Mittwoch, 11. Juni 2025

Donostia 1

 

38Tag                 Donostia-San Sebastian 1

Datum                10.06.2025
Fz-km                  0
Schritte               19706 (12,2km)
Wetter                leicht bewölkt und etwas diesig bei 26°
Camping            Camping Orio Kanpina

 

San Sebastian heißt ab sofort hier nur noch Donostia. Donostia heißt übersetzt das gleiche aber ist baskisch. Die Fahrplanbeschreibung, die Haltestellenankündigung und Wegbeschreibung nennen überall nur den Namen Donostia. Also, übernehmen wir die baskische Übersetzung von San Sebastian. Wir waren ab 8 Uhr auf den Beinen und bereiteten uns auf die Bahnfahrt nach Donostia vor. Irgendwie waren wir etwas aufgeregt was uns heute alles erwartet. Zunächst gings aber darum den 30-minütigen Fußweg zum Bahnhof zu meistern. Zum Schluss brauchten wir nur noch über die große Brücke des Flusses Oria laufen und dann standen wir am Bahnhof Aia-Orio. Allerdings war der nur über eine 10m hohe Treppe zu erreichen. Die nächste spannende Frage stellte sich uns beim Fahrkartenautomaten. Mit Unterstützung eines spanischen Fahrgastes meisterten wir auch diese Hürde. Der Zug stand schon Abfahrtbereit als wir unser Ticket zur Entwertung einschoben und der Weg zum Zug damit frei wurde. Die Tür wollte schon schließen als eine Passantin für uns den grünen Knopf drückte und wir doch noch in den Zug hüpfen konnten. Und schon ging die Reise im voll besetzten Zug los. Endstation war Amaro-Donostia. Weiter fuhr der Zug im Sackbahnhof nicht. Die Stadt hat ja ca. 200000 Einwohner und so städtisch erlebten wir auch den Eintritt in die Stadt. Hier war richtig was los. Die hohen und alten Hausfassaden machten gleich mächtig Eindruck auf uns. Unserem einfachen Plan folgend erreichten wir den sagenhaften Strand „Bahia de La Concha“. Wir brauchten eine Weile um uns von diesem Anblick zu erholen. Einfach faszinierend! Unzählige Badegäste tummelten sich an diesem herrlichen Sandstrand. Wir setzten unsere Erkundungstour fort und besuchten das Tourismusbüro. Dort erhielten wir eine übersichtliche City-Map die uns das Aufspüren der sehenswerten Objekte erleichterte. In der Altstadt bei den Kirchen waren viele Reisegruppen mit Führer unterwegs. Touristen aus aller Herrenländer waren da aber nur auffallend wenig Deutsche. Wir nahmen uns als nächstes die Besteigung des Monte Urgull vor. Auf diesem Hügel thronte die Statue „Motta Gatteluko Urka“. Als ob diese die ganze Stadt bewachen wolle. Der Aufstieg war sehr mühevoll aber er hat sich gelohnt. Der Blick über die Stadt, den Strand und den Atlantik war die Mühe wert. Wir besuchten noch die ein oder andere Kirche die Altstadt und nahmen uns für den nächsten Tage weiter städtische Spaziergänge vor. Am Strand legten wir noch eine kurze Pause ein um dann uns auf den Weg zurück zum Bahnhof zu machen. Rückfahrt klappet prima nur die letzte halbe Stunde Fußweg zum Camp tat schon mächtig weh. Wir pumpten uns noch mit Kohlehydraten voll um dann glücklich und zufrieden den Tag auslaufen zu lassen.

























 

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