43.Tag: Parco Santa Barbara
Wieder war mal eine Bergwanderung
angesagt. Das Fußgelenk von Helga ist ja weiterhin geschwollen aber wir wollen
mal versuchen wie weit wir kommen.
Die Fahrt an den Rand der Region Oligastra
war sehr kurvig. Es ging ja auch schließlich auf den 878m hoch liegenden Park „Parco
Santa Barbara“.

Die Serpentinen führten uns entlang einer gut gebauten Straße,
durch wunderschöne Pinienwälder und ansehnlichen Landschaften hinauf zum Park. Hier
wars gleich einen Kittel kälter. Ein großes Eingangstor und viele Parkplätze
machten die Beliebtheit des Parkes deutlich.
Heute war hier so gut wie nichts
los.
Mit Rucksack, einem Notwecken und genügend Wasser an Bord zogen wir los. Dank
unseres Wanderführers fanden wir den richtigen Weg durch den Park in die Höhe.
Wir wollte ja zum Monte Idolo wandern. Stetig gings über angenehme breite
Wanderwege nach oben. 
Die Pinienwälder schützen uns vor direkte
Sonneneinstrahlung. Nach über 200 Höhenmeter Aufstieg klagte Helga über stark zunehmende
Schmerzen im Fuß. Wir waren bereit mehr als 1.5 Stunden unterwegs und alles musste
ja noch zurückgelaufen werden. Wir machten eine ausgiebige Rast und genossen unsere
Vesper.
Danach machten wir uns auf den Rückweg.
Eigentlich wäre es nur noch ca.
eine halbe Stunde bis zum Gipfel gewesen aber bei solchen Schmerzen muss man
auch mal vernünftig sein. Beim Abstieg kam uns doch ein riesiges Kettenfahrzeug
entgegen.
Die Straßenraupe fuhr im Schritttempo den steilen Berg hoch. Weshalb
wissen wir allerdings nicht. Auffallend für die Gegend war jedoch die breit
angelegten offenen Felder zwischen den Wäldern.

Wir gehen davon aus, dass es
sich hierbei um eine Brandschutzmaßnahme handelt. Als wir wieder am Bus
angekommen waren flogen die Wanderschuhe in die Ecke und bequeme Sandalen übernahmen
das Ruder. In dem gegenüberliegenden Restaurant/Bar fanden wir die Annehmlichkeiten
die wir jetzt brauchten. Die stillose Zusammenreihung unserer Getränke interessiert
jetzt nicht.
Auf jeden Fall bereuen wir nicht in dieser schönen Gegend unterwegs
gewesen zu sein. Wenn für Helga auch schmerzhaft. Die Rückfahrt war wieder ein
Augenschmaus. Die bunten Bergdörfer an den steilen Hängen waren ein Hingucker.
Wie man hier wohnen und leben kann ist uns ein Rätsel. Auf den Rückweg
besuchten wir noch einen Straßenstand der uns wieder herrliche Tomaten bescherte.
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| Von Adreas Brauwasser gebraut |
Nach der doch recht langen Ausfahrt ließen wir uns genüsslich in unsere
Campingstühle fallen. Zu unserm Vergnügen kam auch noch ein Brautpaar auf dem
Weg zum Strand bei uns vorbei. Der Tross an Fotografen machte deutlich, dass es
sich hier um die Aufnahmen zum Hochzeitsfoto handeln musste. War auf jeden Fall
ein vergnügliches Schauspiel. Unser Abendmahl bestand aus Spaghetti Gorgonzola
mit Tomatensalat. Danach gabs noch einen Cafe an der Bar und schon wieder neigte
sich ein Urlaubstag dem Ende zu.

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