46. Tag Vogüé und Balazuc
Datum: 17.06.2026
Fahrt km: 51,3
Schritte: 7450
Wetter: sonnig, 35°
Auch wenn
die Nächte angenehm kühl sind, die Tagestemperaturen steigen täglich etwas an.
Mit prognostizierten 35° ist heute der bisher wärmste Tag zu erwarten. Und es
soll noch wärmer werden. Wir müssen unsere Aktivitäten einschränken. Kleines Besuchsprogramm
bei viel Badeaufenthalt muss nun unsere neue Zielsetzung sein.
Mal sehn ob uns
da gelingt. Am Frühstückstisch herrscht um diese Zeit natürlich eine angenehme
Temperatur.
Bequem sitzend und Kaffeeschlürfen beraten wir uns über den heutigen
Tag. Mit Vogüé und Balazuc nehmen wir zwei der schönsten Dörfer Frankreich ins Visier.
Beide gehöre zur „Plus beaux villages de France“. Eine Auszeichnung, die darauf
hinweist, dass der Besuch sich allemal lohnt. Die Fahrt zum Dorf mit den 1035
Einwohner verlief sehr angenehm. Bei kaum Verkehr auf der Straße konnten wir
gleich noch die schöne Landschaft genießen.
Den einzigen noch freien Parkplatz nahmen wir sofort in Beschlag. Unser erstes Ziel war das „Chateau de Vogüé“. Eine große Burg/Schlossanlage einer einst mächtigen Familie hier am Ort.
Das Chateau ist sehr gut restauriert und birgt wunderschön gestaltete Räume. Hier
finden regelmäßig Ausstellungen statt. Zur Zeit werden Bilder von Elisabeth
Gore und Tonvasen von Frederice Mulatiez gezeigt. Sehr beeindruckend aber auch unerschwinglich
für uns. Sehr viele Besucher sind hier gerade unterwegs und zeigt auch das
große Interesse an dieser Anlage.
Der Blick über die Dächer von Vogüé zur Ardèche
ist natürlich super.
Nach der Besichtigung durchstreiften wir noch die engen
Gassen des Dörfchens und genossen den sehr schönen Aufenthalt. Weiter ging unsere
Besuchsfahrt zum nächsten schönen Dörfchen Balazuc. Steil an einem Berghang
gelegen machte diese Dörflein gleich mächtig Eindruck. Die 389 EW leben hier
sehr idyllisch. Am „Museum de Ardèche“ stellte wir unseren Bus ab und machten
uns sofort auf den Weg nach unten zum Fluss. Steil gings nach unten und der
grob steinige Untergrund war natürlich nicht besonders gut zu begehen. 

Auf
jeden Fall machte Helga diesen steinigen Gang bis nach unten klaglos mit. Meine
Hochachtung dazu. Unter der „Ponte de Balazuc“ angekommen beindruckte uns die
Lage des Dörfchens und der steilen Felswände entlang der Ardèche sehr. Hier
ließ ich mich nicht lange bitten und nahm ein erfrischendes Bad im Fluss. Oh,
war das angenehm. Wir verweilten eine Zeitlang an diesem Ort bevor wir uns
wieder auf den steinigen Rückweg machten. Unterwegs hielten wir an einer Bar
noch an und genossen ein herrlich erfrischendes Eis. Bei der Fahrt nach Hause
wurde schnell noch ein frisches Baguette für des Abendessen eingekauft.
Zurück
am Platz nahmen wir als erstes ein kühles Bad im Pool. Danach machten wir uns
ans Abendessen. Bei diesen Temperaturen war eine Platte Tomatenmozarella genau
die richtige kühle Abendspeise. Und dann erreichte uns von Inge, mitten in
Frankreich lebend, noch eine überraschende Nachricht. Sie hätte gerade Besuch
von einer ehemaligen Schulfreundin aus Deutschland die ihr berichtete, dass wir
an der Cote d Azure ein Theresia getroffen hätten. Mit offenem Mund bestaunten
wir diese Nachricht. Ja, wir hatten eine Theresia getroffen die wir bis dato
nicht kannten. Diese Theresia ist Leiterin des Männerchors von Hepsisau und
wollte mich für diesen Chor gewinnen. Wie jetzt dies Info an Inge gerät ist doch
unglaublich.
Wie klein ist doch die Welt. Kopfschüttelnd nahmen wir dieses
Ereignis zur Kenntnis und ließen uns die Nachtruhe dadurch nicht rauben. Habe
ich eigentlich schon erwähnt, dass wir uns noch ein Gläschen köstlichen Rotwein
gönnten?
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