Samstag, 21. Juni 2025

Gorges du Tarn, Tarnschlucht

 

48Tag                  Gorges du Tarn, Tarnschlucht

Datum                20.06.2025
Fz-km                  52
Schritte               9100(5,2km)
Wetter                wolkenlos, 34°
Camping            Camping Canoe Gorges tu Tarn

 

Jetzt haben auch wir den Sommer. Bei strahlend blauem Himmel erwarten wir heute 34°. Pünktlich um 9 Uhr holten wir unsrer bestelltes Baguette und das Croissant ab. Wenn wir gewusst hätten, dass keine 3 Minuten weit weg eine sehr gute Boulangerie ist hätten wir uns die Vorbestellung ersparen können. Für die nächsten Tage wissen wir nun Bescheid. Eigentlich wollten wir an diesem ersten Tag vor der Schlucht nichts unternehmen und uns nur von der gestrigen Fahrt erholen. Aber wie es beim Frühstück so ist wurden doch einige Tagespläne entworfen. Kurz gesagt, wir fuhren in die Schlucht. Die Neugierde war zu groß. Nicht viel laufen, sondern nur schauen war der Plan. Helgas Fuß musste auf jeden Fall geschont werden. Und wir bekamen viel zu sehen. Die Tarnschlucht liegt ja im mitten des Nationalparks der Cevennen. Sie ist ca. 53 km lang. Die Augen kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine spektakuläre Felsenformation jagte die nächste. Gelegentlich fuhr ich rechts ran um eilige Franzosen an mir vorbei zu lassen oder um Schnappschüsse zu machen. An einigen Stellen stiegen wir aus um zu Fuß die Landschaft etwas näher zu betrachten. Dabei entdeckten wir am Flussufer ein verstecktes Ferienlager. Der deutsche ausgehängte Speiseplan verriet die nationale kirchliche Jugendgemeinschaft. Leider waren diese vor ein paar Tagen schon abgereist. Die vielen Campingplätze in der Schlucht waren kaum belegt. Aber alle waren ordentlich sauber hergerichtet für den Ernstfall. Ein deutschsprechender Franzose erklärte uns, dass mit dem Ferienbeginn im Juli hier die Hölle los sei. Paddel, Kanufahren, Bergsteigen und Wandern würden alle Plätze füllen. Dieses Szenario konnten wir uns sehr gut vorstellen. Irgendwann beschlossen wir umzukehren um nicht alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag abzuhandeln. Auf jeden Fall ist uns mal wieder ein wunderschöner Ausflug gelungen. Zurück an unseren schattigen Stellplatz genossen wir noch einen gemütlichen Kaffeenachmittag. Ein gelegentliches Bad im Pool sorgte für die nötige Abkühlung. Ich wagte mich noch in die erfrischende Tarn um auch dieses Erlebnis noch mitzunehmen. Fürs Abendessen besorgte ich noch für Helga eine Flasche Rotwein aus der Region um uns dann an dem frischen „Salade Niçoise“ zu erfreuen. Eigentlich hatten wir erwartet, dass am Freitag einige französiche Wochenendcamper auftauchen würden, aber dem war nicht so. Etwas mehr Leben hier am Platz würden wir uns schon wünschen.





















 

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