43.Tag: Bari Sardo
In den letzten beiden Tagen waren
wir ja gut bei der Sache. Etwas weniger sollte es heute schon werden. Wir haben
uns da Städtchen Bari Sardo zum Besuch vorgenommen. In der Nähe ist es auch und
so viel Kilometer war es nicht zu fahren. Ohne Navi und ganz dem eigenen
Richtungsgefühl vertrauern tuckerten wir der Küste entlang. Obwohl die Sonne
sich bedeckt hielt strömten die Italiener zur ihrem al Mare.
Unglaublich was an
diesem trüben Sonntag Menschen sich am Strand aufhielten. Gefällt mir. Die Straße
wurde im schmäler und es ging durchs hügelige Land bergauf und bergab. Gegenverkehr
hatten wir jedenfalls keinen.
Aber die Richtung müsste eigentlich stimmen. Auf
jeden Fall beindruckten uns mal wieder die großen roten Porphyrfelsen am
Wegesrand. Von der Struktur der Steine her, hat man das Gefühl sie fallen
gleich auseinander. Mittlerweile kamen leichte Zweifel auf ob ich noch auf dem
richtigen Weg sei.
Also doch das Navi zu Hilfe gezogen und so landeten wir in
Torre Bari direkt am Meer. Da aber wollten wir erst nach dem Besuch in Bari
Sardo hin. Also lenkte uns das Navi ordnungsgemäß in das beinahe 4000 Einwohner
große Städtchen Bari Sardo. Hier gings ganz schön lebhaft zu. Viele Menschen
bewegten sich auf der Straße. Das Straßencafé war gut besucht aber wir
wunderten uns, weshalb so viele Menschen unterwegs waren. Glücklicherweise
fanden wir nach einiger Kurverei noch einen Parkplatz. Wir schlenderten einfach
den Menschen folgend hinterher. Und siehe da? Wir sind auf einem Stadtfest
gelandet. In den engen Gassen um die Kirche waren ganz viele gastronomische
Stände aufgestellt.
Unterschiedliche Gruppen boten sardisch/italienische
Köstlichkeiten an. Künstler hatten Ausstellungen in den Hinterhöfen und bei
einer Künstlerin durfte man sogar das Wohnhaus besichtigen. Was wir natürlich
gleich taten. Wir waren in einem herrlich bunten Treiben gelandet.
Der Rundgang
nahm natürlich herrlich viel Zeit in Anspruch und wir wollten alles sehen. Speise
und Getränkeangebote waren in Plakatform ausgewiesen.
Die Stände hatten jeweils
unterschiedliche Angebote und so konnte sich man ein Bild über die vielfältige
Esskultur auf Sardinien machen. Ich wagte mich an „Pesce fritto -mangiattuto e
gamberetti“ ran. Helga versuchte sich an frittierten „Orrobiolus“. So kleine
runde etwas süße Kugeln.
Dazu gabs natürlich noch ein Getränk. Mitten in dem
Trubel mit italienischen Familien zu feiern war schon etwas Besonderes. Irgendwann
erinnerten wir uns, dass wir noch ans Meer wollten. Jetzt fuhren nach Torre di
Bari. Hier gabs wieder die üblich schönen Sandstrände und einen Wachtturm der
wohl für den Namen verantwortlich ist. Auch hier schlenderten wir vergnüglich
dem Strand entlang zum Turm. Nach der Besichtigung gings aber dann zurück. Ich
wagte mich sogar zu mehreren Schwimmzügen ins Wasser.
Die Wassertemperatur ist überraschend
angenehm.
Einzig und allein der Salzgeschmack des Wassers stört. Zum Abendessen
machten wir noch „Tomaten Caprese“ und ulkten noch über einen überraschen
herrlichen Tag. Alles richtig gemacht!
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