33Tag Gaillac, Lisle sur Tarn und Rebastens
Endlich wieder
trocken.
Es ist zwar bewölkt aber auf jeden Fall it kein Regen angekündigt.
Macht sofort gute Laune. Mit Elan gehen wir heute wieder auf Entdeckungsreise.
Mit Albi pausieren wir heute und gehen aufs Land. Drei kleinere Städte oder
Dörfer haben wir uns ausgesucht.
Mit Gaillac haben wir angefangen.
Immerhin ist
die Stadt 15000 Einwohner groß und heißt wie das Weinanbaugebiet. Das
Weinbaugebiet zählt zu dem ältesten Frankreichs und wird auch die Wiege des
Weins genannt. Hier wurde schon Wein gekeltert bevor die Römer auftauchten. Galliac
gilt als Heimat des Hahnenweins. Ein ganz besonderer Tropfen der 3 Jahre lang
in Eichenfässern reift. Aber wie meistens haben auch hier die Mönche der Stadt
ein Gesicht gegeben.
Mit der Abtei „Saint-Michel“ steht wieder ein wuchtiges
Wahrzeichen an der Tarn. Die Stadt selber wirkt sehr renovierbedürftig.
Sie ist
zwar sehr lebendig aber nicht gerade einladend. Dafür blüht aber sichtbar der
Weinhandel. Weiter ging unsere Fahrt entlang der Tarn nach „Lisle sur Tarn“.
Gleich an der Kirche „Notre Dame“ des 4500 Einwohner großen Ortes fanden wir
einen Parkplatz.
Von dort schlenderten wir gemütlich in das Städtchen. Aber „Hallo“,
da haben wir einen Fang gemacht. Wunderschöne Häuserfassaden, gut erhaltende und
gepflegte alte Gebäude. In der Mitte des Ortes ein riesiger rechteckiger Platz
mit Brunnen. Völlig umsäumt von Arkaden in denen sich gut aufhalten ließ.
Der
Ort strahlte eine sympathische Gemütlichkeit aus. Gerne ließen wir bei einer
Tasse Kaffee diese Eindrücke auf uns wirken. Zudem waren wir die einzigen
Touris die hier.
Schön, das wir dieses Städtchen besucht und gefunden haben.
Weiter ging unser Tagesauslug nach „Rabastens“. Rabastens ist ca. 1000Einwohner
größer als Lisle.
Sie liegt ziemlich erhoben über der Tarn. Sie glänzt
ebenfalls mit sehr vielen Fachwerkhäusern, engen Gassen und schönen Backsteingebäuden.
In den engen Gassen ist es Mode Blumentöpfe mit unterschiedlichen Pflanzen auf
die Straßen zu stellen. So entsteht eine gemütliche und grüne Wohnumgebung.
Dies
empfinden wir sehr nett und einfallsreich. Die Kirche „Notre-Dame-du-Bourg“
gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Teil des Jakobswegs nach Compostela.
Wieder ein sehr mächtiges Gebäude. Allerdings im Innenraum sehr dunkel.
Wir
machten noch die ein oder andere nette Entdeckung aber so langsam gings mit
unserer Kondition zu Neige. Also nichts wie zum Auto und an nach Hause. Bei
einer guten Tasse Kaffee und Gesprächen mit den Nachbarn ließen wir den Nachmittag
gemütlich auslaufen. Zum Abendessen mussten wir dann nochmal richtig ran. Mit
Karotten-Erbsengenmüse mit Kartoffel und einem schönen Stück großem Fleisch war
etliche Arbeit noch zu erledigen. Aber gut hat es geschmeckt. Dieser Tag lief
wieder ganz in unserem Sinne.
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