49 Tag Millau
Ein schöner
Sonnentag jagt gerade den nächsten.
Unsere letzte Reisewoche scheint ein
richtiger Hit zu werden. Schon morgens bei 23° mit nacktem Oberkörper am
Frühstückstisch Platz zu nehmen hat schon was. Wir genießen gerade den Ort, die
Ruhe und die schöne Umgebung in vollen Zügen. Mittlerweile sind wir die einzigen
Deutschen hier am Platz.
Schon außergewöhnlich.
Heute werden wir die 21000
Einwohner große Stadt Millau besuchen. Wir haben ein Plakat entdeckt, dass uns
auf die „Fête de la musique“ an
diesen Samstag aufmerksam gemacht hat. Und das Spektakel wollen wir uns mal
näher ansehen. Bekannt ist allerdings Millau wegen seiner Hängebrücke der
Superlative bekannt. Sie ist 2.4 km lang und läuft in 270m Höhe.
Der höchste
Pfeiler misst sogar 343m. Schon beim Anblick dieser Brücke wird’s einem etwas
mulmig.
In der Nähe der Tarn fanden wir einen schattigen Parkplatz und machten
uns auf den Weg in die Stadtmitte. Zunächst sahen wir an der Tarn einen riesiges
Sportareal für alle möglichen Sportarten. Perfekt hergerichtet für alle
möglichen Events und für jedermann zugänglich. Nach anfänglicher
Orientierungslosigkeit fanden wir ins Zentrum. An allen Ecken wurden gerade
Aufbauten für die Fete getätigt.
An manchen Ecken spielte bereits eine Gruppe
aber die Zuhörerschaft hielt sich bei dieser Temperatur von 35° noch in
Grenzen.
Das viele Laufen setzte Helga immer mehr zu. Ihre Aussage es „geht
nicht mehr“ war höchstes Warnsignal. Langsam gingen wir an die Tarn zurück und
suchten ein schattiges Plätzchen. Ich holte aus dem Auto eine Decke, einen
Klappstuhl und Badeutensilien. Die 2 Stunden intensive Pause taten uns beide
gut.
Aber auf einen weiteren Besuch der Fete mussten wir verzichten. Helga
konnte einfach nicht mehr. Wir fuhren zurück in unser Lager und machten es uns
außerordentlich gemütlich. Für ein paar angenehme Schwimmzüge im Pool reichte
es ja immer noch. Bei dieser Temperatur einfach ein Muss. Zum Abendessen gabs
noch Spinat-Tortellini mit Salbeibutter und Tomatensalat. Als Nachtisch
servierten wir uns Erdbeeren mit Naturjoghurt. Einfach lecker. Jetzt gilt es
abzuwarten, ob sich Helgas Beine wieder erholen.
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