37Tag Ab nach Spanien
Es ist so weit.
Heute wagen wir den Sprung nach Spanien.
In nächster Zeit werden bei San
Sebastian dauerhaft über 20° prognostiziert. Das reicht uns um unser ursprüngliches
Ziel „Nordspanische Atlantikküste“ doch noch zu bereisen. Wenn auch wesentlich kürzer
wie geplant. Der Reiseaufbruch klappt schon mal hervorragend. Bereits um 8.30
Uhr steht der Bus vorm Campingplatz abgestellt. Wir holen unsere bestellte
Baguette und Croissant ab und trinken noch einen starken Kaffes an der kleinen
Bar.
Eine große Motorradgruppe hat dort Platz genommen und bedient sich an
einem für sie vorbereiteten Frühstücks-Büffet. 444km liegen nun vor uns und
diese werden wir größten teils auf der Autobahn nehmen. Wir wollen ja Vorwärts
kommen. Bei bestem Reisewetter kommen wir dann auch gut voran. Verkehr gibt es
so gut wie gar nicht. Seltsam. Hinter Saint Jean de Luz verlassen wir die
Autobahn und erteilen dem Navi die „schöne Straßen“ Anweisung. 
Kaum hatten wir
die Autobahn verlassen winkte uns E. Leclerc Tankstelle uns herein und wir
konnten nochmals für richtig wenig Geld volltanken. Und dann wars soweit. Wir
waren am Atlantik gelandet. Unglaublich. Es stellte sich sofort ein Urlaubsgefühl
ein. Ach war das schön. Nun gings vorbei an schönen Stränden und es herrschte
reger Badebetrieb. Es war voll. Alle Parkplätze in Strandnähe waren belegt und
die Menschen tobten sich im Wasser aus. Nun sollte uns das Navi auf den
schnellsten Wegen zu unsrem Campingplatz bei San Sebastian bringen.
Da verging
uns so langsam das Lachen. Auf busbreiten Wegen gings steil nach oben. Gegenverkehr
ausgeschlossen. Helga konnte schon gar nicht mehr aus dem Auto schauen. Nach
kilometerlanger Fahrt und ohne Gegenverkehr kamen wir wieder auf eine
ordentliche Straße.
Uns viel ein Stein vom Herzen. Ein paar hundert Meter
weiter lag bereits der angesteuerte Campingplatz. Total unfreundlich erklärte
uns die Dame, dass der Platz voll ist. Das wars fürs erste. Sofort suchte ich
eine Alternativ und fand diese auch im etwas entfernteren Osio. Hier bekamen
wir einen Platz in Strandnähe und wurden freundlichst empfangen. Bis zum Abend füllte
sich dieser Platz auch. Wir genossen die ersten Stunden am Strand und streckten
die Füße zum ersten Male in diesem Urlaub in den Atlantik.
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