40.Tag: Domme
| Porte desTours |
Wir sind nun 40 Tage unterwegs und von Langeweile keine Spur. Eine Sehenswürdigkeit
jagt die andere. Man hat langsam Mühe alles im Kopf zu behalten was man gesehen
hat. Ganz besonders ist einfach die Landschaft hier an der Dordogne. Allerdings
müssen Radler hier meistens ohne Radwege auskommen. Zum Frühstück gabs wie
üblich das gute Baguette.
Allerdings mit Bargeld zu bezahlen macht Stress. Selbst
bei einem Betrag von 3,20€ will die Verkäuferin kein Bargeld annehmen, sondern
legt Wert auf Kartenzahlung.
Weil Helga keine Karte dabei hatte war die
Verkäuferin so gnädig und nahm das Bargeld an. Und somit war auch diesmal das
Frühstück wieder gesichert. Die kleine Stadt Domme war heute unser erklärtes
Ausflugsziel. Gerade mal 10 km weit weg lagt dieser Ort. 150m über der Dordogne
thront dieses kleine Dörfchen mit seinen gerade mal 950 Einwohnern. Mitten im
Dorf fanden wir einen freien Parkplatz. Obwohl ich mich umschaute sah ich
keinen Parkautomaten.
Also Rucksack auf den Rücken und los ging die
Besichtigung. Domme gilt ja als eines der schönsten Dörfer Frankreich und schon
nach wenigen Metern waren wir beindruckt von diesem dörflichen Kleinod. Alles
schöne, gut erhaltene alte Häuser, aus gelblichem Sandstein gabs zu bestaunen.
Ganz tolle interessante Geschäfte waren darin untergebracht. Rund ums Dorf gabs
eine Stadtmauer die an manchen Stellen allerdings stark reparaturbedürftig
aussah.
Aber der Weitblick von dort oben über die Landschaft und auf die
Dordogne unten war sehr eindrucksvoll. Nach dem Rundgang kehrten wir zum Auto
zurück und entnahmen der Windschutzscheibe einen roten Zettel.Wir wurden darauf
in deutscher Sprache aufmerksam gemacht, dass wir ohne Parkticket auf diesem
Parkplatz stehen würden.
Vereinfacht könnten wir nun am Parkautomaten ein
Ticket nachlösen und die Quittung mit eingetragenem Autokennzeichen in den
dafür vorgesehenen Briefkasten werfen. Das fand ich eine Superlösung. Richtig
innovativ.
Kam dem Angebot sofort nach und bereinigte unsere Missachtung der
Parkordnung.
Zurück am Campingplatz fing es sofort an zu regnen. Kurzerhand
entschlossen wir uns zu einem Mittagsschlaf der uns sehr gutgetan hat. Weil es
danach immer noch regnete stellten wir unsere Kochkünste hinten an und kamen an
diesem Tag mit einem einfachen Vesper über die Runden.
Eine Campingplatzmitarbeiterin
machte uns darauf aufmarksam, dass die bezahlten Tage vorbei wären und die
Verlängerung täglich zu bezahlen sei. Die Rüge hatte Erfolg und wir bezahlten
sofort für die nächsten 3 Tage. Gegen Abend rückte dann endlich wieder die
Sonne heraus und wir konnten noch einen schönen Abendspaziergang entlang der
Dordogne nach Beynac machen.
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| Abendspaziergang Ceynac |
Die herrliche Weitsicht machte noch einige schöne Fotos von den Schlössern in der Ferne möglich. In Beynac war zu unserem Erstaunen nichts los. Es war doch Freitag, also beginnendes Wochenende und so gut wie niemand war hier unterwegs. Seltsam. Am Campingplatz kam aber gerade ein französisches Wohnmobil nach dem anderen an. Wahrscheinlich herrscht der Trubel erst Morgen.
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| Schloss Fayrac und Castelnaud |
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| Marquessac |

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