Per Code konnten wir den Sandstrand betreten. Sand soweit das Auge blicket. Mal sehen, ob uns das auf Dauer gefällt. Auf jeden Fall haben wir für eine Woche mal gebucht und werden diese neue Herausforderung annehmen. Vielleicht machen wir jetzt tatsächlich mal Urlaub..