30Tag Albi, la rouge 1
Neuer
Stellplatz, neue Umgebung und es regnet.
Alles ganz neu. Das erste Mal mussten
wir im Bus frühstücken. Zwar eng aber gemütlich. Obwohl wir die Wetterentwicklung
nicht genau einschätzen konnten machten wir uns auf zur Orientierungsfahrt nach
Albi. Die 16 km Anfahrt wurden durch das Navi hervorragend gemeistert.
Durch
enge Straßen geführt erreichten wir den Parkplatz der Cathédrale Sainte-Cécile.
Wir wurden vom Anblick dieser Kathedrale erschlagen. Einen so mächtigen
Kirchenbau aus rotem Ziegelstein hatten wir noch nirgends gesehen. Das ganze
Bischöfliche Areal wurde ja zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben. Völlig zurecht.
Bevor wir das Areal nähern anschauten wollten wir im Tourismusbüro noch
sinnvolle Unterlagen holen. Und wie bestellt lag das Büro in unmittelbarer Nähe
von der Kathedrale. Stadtplan und sonstige Info über die Umgebung wurden
eingesackt. Infos gabs nur in französischer, englischer und spanischer Sprache. 
Das war schon außergewöhnlich. Danach durchstreiften wir das Bischöfliche Areal
und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Der Besuch der Kirche nahm allein
1,5 Stunden in Anspruch. Mittels hervorragendem Videoguide wurden wir mit der
Geschichte des Bauwerkes vertraut. Der Besuch im kirchlichen Tresor mit vielen außergewöhnlichen
Exponaten gehörte zum Besichtigungsumfang. Für 6€ Eintritt incl. Videoguide
bekam man hier richtig viel geboten.
Das Areal rund um die Kirche hat noch
soviel zu bieten, dass weitere Besuche in Albi notwendig sind. Zum Abschluss
unsrer Erkundung machten wir noch einen Besuch in der wunderschönen Innenstadt.
Eigentlich stand der Besuch von Albi gar nicht auf unserem Sommerreiseplan. Nur
der hysterische Schrei einer Camperin in La Rochelle oder Bordeaux „nach Albi müsst
ihr hin“, „nach Albi müsst ihr hin“, brachte uns erst auf die Idee.
War ein richtig guter Tipp. Im Übrigen, es hat seit wir
unterwegs in der Stadt waren nicht mehr geregnet. Prima!
Bei der Rückfahrt
machten wir noch einen kleinen Halt im Supermarkt. Trinkwasser und wichtige
Nahrungsmittel wurden noch besorgt. Turück am Platz machte ich noch einen
kleinen Spaziergang zur Tarn. Das
Tarnufer liegt ja nur 200m weit weg von uns . Und die Tarn ist hier bereits
breit und mächtig. Allerdings so richtig sauber sieht sie nicht aus. Obs am
Wetter Liegt? Ich weiß es nicht. Zum Abendessen gabs mal wieder Italienisch in
Frankreich. Was täten wir ohne die italienische Küche.
Zum Schluss des Tages
zeigt sich am Himmel ein kleines Abendrot das Hoffnung auf besser Wetter für
nächsten Morgen bringt. Der vorhergesagte Regen ist bis jetzt nicht
eingetreten. Gut so!!
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