52Tag letzte Eindrücke Tarn 1
Die letzten
beiden Tage hier am Platz sind angebrochen.
Bis jetzt hatten wir Traumwetter
und dies scheint bis zum Schluss zu halten. Schönes Wetter am Tag und in der
Nacht kühlt es toll ab. Wir haben im Schnitt immer 9 Stunden geschlafen.
Sensationell wenn man bedenkt, dass man im Alter angeblich mit 5 bis 6 Stunden
auskommt.
Für die kommenden beiden Tage haben wir uns nicht mehr vorgenommen. Etwas
entspannen uns schauen was da kommt. Helgas Fuß kommt die Entspannung spürbar
entgegen.
Nach einem sehr ausgedehnten Frühstück machten wir uns auf den Weg um
verschiedene Einkäufe zu tätigen. Zuerst besuchten wir die hiesige Fromageries
für den „Bleu des Causses“.
Der
Verkaufsladen lud zum sofortigen Handeln ein. Wir schleppten genügend Käse und
andere Kleinigkeiten mit nach Hause. Nach dem Kauf kamen wir auf die Idee noch
das kleine Dörfchen Le Rozier in der Nähe zu besuchen. Davor kauften wir noch in
einem normalen Laden Lebensmittel und vor allem Wasser für den täglichen Bedarf
ein. Das 139 Einwohner große Dörfchen wirkt äußerst sympathisch.
Im besten Restaurant
am Platz kehrten wir sogar ein. Nicht zum Essen nur zum Trinken. Bei Kaffee und
Wein ließ es sich hier gut aufhalten. Auch ließ sich von dieser Stelle das
Geschehen im Ort sehr gut beobachten.
Sehr viele Motorradfahrer kamen den
Gorges de la Jonte herunter gefahren um an einem der Straßencafés einzukehren.
Wir genossen die Szenerie und fuhren dann auf einem schmalen Seitenweg auf der
anderen Seite der Tarn liegend zurück. Dort entdeckten wir noch eine
Supercampingplatz mit einem riesigen Pool.
Aber kein Mensch war zu sehen. Komisch.
Auf jeden Fall bekamen wir entlang der Straße noch schöne Ausblicke in die Gegend
serviert.
Dieser kleine Ausflug hat sich schon wieder gelohnt. Zurück im Camp
gabs das Nachmittagskaffee um uns dann in die Fluten der Tarn zu stürzen. Ein Hochgenuss!
Helga und ich genossen diese Abkühlung in vollen Zügen. Der anschließende
Poolbesuch war eigentlich überflüssig. Für unser letztes selbstgemachtes Abendessen
hier am Platz haben wir mit einer selbst gemachten Panna-Joghurt-Soße, Fleischspieße
für mich, Salzkartoffel und einen leckeren Bohnensalat unsere Kochkunst unter
Beweis gestellt. Noch ein paar Worte mit Campern und schon war der Tag wieder
vorüber.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen