![]() |
| Rocamadour |
| L'Hospitalet |
Das Einfügen der Bilder klappte gleich gar nicht. Hallo, ich muss mich in die einst vertraute Technik erst reinfinden. Kann also etwas dauern bis die Blogs so aussehen wie ich‘s gerne hätte. Also, bitte etwas Geduld.
| schwarze Madonna |
Auf jeden Fall holte ich um halb Neun unsere
vorbestellten Frühstücksbrötchen ab. 2 Croissant und 2 Baguettes kamen auf den
Frühstückstisch. Erwähnen muss ich, dass es beim Aufstehen noch sehr kalt war.
Kurz entschlossen musste ich die Schwingfeuerheizung in Betrieb nehmen. Und es
wurde mollig warm. Gefrühstückt wurde es wie es sich gehört in freier Natur. Die
Temperatur war mittlerweile so hoch, dass mit einem dicken Pullover drüber das
Frühstück ausgezeichnet schmeckte.
| Kreuzgang |
So um halb Zehn machten wir uns mit Wanderstiefeln und Rucksack auf den Weg zur Visite Rocamadour. Unser Campingplatz liegt ja nicht wie irrtümlich geglaubt in Rocamadour sondern in L’Hospitalet oberhalb von Rocamadour. Aber von da aus machten sich schon in früher Zeit die Pilger auf den Weg zum Sanctuaire. Hoch über den Alzoutal am Rande des Traufs wanderten wir der Pilgerstätte entgegen. Ein großartiger Anblick der uns bereits aus der Ferne bot. An steilen Fels geklatscht wirkte das Heiligtum beeindruckend. Kein Wunder also, dass dies die zweit meist besuchte
Pilgerstätte der Franzosen ist. Das Dörfchen Rocamadour
hat ja gerade mal etwas mehr wie 600 Hundert Einwohner aber dafür mehrere
Millionen Besucher im Jahr. Und diese Menge an Menschen lässt ja auch einiges Geld
hier liegen. Die Straßen, Häuser. Plätze und Anlagen sind allesamt fein
herausgeputzt. Hier fehlt es an nichts. Unser Weg führte uns direkt zur „Cite
Religieuse Chateau“.
Das Ganze ist ja schön dreigeteilt, unten das Dorf, in der
Mitte das Heiligtum und oben thront die Burg. Sehr beeindruckend. Von oben
führt ein imposanter steiler Kreuzweg zu den Kapellen, Kirchen und Basiliken.
Und dann hatten wir es geschafft. Wir standen vor der schwarzen Madonna, einer geschnitzten
Holzfigur, dem Hauptheiligtum von Rocamadour. Die heilende Kraft dieser Figur
zieht soviel Besucher an. Die vielen Dankestafeln von Genesenden zeugen davon. Aber
auch viele Jakobswegwanderer sind hier unterwegs. Meist in kleinen Gruppen, Jung
und Alt, mit vollbepackten Rucksäcken machen sie der Pilgerstätte ihre
Aufwartung. Wir schauten uns den ganzen Komplex genau an.
Sogar ganz hinunter
zum Bächlein Alzou führte unser Weg um dann den Aufstieg zurück nach L’Hospitalet
in Angriff zu nehmen. Die 5 stündige Besuchstour endete an einem Cafe in L’Hospitalet.
Von dort war es dann nur noch ein Katzensprung bis zum Campingplatz. Geschafft machten
wir einen kurze Liegepause um dann unser Abendessen in Angriff zu nehmen.
Spaghetti Alio e Olio erinnerte aber mehr an Italien als an Frankreich. Macht
nichts. Gut geschmeckt hats. Bei einbrechender Dämmerung konnten wir von der
Aussichtplattform in L’Hospitalet den beleuchteten Sanctuairen-Komplex nochmals
bewundern. Aber dann gings ab ins Bett.

was für schöne Bilder, weiterhin viel Spaß
AntwortenLöschen