Sonntag, 15. Juni 2025

Zumaia -UNESCO Geoparkea-

 

42Tag                  Zumaia -UNESCO Geoparkea-

Datum                14.06.2025
Fz-km                  29,7
Schritte               G           14117 (8,7km)
                            H           7256
Wetter                bedeckt bei 21°, gegen Abend gewittrig
Camping            Gran Camping Zarautz

 

Heute müssen wir den Tisch unter die Markise stellen um im trockenen Frühstücken zu können. Die Nacht durch hats natürlich immer wieder geregnet aber im Moment hält der Regen gerade inne. Sehr nett von ihm. Die Regenwahrscheinlich liegt bei 20% und da kann man schon mal einen Ausflug ins Auge fassen. Gesagt getan und um 10 Uhr fahren wir los in die Stadt „Zumaia“. Zumaia gehört zum „UNESCO Geoparkea“ und liegt an der baskischen Atlantikküste. Mit 10000 Einwohnern ist sie ja schon eine größere Stadt. Auf jeden Fall gabs schon mal gebührenfreies Parken, weil der Automat defekt war. Ansonsten empfing uns großes. Ein großer Hafen, eine große Werft, viele große Wohnblocks und eine über der Stadt thronende mächtige Kirche. Etwas liebliches konnten wir in dieser Stadt noch nicht erkennen. Unser Weg zum Touristeninfo war schnell gefunden. Und zu unserer Überraschung sprach die Dame dort sehr gut Deutsch. „Sie hat ja auch in Berlin gelebt“, meinet sie. Mit einem Stadtplan brachte sie uns auf den richtigen Weg. Genau nach Anweisung machten wir uns auf den Weg zur Küste. Und was dann folgte übertraf alle unsere Erwartungen. So eine besondere Küstenlandschaft, auch „Flysch“ genannt hatten wir noch nicht gesehen. Die geologischen Steinplattenformationen standen senkrecht zum Himmel. Ein wirklich spektakulärer Anblick. Unzählige Fotos habe ich an dieser Stelle geschossen. Gleichzeitig fand in der Bucht ein Surfer Wettkampf statt. Viele junge Menschen hatten sich hier versammelt um dieses sportliche Ereignis zu begleiten. Die Organisation sah ziemlich professionell aus. Helga konnte bequem auf einem Stuhl in der Galerie Platz nehmen und das Spektakel beobachten. Ich durchwanderte den Strand auf der Suche nach immer neuen spektakulären Fotomotiven. Anschließend wanderten wir zur über dem Ganzen thronenden „Ermitage San Telmo“. Hier gabs weitere spektakuläre Ansichten. Hier ließ ich Helga sitzen. Natürlich in Absprache mit ihr. Auf schmalen Felspfaden wanderte ich zu einem Ausblickspunkt. Ein schöner Ausblick jagte den nächsten. Diese baskische Atlantikküste hat so einiges zu bieten. Unglaublich. Zurück in der Stadt nahmen wir in einem Cafe unsere Belohnung. Danach besuchten wir noch die mächtige Kirche „San Pedro“ Unglaublich viele Menschen waren in der Stadt unterwegs. Alle Kneipen waren voll und die meisten tranken Wein oder Bier. Auf jeden Fall war gute Laune spürbar. Ein Gesangsverein sang zur Unterhaltung Lieder und viele Jugendliche in roten Shirts wartete auf ihren Einsatz. Auf welchen fanden wir leider nicht heraus. Zurück am Bus mussten wir feststellen, dass unsere Straße zurück wegen des Triathlons gesperrt war und wir über einen kleinen Umweg zurück an den Campingplatz fahren mussten. Auf jeden Fall blieb der Ausflug regenfrei. Und das war prima. Gegen Abend machte ich noch einen kleinen Spaziergang zu einem ehemaligen Mineralienabbauort und genoss nochmal die tosenden Wellen des Atlantiks. Wieder hatten wir einen sehr erlebnisreichen Tag verbracht. Und das doch etwas unerwartet. So, jetzt fängst zu regnen an. Nichts wie ab in den Bus! So langsam weiß ich weshalb hier alles so grün ist.

































 

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