Freitag, 6. Juni 2025

Gaillac, Lisle sur Tarn und Rebastens

 

33Tag                 Gaillac, Lisle sur Tarn und Rebastens

Datum                05.06.2025
Fz-km                58,4
Schritte              12580 (7.8km)
Wetter                bewölkt, trocken bei 21°
Camping            Camping Les Pommiers d‘Aigueleze

 

Endlich wieder trocken. Es ist zwar bewölkt aber auf jeden Fall it kein Regen angekündigt. Macht sofort gute Laune. Mit Elan gehen wir heute wieder auf Entdeckungsreise. Mit Albi pausieren wir heute und gehen aufs Land. Drei kleinere Städte oder Dörfer haben wir uns ausgesucht. Mit Gaillac haben wir angefangen. Immerhin ist die Stadt 15000 Einwohner groß und heißt wie das Weinanbaugebiet. Das Weinbaugebiet zählt zu dem ältesten Frankreichs und wird auch die Wiege des Weins genannt. Hier wurde schon Wein gekeltert bevor die Römer auftauchten. Galliac gilt als Heimat des Hahnenweins. Ein ganz besonderer Tropfen der 3 Jahre lang in Eichenfässern reift. Aber wie meistens haben auch hier die Mönche der Stadt ein Gesicht gegeben. Mit der Abtei „Saint-Michel“ steht wieder ein wuchtiges Wahrzeichen an der Tarn. Die Stadt selber wirkt sehr renovierbedürftig. Sie ist zwar sehr lebendig aber nicht gerade einladend. Dafür blüht aber sichtbar der Weinhandel. Weiter ging unsere Fahrt entlang der Tarn nach „Lisle sur Tarn“. Gleich an der Kirche „Notre Dame“ des 4500 Einwohner großen Ortes fanden wir einen Parkplatz. Von dort schlenderten wir gemütlich in das Städtchen. Aber „Hallo“, da haben wir einen Fang gemacht. Wunderschöne Häuserfassaden, gut erhaltende und gepflegte alte Gebäude. In der Mitte des Ortes ein riesiger rechteckiger Platz mit Brunnen. Völlig umsäumt von Arkaden in denen sich gut aufhalten ließ. Der Ort strahlte eine sympathische Gemütlichkeit aus. Gerne ließen wir bei einer Tasse Kaffee diese Eindrücke auf uns wirken. Zudem waren wir die einzigen Touris die hier. Schön, das wir dieses Städtchen besucht und gefunden haben. Weiter ging unser Tagesauslug nach „Rabastens“. Rabastens ist ca. 1000Einwohner größer als Lisle. Sie liegt ziemlich erhoben über der Tarn. Sie glänzt ebenfalls mit sehr vielen Fachwerkhäusern, engen Gassen und schönen Backsteingebäuden. In den engen Gassen ist es Mode Blumentöpfe mit unterschiedlichen Pflanzen auf die Straßen zu stellen. So entsteht eine gemütliche und grüne Wohnumgebung. Dies empfinden wir sehr nett und einfallsreich. Die Kirche „Notre-Dame-du-Bourg“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Teil des Jakobswegs nach Compostela. Wieder ein sehr mächtiges Gebäude. Allerdings im Innenraum sehr dunkel. Wir machten noch die ein oder andere nette Entdeckung aber so langsam gings mit unserer Kondition zu Neige. Also nichts wie zum Auto und an nach Hause. Bei einer guten Tasse Kaffee und Gesprächen mit den Nachbarn ließen wir den Nachmittag gemütlich auslaufen. Zum Abendessen mussten wir dann nochmal richtig ran. Mit Karotten-Erbsengenmüse mit Kartoffel und einem schönen Stück großem Fleisch war etliche Arbeit noch zu erledigen. Aber gut hat es geschmeckt. Dieser Tag lief wieder ganz in unserem Sinne.





























 

 

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