7.Tag: Arzachena
Am heutigen Tag hatten wir uns
vorgenommen die Nuraghe La Prisgiona zu besuchen. Gott und die Welt hatte uns
schon auf diese Steintürme aufmerksam gemacht.
Und wie sehenswert es natürlich
sei. Gleich nach dem die morgentliche Routine mit Toilette und Frühstück
abgeschlossen war starteten wir unseren Bus. Nach Arzachena ging die Reise.
Gerade mal 12km entfernt warteten schon die archäologischen Stellen auf uns.
Zunächst ging es aber mal auf einer schmalen Straße durch eine wunderschöne
hügelige Landschaft.
Die Berge, die Macchia und die grüne Weite strahlten eine
faszinierende Ruhe aus. Die gelegentlich sichtbaren Wohngebäude oder
landwirtschaftlichen Höfe standen meist leer. Diese rau wirkende Gegend mit
unendlich vielen Steinen ist für die Landwirtschaft schwerlich zu bearbeiten.
Überall waren aufgeschichtete Trockenmauer zu erkenn deren Steine dann der
landwirtschaftlichen Bearbeitung nicht mehr im Wege waren.
Und gelegentlich sah
man angelegte Weinfelder. Bald hatten wir das Städtchen Arzachena erreicht und
wir folgten den Hinweisschildern zu den archäologischen Feldern.
Abseits der Hauptstraße
wurden die Feldwege etwas abenteuerlich. Es galt die großen Schlaglöcher
geschickt zu umfahren. Dann endlich ein Haus, das als Ticketcenter ausgewiesen
war. Mittels eines Plans wurde uns erklärt welche Besichtigungen möglich sind
und was in Summe die Geschichte kostet.
Für die 4 archelogischen Stellen legten
wir satte 35€ auf den Tisch.
Dabei waren noch zwei Broschüren in deutscher
Sprache die die Fundstellen und die Geschichte dahinter erklärten. durch den ausgehändigten Plan konnten die einzelnen Stellen mit dem Auto gefunden und
angefahren werden. Die Eintritte wurden dort nochmals kontrolliert.
ZU Gesicht
bekamen wir die Kreisgräber von Li Muri, die zwei Gigantengräber Li Loighi und Coddu
Ecchiu und die Nuraghe Prisgiona.
Jetzt hatten wir was tun uns mit der 3000 bis
5000 Jahren alten Geschichte auseinanderzusetzen.
Es war wirklich beeindruckend
was wir zu sehen bekamen. Aber alle 7000 Nuraghen auf Sardinien zu besuchen wäre
mir dann doch zu viel.
Übrigens, die Kultur der Nuraghen findet sich nur auf
Sardinien. Zum Schluss wollten wir noch das zugehörige Museum in Arzachena
besuchen was leider noch geschlossen war. Wir fuhren entlang der Küste zurück
zum Camping und genossen dabei die wunderschöne Küstenlandschaft.
Mit einem „Salade
niçoise“ und dem üblichen Campingrundgang beschlossen wir den Tag.

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