Montag, 23. Juni 2025

Rundreise Gordes du Tarn und Gordes de la Jonte

 

50Tag                  Rundreise Gordes du Tarn und Gordes de la Jonte

Datum                22.06.2025
Fz-km                  103
Schritte               5523(3,2km)
Wetter                wolkenlos, 35°, abends Gewitter
Camping            Camping Canoe Gorges tu Tarn

 

Wir starten mal wieder gemütlich in den neuen Tag. Der hier offenbar übliche Sonnenschein weckt aufs Neue alle unsere Lebensgeister. Eigentlich haben wirs auf der gesamten Reise jeden Tag ruhig angehen lassen. Das war in früheren Zeiten schon etwas anders. Helgas Fuß braucht weitere Schonung. Aus diesem Grund werden wir einen Sonntagsausflug machen der vor allem im fahrenden Bus stattfindet. Meine tägliche Radfahrt zur Boulangerie habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Und in der Warteschlange geduldig auf mein Brot gewartet. Einfach ein täglicher Genuss dieses Brot und die Croissants. Diesen Morgen habe ich mir noch zusätzlich zwei Spiegeleier gegönnt. Ein Leben „wie Gott in Frankreich“ ist das hier. Danach brachen wir schon auf in die Schlucht. Zwei Schluchten wollten wir heute besuchen. Die Fahrt durch den Gorges du Tarn erfolgte sehr ruhig. Eigentlich hatten wir einen sonntäglichen großen Ausflugsverkehr erwartet aber nichts wars. Wir waren so gut wie allein unterwegs. Allerdings waren sehr viele Boote bereits auf dem Wasser unterwegs. Die Paddler sind wohl etwas früher als wir aus den Federn gehüpft. Heute fuhren wir den angeblich schönsten Teil der Tarnschlucht von Les Vignes bis Saint Enimie zu Ende. Und es ist spektakulär. Die hohen Felswände, die enge Straße mit den zu durchfahrenden Felsbögen und die natürlichen Bergdörfer an den steilen Hängen waren sehr eindrucksvoll. Das Städtchen Saint Enimie war gut besucht. Hier machten wir auch einen längeren Aufenthalt. Kehrten in einem Café ein und schauten den Kanuten bei ihrer Wasserfahrt zu. Dann gings aber steil bergauf zum Col de Coperlac. An einer Aussichtplattform konnte man von hoch oben in die Tarnschlucht einsehen. Phantastisch. Auf der Hochfläche dann ein ganz anders Bild. Es gab zwar etliche bewirtschaftete Flächen aber das meiste wirkte richtig steppenhaft. Unsere Reise führte uns ins Städtchen Meyrueis. Hier spürte man die sonntägliche Ruhe. Hier war gar nichts los. Und weiter ging die Fahrt in den Gorges de la Jonte. Eine weiter spektakuläre Schlucht tat sich vor unseren Augen auf.  Bei einem Halt konnten wir sogar deutsche Gäste aus Dresden treffen die sich in die Cevennen zum Wandern verabredet hatten. Gleichwohl wurden wir noch darauf hingewiesen, dass es sich bei den Vögeln, die hoch über den Berggipfel segelten, um Geier handeln sollte. Über le Rozier fuhren wir wieder zurück an unseren Campingplatz. Wieder waren wir von der Gegend hier voll angetan. Das so wenig Touristen hier unterwegs sind überrascht uns doch sehr. Wahrscheinlich liegts am weiten Reiseweg zur Tarnschlucht. Am Nachmittagshimmel zogen so langsam dunkle Wolken auf und mancher Donner kündigte ein Gewitter an. Wir hatten aber Glück. Außer ein paar Tropfen kam bei uns nichts an. Am Abend gratulierten wir noch unsere Tochter zum Geburtstag und dem Enkelkind zum erfolgreichem Chorauftritt.




































 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen