Sonntag, 21. Juni 2026

Strandtag an der Ardèche

 

49. Tag                             Strandtag an der Ardèche

Datum:                            20.06.2026

Fahrt km:                        0

Schritte:                          0

Wetter:                            sonnig, 35°

 

Hilfe, wir trocknen aus. Bei dieser Hitze brauchst du Wasser, Wasser und nochmals Wässer. Nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Heute haben wir uns nur auf dem Campingplatz bewegt. Vom Bus zur Ardèche und wieder zurück war die Hauptaktivität. Im Schatten sitzend beobachteten wir das Treiben auf dem Fluss. Pausenlos paddelten Canos den Fluss hinunter. Ob zu zweit, allein oder gar zu dritt wurden die Boote auf dem Wasser bewegt. Meist war man lautstark in Gruppen unterwegs. Da gabs die leisen gemütlichen Paddler. Dann die sportlichen schnellen und die größte der Gruppen der gröllenden feierden Jugendlichen. Es wurde nicht langweilig hier am Strand zu sitzen. Gelegentlich nahmen wir ein Bad in der Ardèche und konnten das Geschehen aus allernächster Nähe bestaunen. Irgendwann trieb uns der Hunger an den Platz zurück wo wir mit einer Buscetta unseren Heißhunger stilten. Noch ein kleines Mittagsschläfchen am Strand und schon konnte man von einem erholsamen Tag sprechen. Es sind ja die letzten beiden Tage hier angebrochen und bei dieser Hitze werden wir keine weiteren Besuchsaktivitäten mehr entwickeln. Nur noch die schöne Zeit genießen. Zum Abendessen gabs aufgewärmte Tagliatelle mit Pilzrahmsoße und jubelnde Holländer über ihren 5:1 Sieg über Schweden. Mit Nachbarn wurden weitere Urlaubspläne besprochen um dann um 22 Uhr das deutsche Spiel anzuschauen. Leider war der Empfang so schlecht, dass wir es vorzogen ins Bett zu gehen. Beim ersten Toilettengang in der Nacht erkundigte ich mich rasch über das Ergebnis. Schön, dass sie doch noch gewonnen haben und der Stuttgarter Undav sie in die nächste Runde geschossen hat.





Samstag, 20. Juni 2026

Grotte da la Salamandre

 

48. Tag                            Grotte da la Salamandre

Datum:                            19.06.2026

Fahrt km:                       70,6

Schritte:                          5150

Wetter:                            leicht bedeckt, 35°

 

Allein das Aufwachen an diesem Campingplatz ist ein Genuss. Unzählige verschiedene Vogelstimmen begleiten dich in den Tag. Kein Straßenlärm stört dieses morgendliche Ereignis. Für uns ist dieser Platz ein toller Ort der Erholung. Für heute haben wir uns den Besuch der „Grotte de la Salamandre“ vorgenommen. Bei diesen Temperaturen wahrscheinlich eine gute Entscheidung. Die 36 km lange Fahrt dorthin stellte uns vor keinerlei Probleme. Je näher wir unserem Ziele kamen umso spannender wurde die hügelige Umgebung. Und zudem gabs so gut wie keine Verkehrsteilnehmer. Der Parkplatz in der Höhlennähe war originell zugeschnitten. Man konnte sich Plätze unter Bäumen aussuchen. Für größere Wohnmobile eine richtige Herausforderung. Der 759m lange Fußweg zur Höhle war barrierefrei gestaltet und unter schattenspendenden Bäumen war es ein gemütlicher Spaziergang. Kurz vor der letzten Vormittagsführung erreichten wir den Höhleneingang. Gerademal 10 Leute nahmen an der Führung teil. 5 französische Gäste und 5 deutsche Gäste. Mehr waren wir nicht. Die Führung wurde in französischer und englischer Sprache durchgeführt. Die deutschen Teilnehmer erhielten sogar noch eine ausführliche Inhaltsbeschreibung der Höhle in deutscher Sprache. Welch ein Service. Die anderen 3 deutschen kamen aus Reichenbach und einer kannte sogar meinen Autoschrauber. Schon wieder, wie klein ist die Welt. Die Führung dauerte 1 Stunde und der Besuch hat sich gelohnt. Eine solche Höhle mit einer solch gigantischen Halle hatten wir noch nicht gesehen. Untermalt wurde die Führung von farblichen Ausleuchtungen, die aber keinesfalls kitschig wirkten. Zum Schluss gabs eine 3-minütige Ton- und Lichtschau die von Daniel Lelievre geschaffen wurde. Vom Aussichtspunkt in der Höhle wurde uns diese Spektakel beeindruckend serviert. Da waren die unzähligen zu bewältigen Stufen schnell vergessen. Im Übrigen war die Höhle wunderbar zu begehen. Noch eine Besonderheit. Die Höhle könnte man, mittels einem mit Helium gefüllten Ballon, schwebend erkunden. Natürlich mit Guide,der den Ballon an der Leine sichert. Angeblich ein einmaliges Angebot weltweit. Der Besuch war sein Eintrittsgeld wert. Anschließend nahmen wir auf der Terrasse vor der Höhle Platz und erholten uns bei Kaffee, Wasser und einem Sandwich sehr gut. Bei der Fahrt zurück konnten wir sogar noch ein wunderschönes Lavendelfeld ausmachen und fotografieren. Als wir am Spätnachmittag wieder am Platz zurück waren musste zunächst ein kühles Bad in der Ardèche her. Danach gönnten wir uns noch einen Kaffee und etwas Süßes. Eine neue Alleinreisende Nachbarin mit Wohnwagen haben wir auch bekommen. Mit der Fränkin kamen wir schnell ins Gespräch und tauschten Reiseerlebnisse aus. Übers Abendessen lasse ich mich diesmal nicht aus aber es war mal wieder sehr, sehr lecker. Bei einem Glas Rotwein ließen wir den Abend ausklingen.























 

Freitag, 19. Juni 2026

Markt in Vallon Pont d Arc

 

47. Tag                             Markt in Vallon Pont d Arc

Datum:                            18.06.2026

Fahrt km:                       7,6

Schritte:                          3852

Wetter:                            sonnig, 35°

 

Nach wiederum einer schönen kühlen Nacht droht uns der Hitzehammer. Und die Prognose zeigt auch weiter nach oben. Schon bald machten wir uns heute auf den Weg zum Markt in Vallon Pont d Arc. Den Katzensprung zur Stadt mit dem Auto gönnten wir uns schon. Aber sofort gabs wie üblich das gleiche Problem: Wo gibt es einen Parkplatz. Alle großen Plätze waren voll besetzt und so stellten wir unser Auto beim Supermarkt auf den Parkpltz. Hier ergatterten wir in der letzten Reihe noch einen. Der Bummel durch die schön angelegten Marktstände machte wirklich Spaß. Und durch die schmale Innenstadt gabs genügend Schatten um sich zu erholen. An einem größeren Platz in der Stadtmitte spielte ein jungesKünstlerpaar attraktive Popmusik. Bei sehr schönen Gitarreklängen und einer ausgezeichneten Sängerin verweilten wir etwas länger. Aber dann zog es uns an den Camping zurück. Vorher kauften wir im Supermarkt noch fürs Abendessen ein und waren dann froh wieder unter den Bäumen unseres Campingplatzes zu sitzen. Wir schnappten unsere Stühle und zogen an den Strand der Ardèche um. Hier war es bestens auszuhalten. Ein kleiner kühler Windstrom entlang des Flusses machte den Aufenthalt zum Genuss. Und man konnte zudem herrlich in der Ardèche baden. Am Platz zurück konnten wir neue Campingnachbarn begrüßen. Ein junges Ehepaar aus Ludwigsburg  mit Kind hat sich nebenan mit ihrem Bulli eingenistet. Diese Ardèche zeiht schon viele Menschen an. Gestern schon hatten wir einen Hamburger getroffen der uns mit glänzenden Augen von der Schönheit der Ardèche erzählte. Er sei schon vor 40zig Jahren hergekommen und es hätte sich an dieser wunderbaren erholsamen Umgebung nichts verändert. Jetzt sei er zum Kanufahren mit seinem erwachsenen Sohn hier. Nur die Anreise mit 1400 km sei etwas zu lang. Hier hatten wir einen richtigen Ardèchefan kennengelernt. Bei dieser heißen Temperatur gabs zum Abendbrot nur eine Möglichkeit: Salat Nizza war angesagt. Und er war mal wieder sowas von gelungen. Wir warteten auf die schöne Nachtkühle und konnten uns über einen gemütlichen Tag freuen.