44Tag Bilbao
Es regnet nicht
mehr.
Ist das schön. Kein Matsch mehr vor der Bustür und man kann wieder ohne
Schirm die Toilette besuchen. Einfach schön. Und schon kehren die
unternehmensfrohen Lebensgeister zurück Heute geht’s nach Bilbao. Der 350000
Einwohner große Metropole werden wir heute unsere Aufwartung machen. Die ca. 84
km lange Anfahrt führte uns durch total hügeliges Gelände.
Komisch, eigentlich
hatte ich immer das Gefühl bergab zu fahren.
Auf der Autobahn herrschte reger
Verkehr und man musste schon sehr konzentriert zur Sache gehen. Noch dichter
wurde der Verkehr kurz vor Bilbao. Ich hatte gehofft, dass Navi würde uns ans
Parkhaus des Guggenheim-Museum führen stattdessen sind wir auf der
gegenüberliegenden Fluss Seite des Museums gelandet. Richtung Stadtmitte fanden
wir eine Tiefgarage in der unser Bus passte.
Allerdings sehr dunkel und sehr
eng war diese Tiefgarage.
Als wir das Tageslicht erblickten wanderten wir
entlang des Nervions (Fluss) zum Museum. Der 20-minütige lange Weg brachte
schon die ersten Eindrücke. Groß und mächtig wirkte hier alles. Hier war nichts
klein. Weder die Brücken, die Gebäude noch die Skulpturen. Das Museum
fasziniert vom ersten Anblick an. Solch ein Gebäude hatten wir noch nicht
gesehen. Ich habe fotografiert wie der Weltmeister. Aber nicht nur ich sondern
auch die vielen Besucher die sich dem Museum näherten. Am Ticketschalter
herrschte kein Andrang. Wahrscheinlich hatten die meisten Besucher
Eintrittskarten per Online geordert.
Für 6€ pro Person durften wir das Museum
betreten. Seniorenpreis versteht sich. Nach sämtlichen Sicherheitschecks
betraten wir die Ausstellungshallen. Alles war hier beeindruckend. Auch die
innere Architektur machte einem sprachlos. Über 3 Etagen weg zogen sich die Ausstellungsräume.
Die modernen Ausstellungsgegenstände sind ja nicht jedermanns Sache, aber zum
Staunen bringen sie einem allemal.
Wir genossen den Besuch dieses Museums. Nach
all diesen Eindrücken erholten wir uns im Museums Café. Die Eindrücke mussten
ja irgendwie verarbeitet werden. Danach holten wir im Tourismusbüro einen
Stadtplan und wagten uns in das Zentrum.
Also, wegen der Stadt selbst hätten
wir Bilbao nicht besucht. So attraktiv empfanden wir den Bummel durch das
Zentrum nicht.
Auf jeden Fall hatten wir uns etwas verlaufen und kamen nach
gefühlter unendlich langer Zeit wieder in unserer Tiefgarage an, Wir lösten
unser Auto aus und fuhren über die hügelige grüne Landschaft wieder zurück ins
beschauliche Zarautz. Eigentlich wollten wir noch etwas einkaufen aber die
Geschäfte haben hier Nachmittag ab 17 Uhr erst wieder geöffnet. Also spazierten
wir zum Strand und genossen den Atlantik bei wunderschönem Sonnenschein.
Als
wir wieder an unserm Campingplatz ankamen durften wir feststellen, dass unser
neuer italienischer Nachbar sich unseres Stromanschlusses bemächtigt hatte.
Sein Anschlusskabel war zu kurz uns so behalf er sich über mein Kabel. Wir
konnten das Missverständnis schnell aufklären und der gute Mann besorgte sich
ein längeres Anschlusskabel. Wir genossen noch die Abendsonne und mussten die
Tageserlebnisse erst mal richtig setzen lassen. Mit Maggi und Thomas hatten wir
noch ein nettes Telefonat aus Portugal. Ein beabsichtigtes Treffen auf unsere Reiserund
wird sich wohl terminlich nicht realisieren lassen. Schade.
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