2.Tag:
Die erste Nacht im Bus war doch erstaunlich frisch. Aber
eine zusätzliche Decke half über dies Situation hinweg. Die angebotenen
sanitären Anlagen waren aber auch kein Hit. Sie waren zwar sauber aber sehr,
sehr einfach. Aber als Durchgangscamping für Fährfahre genügend. Im Mini-Market
gabs zu meiner Überraschung keine Paninis, sondern nur Baguette zu kaufen.
Dieses war allerdings ausgezeichnet. Gefrühstückt wurde mit angezogenem dickem
Pullover vor dem Bus. Aber nach dem sich einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke
geplagt hatten wurde es bedeutend angenehmer. Unser Bus nach Pisa fuhr ja nach
Fahrplan um 10.25 Uhr. Sehr pünktlich standen an der Haltestelle und warteten
auf unser Transportmittel. Aber es kam nicht.
Der nächste war auf 11.25
terminiert aber der kam auch nicht. Wir gingen zurück zur Rezeption des
Campings und erkundigten uns den Busfahrplan. Ein 24 stündiger Streik der
Busfahrer war angekündigt und wir fielen nun diesem zum Opfer. Zurück am Bus
zogen wir uns sommerliche Kleidung an und machten uns auf dem Weg zum
Strandspaziergang. Als wir bereits an der Fußgängerampel die Hauptstraße
überquert hatte erspäht ich in der Ferne einen nahenden Bus. Sofort kehrten wir
um und rannten zur Haltestell um auf den letzten Drücker noch einzusteigen.
Ganz überraschen waren wir mit dem 12.25 Uhr-Bus auf dem Wege nach Pisa.
War
der Streik beendet. Keine Ahnung, hoffentlich können wir auch wieder zurück
fahren. Auf jeden Fall schauten wir uns vergnüglich Pisa an und bummelten durch
die Altstadt zum schiefen Turm.
Die Anzahl der Touris hielt sich in Grenzen.
Nach einer gewissen Zeit stellte sich die Frage, ab wo und wann wohl unser Bus zurückführe.
An der Touristikinformation wurde uns geholfen.
Mittels Stadtplans machten wir
uns auf den Weg zum Busbahnhof. Nach einem längeren Spaziergang überquerten wir
wieder den Fluss Arno um dann doch noch beim Busbahnhof zu landen.
Glücklicherweise fuhren alle Busse wieder und wir kamen wohlbehalten zurück. Ende
gut alles gut.
Überraschenderweise konnten wir unseren Besuchsplan nach Pisa
doch noch verwirklichen. Im platzeigenen Restaurant ließen wir es uns gut gehen
und gingen in der einsetzenden Dunkelheit zum Bus zurück. Der Tag war aufregend
aber gut.
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