38Tag Donostia-San Sebastian 1
San Sebastian
heißt ab sofort hier nur noch Donostia.
Donostia heißt übersetzt das gleiche
aber ist baskisch. Die Fahrplanbeschreibung, die Haltestellenankündigung und
Wegbeschreibung nennen überall nur den Namen Donostia. Also, übernehmen wir die
baskische Übersetzung von San Sebastian.
Wir waren ab 8 Uhr auf den Beinen und
bereiteten uns auf die Bahnfahrt nach Donostia vor.
Irgendwie waren wir etwas
aufgeregt was uns heute alles erwartet. Zunächst gings aber darum den 30-minütigen
Fußweg zum Bahnhof zu meistern. Zum Schluss brauchten wir nur noch über die
große Brücke des Flusses Oria laufen und dann standen wir am Bahnhof Aia-Orio. Allerdings
war der nur über eine 10m hohe Treppe zu erreichen. Die nächste spannende Frage
stellte sich uns beim Fahrkartenautomaten. Mit Unterstützung eines spanischen
Fahrgastes meisterten wir auch diese Hürde.
Der Zug stand schon Abfahrtbereit
als wir unser Ticket zur Entwertung einschoben und der Weg zum Zug damit frei
wurde.
Die Tür wollte schon schließen als eine Passantin für uns den grünen Knopf
drückte und wir doch noch in den Zug hüpfen konnten. Und schon ging die Reise
im voll besetzten Zug los. Endstation war Amaro-Donostia. Weiter fuhr der Zug
im Sackbahnhof nicht. Die Stadt hat ja ca. 200000 Einwohner und so städtisch
erlebten wir auch den Eintritt in die Stadt. Hier war richtig was los.
Die
hohen und alten Hausfassaden machten gleich mächtig Eindruck auf uns. Unserem
einfachen Plan folgend erreichten wir den sagenhaften Strand „Bahia de La
Concha“.
Wir brauchten eine Weile um uns von diesem Anblick zu erholen. Einfach
faszinierend! Unzählige Badegäste tummelten sich an diesem herrlichen
Sandstrand. Wir setzten unsere Erkundungstour fort und besuchten das
Tourismusbüro.
Dort erhielten wir eine übersichtliche City-Map die uns das
Aufspüren der sehenswerten Objekte erleichterte. In der Altstadt bei den Kirchen
waren viele Reisegruppen mit Führer unterwegs. Touristen aus aller Herrenländer
waren da aber nur auffallend wenig Deutsche.
Wir nahmen uns als nächstes die Besteigung des Monte Urgull vor.
Auf diesem Hügel
thronte die Statue „Motta Gatteluko Urka“. Als ob diese die ganze Stadt
bewachen wolle. Der Aufstieg war sehr mühevoll aber er hat sich gelohnt.
Der
Blick über die Stadt, den Strand und den Atlantik war die Mühe wert. Wir
besuchten noch die ein oder andere Kirche die Altstadt und nahmen uns für den
nächsten Tage weiter städtische Spaziergänge vor. Am Strand legten wir noch
eine kurze Pause ein um dann uns auf den Weg zurück zum Bahnhof zu machen. Rückfahrt
klappet prima nur die letzte halbe Stunde Fußweg zum Camp tat schon mächtig
weh. Wir pumpten uns noch mit Kohlehydraten voll um dann glücklich und
zufrieden den Tag auslaufen zu lassen.
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