42Tag Zumaia -UNESCO Geoparkea-
Heute müssen wir
den Tisch unter die Markise stellen um im trockenen Frühstücken zu können.
Die Nacht durch hats natürlich immer wieder geregnet aber im Moment hält der Regen
gerade inne. Sehr nett von ihm. Die Regenwahrscheinlich liegt bei 20% und da
kann man schon mal einen Ausflug ins Auge fassen. Gesagt getan und um 10 Uhr
fahren wir los in die Stadt „Zumaia“. Zumaia gehört zum „UNESCO Geoparkea“ und
liegt an der baskischen Atlantikküste. 
Mit 10000 Einwohnern ist sie ja schon
eine größere Stadt. Auf jeden Fall gabs schon mal gebührenfreies Parken, weil
der Automat defekt war. Ansonsten empfing uns großes. Ein großer Hafen, eine
große Werft, viele große Wohnblocks und eine über der Stadt thronende mächtige
Kirche. Etwas liebliches konnten wir in dieser Stadt noch nicht erkennen. Unser
Weg zum Touristeninfo war schnell gefunden. Und zu unserer Überraschung sprach
die Dame dort sehr gut Deutsch. „Sie hat ja auch in Berlin gelebt“, meinet sie. 
Mit einem Stadtplan brachte sie uns auf den richtigen Weg. Genau nach Anweisung
machten wir uns auf den Weg zur Küste. Und was dann folgte übertraf alle unsere
Erwartungen. So eine besondere Küstenlandschaft, auch „Flysch“ genannt hatten
wir noch nicht gesehen.
Die geologischen Steinplattenformationen standen
senkrecht zum Himmel. Ein wirklich spektakulärer Anblick. Unzählige Fotos habe
ich an dieser Stelle geschossen.
Gleichzeitig fand in der Bucht ein Surfer
Wettkampf statt. Viele junge Menschen hatten sich hier versammelt um dieses
sportliche Ereignis zu begleiten. Die Organisation sah ziemlich professionell
aus.
Helga konnte bequem auf einem Stuhl in der Galerie Platz nehmen und das
Spektakel beobachten. Ich durchwanderte den Strand auf der Suche nach immer
neuen spektakulären Fotomotiven.
Anschließend wanderten wir zur über dem Ganzen
thronenden „Ermitage San Telmo“. Hier gabs weitere spektakuläre Ansichten.
Hier
ließ ich Helga sitzen. Natürlich in Absprache mit ihr. Auf schmalen Felspfaden wanderte
ich zu einem Ausblickspunkt. Ein schöner Ausblick jagte den nächsten. Diese
baskische Atlantikküste hat so einiges zu bieten.
Unglaublich. Zurück in der
Stadt nahmen wir in einem Cafe unsere Belohnung.
Danach besuchten wir noch die
mächtige Kirche „San Pedro“ Unglaublich viele Menschen waren in der Stadt
unterwegs. Alle Kneipen waren voll und die meisten tranken Wein oder Bier.
Auf
jeden Fall war gute Laune spürbar. Ein Gesangsverein sang zur Unterhaltung
Lieder und viele Jugendliche in roten Shirts wartete auf ihren Einsatz.
Auf
welchen fanden wir leider nicht heraus. Zurück am Bus mussten wir feststellen, dass
unsere Straße zurück wegen des Triathlons gesperrt war und wir über einen
kleinen Umweg zurück an den Campingplatz fahren mussten. Auf jeden Fall blieb
der Ausflug regenfrei.
Und das war prima. Gegen Abend machte ich noch einen
kleinen Spaziergang zu einem ehemaligen Mineralienabbauort und genoss nochmal
die tosenden Wellen des Atlantiks. Wieder hatten wir einen sehr erlebnisreichen
Tag verbracht. Und das doch etwas unerwartet. So, jetzt fängst zu regnen an.
Nichts wie ab in den Bus! So langsam weiß ich weshalb hier alles so grün ist.
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