Samstag, 20. Juni 2026

Grotte da la Salamandre

 

48. Tag                            Grotte da la Salamandre

Datum:                            19.06.2026

Fahrt km:                       70,6

Schritte:                          5150

Wetter:                            leicht bedeckt, 35°

 

Allein das Aufwachen an diesem Campingplatz ist ein Genuss. Unzählige verschiedene Vogelstimmen begleiten dich in den Tag. Kein Straßenlärm stört dieses morgendliche Ereignis. Für uns ist dieser Platz ein toller Ort der Erholung. Für heute haben wir uns den Besuch der „Grotte de la Salamandre“ vorgenommen. Bei diesen Temperaturen wahrscheinlich eine gute Entscheidung. Die 36 km lange Fahrt dorthin stellte uns vor keinerlei Probleme. Je näher wir unserem Ziele kamen umso spannender wurde die hügelige Umgebung. Und zudem gabs so gut wie keine Verkehrsteilnehmer. Der Parkplatz in der Höhlennähe war originell zugeschnitten. Man konnte sich Plätze unter Bäumen aussuchen. Für größere Wohnmobile eine richtige Herausforderung. Der 759m lange Fußweg zur Höhle war barrierefrei gestaltet und unter schattenspendenden Bäumen war es ein gemütlicher Spaziergang. Kurz vor der letzten Vormittagsführung erreichten wir den Höhleneingang. Gerademal 10 Leute nahmen an der Führung teil. 5 französische Gäste und 5 deutsche Gäste. Mehr waren wir nicht. Die Führung wurde in französischer und englischer Sprache durchgeführt. Die deutschen Teilnehmer erhielten sogar noch eine ausführliche Inhaltsbeschreibung der Höhle in deutscher Sprache. Welch ein Service. Die anderen 3 deutschen kamen aus Reichenbach und einer kannte sogar meinen Autoschrauber. Schon wieder, wie klein ist die Welt. Die Führung dauerte 1 Stunde und der Besuch hat sich gelohnt. Eine solche Höhle mit einer solch gigantischen Halle hatten wir noch nicht gesehen. Untermalt wurde die Führung von farblichen Ausleuchtungen, die aber keinesfalls kitschig wirkten. Zum Schluss gabs eine 3-minütige Ton- und Lichtschau die von Daniel Lelievre geschaffen wurde. Vom Aussichtspunkt in der Höhle wurde uns diese Spektakel beeindruckend serviert. Da waren die unzähligen zu bewältigen Stufen schnell vergessen. Im Übrigen war die Höhle wunderbar zu begehen. Noch eine Besonderheit. Die Höhle könnte man, mittels einem mit Helium gefüllten Ballon, schwebend erkunden. Natürlich mit Guide,der den Ballon an der Leine sichert. Angeblich ein einmaliges Angebot weltweit. Der Besuch war sein Eintrittsgeld wert. Anschließend nahmen wir auf der Terrasse vor der Höhle Platz und erholten uns bei Kaffee, Wasser und einem Sandwich sehr gut. Bei der Fahrt zurück konnten wir sogar noch ein wunderschönes Lavendelfeld ausmachen und fotografieren. Als wir am Spätnachmittag wieder am Platz zurück waren musste zunächst ein kühles Bad in der Ardèche her. Danach gönnten wir uns noch einen Kaffee und etwas Süßes. Eine neue Alleinreisende Nachbarin mit Wohnwagen haben wir auch bekommen. Mit der Fränkin kamen wir schnell ins Gespräch und tauschten Reiseerlebnisse aus. Übers Abendessen lasse ich mich diesmal nicht aus aber es war mal wieder sehr, sehr lecker. Bei einem Glas Rotwein ließen wir den Abend ausklingen.























 

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