39Tag Donostia-San Sebastian 2
Zunächst war
alles wie normal.
Wir sind aufgestanden und haben das Frühstück vorbereitet.
Helga kaufte vorne im Laden ein sehr leckeres Baguette ein und wir frühstückten
gemütlich. Beim Vorbereiten zur weiteren Donostiabesichtigung stellte Helga
fest, dass ihr Portemonnaie nicht mehr auffindbar ist.
Jetzt war Schockstarre
angesagt. Wir suchten auf und ab und die Börse blieb verschwunden. Verloren,
geklaut alles ist möglich.
Weil sich ja sämtliche Dokumente in dem Geldbeutel
befanden ließen wir als erstes die Bank-Card sperren. Alles andere werden wir
dann regeln, wenn wir wieder zuhause sind. Dieses Jahr ist bei unserer Reise
aber wirklich der Wurm drin. Nach dem wir uns von diesem Schrecken etwas erholt
hatten fuhren wir geplant mit dem Zug nach Donostia. Wir setzten unseren
Stadtrundgang in Richtung der „Kathedrale des guten Hirten“ fort. Beim Versuch
im Innenraum einen Beichtvater bei seiner Tätigkeit zu fotografieren stieß ich
doch auf ein paar kleine Schwierigkeiten. Spaß gemacht hat es trotzdem.
Danach überquerten
den „Uruma Itsasadarre“ Fluß über die „Maria-Cristina-Brücke“.
Die „Puente de
María Cristina“ ist ein neobarockes Brückenbauwerk über den Urumea. Im Übrigen herrschte
Ebbe und der Uremea hatte sehr wenig Wasser. Der Flußlauf sah dadurch nicht
gerade schön aus. Der Promenade am Fluss folgend überquerten wir an der
nächsten Brücke den Fluss zurück in die Altstadt. In der Altstadt suchten wir
dann ein Lokal mit den baskischen Spezialitäten auf.
Die hier übliche „Pintxos-Kultur“
ist schon bemerkenswert.
Wir suchten uns leckere Teile aus und genossen so ein
sehr vorzügliches Mittagessen. Eine Weile verharrten wir noch am weltberühmten Strand
um dann den Rückweg anzutreten. Eine Bemerkung muss noch sein: In dieser Stadt wird renoviert, renoviert und nochmals renoviert. Unglaublich! In Orio zurück besuchten wir ein Straßencafé
und genossen hier einen „Cafe Amerikano“. Am Platz zurück machten wir den Bus reisefertig
für den nächsten Tag. Gedanklich beschäftigte uns jedoch immer wieder der
verlorengegangene Geldbeutel. Am Abend hatten wir noch ein nettes Gespräch mit
einem Kölner Ehepaar, dass uns auf etwas andere Gedanken brachte. Für die Nacht
waren noch leichte Gewitter angesagt und auf diese bereiteten wir uns gut vor.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen