34 Tag: 4. Tag Saint Cyr la Roche
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| Ab ins Heu |
Unser Besuch hier neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu. Und
die Sonne begrüßte uns, wie an jedem Morgen, mit viel Freundlichkeit.
Einen
Tagesplan gabs nicht und so war mit verstärktem Nichtstun zu rechnen. Während
ich nach dem Frühstück mit Frisbee schmeißen für Anuc beschäftigt war, tauchte
im Hof ein französisches Auto auf. Anuc legte den offensichtlich bekannten Fahrer
gleich die Frisbeescheibe zum Werfen vor die Füße. Und er kam dieser
Aufforderung sofort nach. Die Botschaft des Mannes war allerdings für den
Tagesverlauf alles andere als erwartet.
Er machte Wolfgang klar, dass heute 190
Heuballen für die Pferde angeliefert bzw. abgeholt werden müssen. Wolfgang hatte
die Lieferung oder Aufgabe erst für die nächste Woche eingeplant.
| Saint Robert |
Hier war in der Kommunikation etwas schiefgelaufen. Er machte dem Heubauern klar, dass er noch mindestens 1.Stundw Vorbereitungszeit bräuchte um den notwendigen Platz für die Ballen zu schaffen.
| Saint Robert |
Jetzt kam etwas Hektik auf und Wolfgang bat mich ihn bei dies Aktion zu helfen. War doch selbstverständlich. Nichts wie rein in die Jeans und feste Wanderschuhe angezogen und los ging die Arbeit. In der Lagerhalle Platz schaffen, Anhänger und Traktor vorbereiten und schon fuhren wir nach 1 Stunde zu den Heuballen.
| Ausstellung |
Auf der Fahrt dorthin kam uns bereits ein
beladener Traktor mit Heuballen für Wolfgang entgegen. Ein kurzer Austausch der
Information besagte, dass sie die Ballen zu Wolfgang bringen und dann mit dem
PKW zurück kommen um beim Laden zu helfen. Und so wars dann auch. Gemeinsam
beluden wir den Anhänger und fuhren zurück zur Lagerhalle. Hier waren die Bauern
bereits beim Abladen des ersten Anhängers beschäftigt.
War alles doch ganz
schön viel Arbeit. Aber die Zusammenarbeit klappte ohne viel Worte und die
Hilfe der Franzosen war offensichtlich eine Selbstverständlichkeit. Im Übrigen
hat mir die körperliche Tätigkeit sehr gutgetan. Anschließen sank ich dann
schon etwas müde in meinen Stuhl. Mittlerweile war Kaffeetrinken angesagt. Inge
hat einen hervorragenden Käsekuchen gebacken der allen schmeckte. ER war so gut,
dass Helga gleich 2 Stücke verschlang.
Ausgerechnet Helga die eigentlich keinen
Kuchen mag. Nach einer kleinen Ruhepause machten wir noch einen Besuch im kleinen
Städtchen Saint Robert. Ein kleines Dörfchen mit einladend engen Gassen und
alten Gebäuden. Vorher durchstöberten wir noch einen Trödelladen. Bei der
Rückfahrt zeigte uns Wolfgang noch die schöne Gegend.
Bei einem anschließend
erholsamen Bad im Pool konnte man sich vom aufregenden Tag gut erholen. Zum
Abendessen gabs noch aufgebackenes Käsebaguettes mit verschiedenen Salaten.
Alles ist bestens gelaufen. Und schon neigte sich unser letzter Tag dem Ende
zu.

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