Donnerstag, 12. Juni 2025

Donostia-San Sebastian 2

 

39Tag                  Donostia-San Sebastian 2

Datum                11.06.2025
Fz-km                  0
Schritte               17220(10,7km)
Wetter                Sehr schwül bei 27°
Camping            Camping Orio Kanpina

 

Zunächst war alles wie normal. Wir sind aufgestanden und haben das Frühstück vorbereitet. Helga kaufte vorne im Laden ein sehr leckeres Baguette ein und wir frühstückten gemütlich. Beim Vorbereiten zur weiteren Donostiabesichtigung stellte Helga fest, dass ihr Portemonnaie nicht mehr auffindbar ist. Jetzt war Schockstarre angesagt. Wir suchten auf und ab und die Börse blieb verschwunden. Verloren, geklaut alles ist möglich. Weil sich ja sämtliche Dokumente in dem Geldbeutel befanden ließen wir als erstes die Bank-Card sperren. Alles andere werden wir dann regeln, wenn wir wieder zuhause sind. Dieses Jahr ist bei unserer Reise aber wirklich der Wurm drin. Nach dem wir uns von diesem Schrecken etwas erholt hatten fuhren wir geplant mit dem Zug nach Donostia. Wir setzten unseren Stadtrundgang in Richtung der „Kathedrale des guten Hirten“ fort. Beim Versuch im Innenraum einen Beichtvater bei seiner Tätigkeit zu fotografieren stieß ich doch auf ein paar kleine Schwierigkeiten. Spaß gemacht hat es trotzdem. Danach überquerten den „Uruma Itsasadarre“ Fluß über die „Maria-Cristina-Brücke“. Die „Puente de María Cristina“ ist ein neobarockes Brückenbauwerk über den Urumea. Im Übrigen herrschte Ebbe und der Uremea hatte sehr wenig Wasser. Der Flußlauf sah dadurch nicht gerade schön aus. Der Promenade am Fluss folgend überquerten wir an der nächsten Brücke den Fluss zurück in die Altstadt. In der Altstadt suchten wir dann ein Lokal mit den baskischen Spezialitäten auf. Die hier übliche „Pintxos-Kultur“ ist schon bemerkenswert. Wir suchten uns leckere Teile aus und genossen so ein sehr vorzügliches Mittagessen. Eine Weile verharrten wir noch am weltberühmten Strand um dann den Rückweg anzutreten. Eine Bemerkung muss noch sein: In dieser Stadt wird renoviert, renoviert und nochmals renoviert. Unglaublich! In Orio zurück besuchten wir ein Straßencafé und genossen hier einen „Cafe Amerikano“. Am Platz zurück machten wir den Bus reisefertig für den nächsten Tag. Gedanklich beschäftigte uns jedoch immer wieder der verlorengegangene Geldbeutel. Am Abend hatten wir noch ein nettes Gespräch mit einem Kölner Ehepaar, dass uns auf etwas andere Gedanken brachte. Für die Nacht waren noch leichte Gewitter angesagt und auf diese bereiteten wir uns gut vor.



















 

 

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