Dienstag, 17. Juni 2025

Bilbao


 

44Tag                  Bilbao

Datum                16.06.2025
Fz-km                  173
Schritte               15901
Wetter                bewölkt, nachmittags überwiegend sonnig bei 23°
Camping            Gran Camping Zarautz

 

Es regnet nicht mehr. Ist das schön. Kein Matsch mehr vor der Bustür und man kann wieder ohne Schirm die Toilette besuchen. Einfach schön. Und schon kehren die unternehmensfrohen Lebensgeister zurück Heute geht’s nach Bilbao. Der 350000 Einwohner große Metropole werden wir heute unsere Aufwartung machen. Die ca. 84 km lange Anfahrt führte uns durch total hügeliges Gelände. Komisch, eigentlich hatte ich immer das Gefühl bergab zu fahren. Auf der Autobahn herrschte reger Verkehr und man musste schon sehr konzentriert zur Sache gehen. Noch dichter wurde der Verkehr kurz vor Bilbao. Ich hatte gehofft, dass Navi würde uns ans Parkhaus des Guggenheim-Museum führen stattdessen sind wir auf der gegenüberliegenden Fluss Seite des Museums gelandet. Richtung Stadtmitte fanden wir eine Tiefgarage in der unser Bus passte. Allerdings sehr dunkel und sehr eng war diese Tiefgarage. Als wir das Tageslicht erblickten wanderten wir entlang des Nervions (Fluss) zum Museum. Der 20-minütige lange Weg brachte schon die ersten Eindrücke. Groß und mächtig wirkte hier alles. Hier war nichts klein. Weder die Brücken, die Gebäude noch die Skulpturen. Das Museum fasziniert vom ersten Anblick an. Solch ein Gebäude hatten wir noch nicht gesehen. Ich habe fotografiert wie der Weltmeister. Aber nicht nur ich sondern auch die vielen Besucher die sich dem Museum näherten. Am Ticketschalter herrschte kein Andrang. Wahrscheinlich hatten die meisten Besucher Eintrittskarten per Online geordert. Für 6€ pro Person durften wir das Museum betreten. Seniorenpreis versteht sich. Nach sämtlichen Sicherheitschecks betraten wir die Ausstellungshallen. Alles war hier beeindruckend. Auch die innere Architektur machte einem sprachlos. Über 3 Etagen weg zogen sich die Ausstellungsräume. Die modernen Ausstellungsgegenstände sind ja nicht jedermanns Sache, aber zum Staunen bringen sie einem allemal. Wir genossen den Besuch dieses Museums. Nach all diesen Eindrücken erholten wir uns im Museums Café. Die Eindrücke mussten ja irgendwie verarbeitet werden. Danach holten wir im Tourismusbüro einen Stadtplan und wagten uns in das Zentrum. Also, wegen der Stadt selbst hätten wir Bilbao nicht besucht. So attraktiv empfanden wir den Bummel durch das Zentrum nicht. Auf jeden Fall hatten wir uns etwas verlaufen und kamen nach gefühlter unendlich langer Zeit wieder in unserer Tiefgarage an, Wir lösten unser Auto aus und fuhren über die hügelige grüne Landschaft wieder zurück ins beschauliche Zarautz. Eigentlich wollten wir noch etwas einkaufen aber die Geschäfte haben hier Nachmittag ab 17 Uhr erst wieder geöffnet. Also spazierten wir zum Strand und genossen den Atlantik bei wunderschönem Sonnenschein. Als wir wieder an unserm Campingplatz ankamen durften wir feststellen, dass unser neuer italienischer Nachbar sich unseres Stromanschlusses bemächtigt hatte. Sein Anschlusskabel war zu kurz uns so behalf er sich über mein Kabel. Wir konnten das Missverständnis schnell aufklären und der gute Mann besorgte sich ein längeres Anschlusskabel. Wir genossen noch die Abendsonne und mussten die Tageserlebnisse erst mal richtig setzen lassen. Mit Maggi und Thomas hatten wir noch ein nettes Telefonat aus Portugal. Ein beabsichtigtes Treffen auf unsere Reiserund wird sich wohl terminlich nicht realisieren lassen. Schade.



































 






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