31Tag Albi, la rouge 2
Heute steht mit
Albi 2 der nächste Besuch in Albi an.
Der Stadtplan weist 3
verschiedene Touren durch die Stadt aus. Die Altstadtrunde haben wir bereits
gemacht nun steht die Panoramarunde an. Die Parkplatzsuche gestaltete sich am
heutigen Dienstag schon etwas schwieriger. Es waren viel mehr Besucher
unterwegs. Aber glücklicherweise fanden wir ein ganz nettes Plätzchen für
unseren Bus.
Sogar kostenfrei. Mal wieder Schwein gehabt. Die Tour führte uns
an der Kathedrale vorbei hinab zur „Pont Vieux“. An der Kathedrale untersuchte
ich etliche Backsteine auf Fingerabdrücke.
Ich hatte gelesen, dass jeder dieser
Ziegelsteine von Hand geformt sei und deshalb noch Fingerabdrücke in den
Steinen zu sehen sind. Ich hatte leider kein Glück. Trotz intensiver Suche kein
Fingerabdruck.
Von der Brücke „Pont Vieux“ hatte man ein eindrucksvollen
Panoramablick auf das bischöfliche Areal mit der Kathedrale und andere Brückenbauten.
Ein Augenschmaus. Als wir die Tarn überquert hatten wurde der Blick noch viel
weiter und größer. Hinauf ging’s zur „Englise Saint-Madeleine d‘ Albi“.
Ein
Kirchengebäude das hoch über der Tarn thronte und ein schönes Bild abgab.
Am
Nebengebäude wurden alle Backsteine mit Pressluft Unterstützung wieder
freigelegt die blödsinnigerweise irgendwann mal verputzt wurden. Auf dem Weg
zur „Pont Neuf“ baten mich 3 junge Frauen (Studentinnen) ein Bild von ihnen zu
machen mit der Kathedrale im Hintergrund.
Weil die Kommunikation auf Französisch
nicht klappte kamen wir mit Englisch zu Rande.
Nach meiner Herkunft gefragt antwortete
ich wahrheitsgemäß Allemande. Worauf eine der Damen sagte: Oh mein Vater ist
Deutscher und wir wohnen in Toulouse, er stammt aus Leipzig. Da war das
Gelächter doch recht groß. Eine sehr nette Begegnung. Nach dem wir die
Panoramatour abgeschlossen hatten machten wir uns auf den Weg ins Museum „Toulouse-Lautrec“.
Ein riesengroßes Museum, das alleine schon durch die gestalteten Backsteinräume
beeindruckte. Der Künstler wurde vor allem auch durch die Plakatentwürfe für
Varieteveranstaltungen in Paris bekannt.
Nach 3 Stockwerken Bildern hatten wir
von Kunst für heut genug. Wir kehrten zurück zum Camp und genossen noch den freundlichen
sonnigen Restmittag. Bei Kaffee und französischer Schneckennudel erholten wir
uns von einem anstrengenden Ausflug.
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