48.Tag: Gordes
| Gordes |
Unsere Entdeckungsreise durch Frankreich nimmt auch am 48. Tag kein Ende.
| Chateau |
Mit Gordes haben wir uns ein Bilderbuchdorf in der Provence ausgesucht. Sehr
viel Vorschusslorbeeren gabs für dieses Dorf. Von unserem Campingplatz aus ist
Gordes 42 km entfernt. Also für einen Tagesausflug gut zu machen. Aber der Tag
beginnt mit einem gemütlichen Frühstück. Und das genießen wir jeden Tag mit
Freude. Bevor wir uns auf den Weg nach Gordes machten hatten wir noch einen
kleinen Umweg zu erledigen. Bei der gestrigen Rast im Alpilles haben wir die
Sandalen von Helga am Rastplatz liegen lassen. Also fuhren wir in der Hoffnung
dorthin sie wieder zu finden. Und siehe da: die Sandalen waren noch da.
Erleichtert fuhren wir jetzt in Richtung Gordes.
Man fährt einfach durch eine
schöne Landschaft. Rechts an der Bergkette des Luberon vorbei näherten wir uns
dem Dorf.
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| Landschaftsblick |
Viel los auf der Straße war nicht. Das nährte die Hoffnung auf wenig
Tourismus im Dorf. Und der hielt sich tatsächlich auch in Grenzen. Aber
zunächst machte uns ein Schild auf einen schönen Ausblick aufmerksam den wir
sofort anfuhren. Und der Ausblick war wirklich atemberaubend. Ein Blick direkt
auf das gegenüberliegende Dorf verschlug uns fast den Atem. Genau dieses Bild
kannten wir von jeder Broschüre, jedem Reiseprospekt und aus dem
Internetauftritt des Dorfes. Eigentlich hätten wir gleich wieder umkehren
können, denn besser gehts nimmer.
Am Parkplatz des Dorfes mal wieder das
gleiche Bild, Eine große Schlange vorm Parkautomaten. Über eine Viertelstunde
durfte ich auf meinen Einsatz warten und das Ticket lösen. Das ist einfach
keine gute Lösung. Als erstes besuchten wir das Chateau von Gorges.
Das Chateau
war vollständig als Kunstaustellungsgebäude umgebaut. Wir durchstreiften
verschiedene Ausstellung bevor wir uns auf den Rundgang durch das Dorf machten.
Es ist wirklich ein Bilderbuchdorf. Aber was noch viel gigantischer ist, ist
der Rundblick in die Landschaft. Viele Olivenhaine und Weingärten waren zu
erkennen. Die Bergkette des Luberon mit immerhin bis zu 1200 m Höhe umrahmte das
Bild.
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| Village des Bories |
Auf einer Ausblickbank sitzend schauten wir über eine halbe Stunde nur in
diese schöne Landschaft.
Man konnte sich gar nicht sattsehen. Und dies obwohl
kein einziges Lavendelfeld zu sehen war. Nach dem Besuch des Dorfes machten wir
uns auf den Weg zum Freiluftmuseum Village des Bories. Mit aus Naturstein
geschichtete Hütten war hier ein ganzes Dorf restauriert worden.
| Holzofen |
Unvorstellbar,
dass dies Hütten noch bis Mitte des 19. Jahrhundert bewohnt waren. Vor allem
Schäfer mit ihren Herden waren hier in der Weidesaison beheimatet. Ein sehr
empfehlenswerter Abstecher. Die Rückkehr auf den Campingplatz machte verkehrlich
keinerlei Probleme. Bei einem Supermarkt orderten wir noch eine kräftige Menge
Wasser. Bei dieser Hitze ist vor allem Trinken angesagt. Der erste Gang am
Campingplatz war natürlich ins Wasser. Die ganzen Lebensgeister kehrten schlagartig
zurück. Gerne machten wir uns dann ans Abendbrot um mit einem Spanziergang nach
St.Remy denn Abend zu beschließen. In der Stadt selber war überhaupt nichts
los. Samstagabend und tote Hose. Hätten wir nicht erwartete.


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