30.Tag: Grotta Is Zuddas und Area Archeoloagica di Nora
Heute ist mal wieder volle
Reizüberflutung angesagt.
Mit hochkarätigen Besuchen wollen wir unsere
Wochenleistungen nahezu abarbeiten. Demnächst steht ja schon wieder ein
Standortwechsel an. Als erstes fuhren wir zur „Grotte Is Zuddas“.
Die 32 km
lange Bergstrecke war gut zu fahren.
Ab und zu genossen wir den Ausblick in
eine beinahe unberührte Landschaft
und den Blick auf Meer. IN luftiger Höhe war eine Siedlung mit nicht
fertiggestellten Ferienhäusern zu sehen. Solche Bauruinen sind natürlich kein
schöner Anblick für die Gegend. Wahrscheinlich verspekuliert.
An der Höhle
angekommen zahlten wir 13€ pro Person für die geführte Besichtigung.
Um 11 Uhr
fand die erste Führung statt und es waren erstaunliche viele Besucher bereits
da. Zur Hälfte Italiener und die andere Hälfte stammte aus Frankreich,
Slowenien und Deutschland.
Die Besuchsgruppe wurde entsprechen geteilt und in italienischer
und englischer Sprache durchgeführt. Eine eindrucksvolle Höhle bekamen wir zu
Gesicht. Auf sicherem Weg wurden wir durch 5 große Säle geführt.
Die Höhle selbst
ist 1600m lang und davon sind 500m für die Besucher sehr gut vorbereitet. Auf
sicherem Weg gings durch die Tropfsteinhöhle mit netter Führung. Nach zirka 1
Stunde war die Führung beendet und wir hatten eine großartige Höhle
kennengelernt.
Nach einer kurzen Pause an der Bar fuhren wir der Küstenstraße
entlang zu unserem nächsten Ziel.
Das „Area Archeoloagica di Nora“ bei Pula
wartete auf uns. Wunderschön am Meer gelegen lud uns die Ausgrabungsstätte zu
einem Besuch ein. Die Besucherzahl war eher übersichtlich. Nach den angebotenen
Parkplätzen zu urteilen gibt es hier in der Regel wohl mehr Besucher.
Die
antike Stadt Nora gilt als die älteste Stadt auf Sardinien. Mir 8€
Eintrittspreis und einer App als Besuchunterstützung war dies ein sehr gutes
Angebot. Mit der App wurde man perfekt durch die Anlage geführt. War eine sehr
angenehme Sache.
Teile der großen Anlage waren allerdings gesperrt. Weil
nämlich gerade die Brutzeit der Möwen stattfand und die an vielen Stellen nicht
gestört werden sollten. Verständlich.
Die große Anlage im Hochsommer zu
besuchen dürfte eine Anstrengung werden. Hier hat es keine Bäume die Schatten
spenden. Neben der Ausgrabungsstelle befand sich noch ein bereits bekannter
Torre der wohl die Anlage ordentlich bewachen sollte. Gleich neben der Anlage
befand sich noch ein öffentlicher Sandstrand der guten Zuspruch fand. Nach
soviel Besichtigung hatten wir nur noch den Wunsch Zuhause am Platz anzukommen.
Unterwegs machten wir in einem Supermarkt schnell noch unsere Einkäufe um dann
glücklich und zufrieden in unsere Campingstühle zu sinken.
Ein langer und anstrengender
Tag war geschafft.
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