51. Tag Reisetag nach La Bourboule
Datum: 22.06.2026
Fahrt km: 259,8
Schritte: 5615
Wetter: sonnig, 31°
Nach meinem
Routenplaner liegt heute eine 286km lange Fahrt nach La Bourboule quer durch
Frankreich vor uns.
Der Zielort liegt im Département Puy-de-Dôme in der
Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Issoire und zum
Kanton Le Sancy. Ich musste hier mal Wikipedia zitieren, weil ich keine Ahnung
habe wo wir uns da befinden. Auf jeden Fall haben wir unsern Platz schnell
geräumt und wollten noch ein kleines Frühstück im Restaurant zu uns nehmen.
Leider war außer gutem Kaffee nichts zu bekommen. Ein gekauftes Baguettes und
ein Croissant half uns über die Runden.
Unser Weg führte durch die Region der Ardèche.
Auf einsamen Straßen lernten wir
die Gegend kennen.
Aber der Fluss Ardèche verlor uns nicht aus den Augen. Allerdings
wurde die Ardèche immer mehr zu einem Rinnsal. Die Berge wurden höher und auch
gelegentlich der Verkehr stärker. Aber wir fuhren durch eine landschaftlich
schöne Gegend. Irgendwann schlug mir das Navi eine 40km kürzere Strecke vor die
ich natürlich sofort annahm. Jetzt wurden die Straßen sehr einsam. Die
Straßenbreite war generell ohne Mittelstreifen ausgelegt. So schön die Gegend auch war aber es war anstrengend, die sehr kurvenreiche Strecke konzentriert zu
befahren.
Gelegentlich musste ich einem eilenden Handwerkerfahrzeug Platz
machen dem meine zu langsame Fahrweise nicht gefiel. Endlich wieder auf
normaler Straße angekommen gings dann hoch hinauf in die Berge.
Gelegentlich
machte wir noch Fotos von Burgen und Bergen die wir leider keine Namen zuordnen
kontten. Aber diese Fotos musste als Erinnerungstütze einfach her. Dann
erreichten wir den Col de la Croix Morand auf 1401m Höhe. Auf der Passhöhe haben wir dann kurz
angehalten und diese herrliche Landschaft genossen.
Weshalb allerdings auf
1400m Höhe kein Baum mehr wächst ist mir ein Rätsel. Von nun an gings nur noch
bergab zu unserem Reiseziel.
Kurz vor Ankunft am „Camping Les Vernieres“in der
Auvergne kauften wir vorsichtshalber noch Baguettes zu. Zurecht, an diesem
Platz konnte man in der Vorsaison nicht zum Essen einkaufen. Unser Stellplatz
war wunderschön und wir konnten nach Bezug uns von der schönen Landschaft überzeugen.
Der Ort selber ist ja ein Kurort mit einem großen Thermalbad. Also, recht
gesund diese Umgebung hier. Der Platz liegt ja an der Dordogne, die allerdings
an dieser Stelle noch ein sehr kleiner Bach ist.
Nach einem kleinen Abendbrot
warteten wir auf sinkende Temperaturen die sich um 22 Uhr dann auch einstellten.
Damit ging dieser spannende Reisetag zu Ende.
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