34Tag Jardins des Martels
Wir haben
gerade von alten Städten, Gemäuern und roten Backsteinen genug. Unsere Augen
brauchen jetzt mal eine Abwechslung.
Aus diesem Grunde werden wir heute einen
Garten besuchen. Der „Jardin des Martels“ wird sich sicherlich über unseren
Besuch freuen. Der Blumenpark und Mini-Farm hat uns mit einem einladenden
Prospekt angelockt.
Die 28km Anfahrt waren schnell gemeistert. Die meiste Zeit
gings auf der Autobahn Richtung Toulouse entlang. Dann noch 7 km übers Land und
schon begrüßte uns ein gut belegter Parkplatz. Die zusätzlichen 5 großen
Schulbusse ließen schon erahnen was hier los ist. Mit 10,50€ pro Person durften
wir den Park besuchen.
Über schön gestaltet Blumenbeete erreichten wir das
Eingangstor. Vor unseren Augen eröffnete sich ein wunderbar angelegter Park.
Die Schulbusse hatten im Übrigen nicht Schulkinder transportiert, sondern
lauter Kindergarten Kinder. In vielen kleinen Gruppen waren die Cidis unterwegs
und bestaunten die Blumen, Wiesen und Wasserwelt. Aber ohne Geschrei, sondern
voll diszipliniert waren diese Kinder mit ihren Begleitpersonen unterwegs. Da
konnte man nur staunen.
Den Park gibt es seit 31 Jahren und deshalb ein alter
Baumbestand zu erkennen der sehr viel Schatten spendet.
Der Garten ist in 5
Themenbereiche unterteilt die wir uns alle anschauten. Natürlich nutzte wir
auch die vielen schattigen Verweilmöglichkeiten um uns auszuruhen oder die schöne
Umgebung zu betrachten. Der Garten trug so richtig zu unserer Entspannung bei.
Bis auf uns und eine belgische Familie waren ausschlielich französische
Besucher unterwegs. Also mit Gärten und Blumen haben‘s die Franzosen. Über 3
Stunden haben wir den Park genossen. Wer wollte, konnte sich im Verkaufsbereich
mit allen Topfblumensorten eindecken.
Was allerdings fehlte war eine
Restauration. Kein Kaffee, kein Kuchen. Also unterwegs noch schnell eine Apfelschnitte
für den Mittagskaffee besorgt.
Nebenher doch schnell eine Kirche am Wegesrand
besucht um dann in aller Ruhe den Restnachmittag zu genießen. Helga besorgte
sich im kleinen Verkaufsraum des Campings noch ein Rotwein aus Gaillac, der
Wiege des Weines. Und er soll sehr gemundet haben.
Billig war er im Übrigen
auch nicht. Also, es ein sehr erholsamer Tag. Am Abend merkte man das
anstehende Wochenende. Der Camping lief voll und viel mehr Leben war zu spüren.



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