Donnerstag, 18. Juni 2026

Vogüé und Balazuc

 

46. Tag                             Vogüé und Balazuc

Datum:                            17.06.2026

Fahrt km:                        51,3

Schritte:                          7450

Wetter:                            sonnig, 35°

 

Auch wenn die Nächte angenehm kühl sind, die Tagestemperaturen steigen täglich etwas an. Mit prognostizierten 35° ist heute der bisher wärmste Tag zu erwarten. Und es soll noch wärmer werden. Wir müssen unsere Aktivitäten einschränken. Kleines Besuchsprogramm bei viel Badeaufenthalt muss nun unsere neue Zielsetzung sein. Mal sehn ob uns da gelingt. Am Frühstückstisch herrscht um diese Zeit natürlich eine angenehme Temperatur. Bequem sitzend und Kaffeeschlürfen beraten wir uns über den heutigen Tag. Mit Vogüé und Balazuc nehmen wir zwei der schönsten Dörfer Frankreich ins Visier. Beide gehöre zur „Plus beaux villages de France“. Eine Auszeichnung, die darauf hinweist, dass der Besuch sich allemal lohnt. Die Fahrt zum Dorf mit den 1035 Einwohner verlief sehr angenehm. Bei kaum Verkehr auf der Straße konnten wir gleich noch die schöne Landschaft genießen. Den einzigen noch freien Parkplatz nahmen wir sofort in Beschlag. Unser erstes Ziel war das „Chateau de Vogüé“. Eine große Burg/Schlossanlage einer einst mächtigen Familie hier am Ort. Das Chateau ist sehr gut restauriert und birgt wunderschön gestaltete Räume. Hier finden regelmäßig Ausstellungen statt. Zur Zeit werden Bilder von Elisabeth Gore und Tonvasen von Frederice Mulatiez gezeigt. Sehr beeindruckend aber auch unerschwinglich für uns. Sehr viele Besucher sind hier gerade unterwegs und zeigt auch das große Interesse an dieser Anlage. Der Blick über die Dächer von Vogüé zur Ardèche ist natürlich super. Nach der Besichtigung durchstreiften wir noch die engen Gassen des Dörfchens und genossen den sehr schönen Aufenthalt. Weiter ging unsere Besuchsfahrt zum nächsten schönen Dörfchen Balazuc. Steil an einem Berghang gelegen machte diese Dörflein gleich mächtig Eindruck. Die 389 EW leben hier sehr idyllisch. Am „Museum de Ardèche“ stellte wir unseren Bus ab und machten uns sofort auf den Weg nach unten zum Fluss. Steil gings nach unten und der grob steinige Untergrund war natürlich nicht besonders gut zu begehen. Auf jeden Fall machte Helga diesen steinigen Gang bis nach unten klaglos mit. Meine Hochachtung dazu. Unter der „Ponte de Balazuc“ angekommen beindruckte uns die Lage des Dörfchens und der steilen Felswände entlang der Ardèche sehr. Hier ließ ich mich nicht lange bitten und nahm ein erfrischendes Bad im Fluss. Oh, war das angenehm. Wir verweilten eine Zeitlang an diesem Ort bevor wir uns wieder auf den steinigen Rückweg machten. Unterwegs hielten wir an einer Bar noch an und genossen ein herrlich erfrischendes Eis. Bei der Fahrt nach Hause wurde schnell noch ein frisches Baguette für des Abendessen eingekauft. Zurück am Platz nahmen wir als erstes ein kühles Bad im Pool. Danach machten wir uns ans Abendessen. Bei diesen Temperaturen war eine Platte Tomatenmozarella genau die richtige kühle Abendspeise. Und dann erreichte uns von Inge, mitten in Frankreich lebend, noch eine überraschende Nachricht. Sie hätte gerade Besuch von einer ehemaligen Schulfreundin aus Deutschland die ihr berichtete, dass wir an der Cote d Azure ein Theresia getroffen hätten. Mit offenem Mund bestaunten wir diese Nachricht. Ja, wir hatten eine Theresia getroffen die wir bis dato nicht kannten. Diese Theresia ist Leiterin des Männerchors von Hepsisau und wollte mich für diesen Chor gewinnen. Wie jetzt dies Info an Inge gerät ist doch unglaublich. Wie klein ist doch die Welt. Kopfschüttelnd nahmen wir dieses Ereignis zur Kenntnis und ließen uns die Nachtruhe dadurch nicht rauben. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass wir uns noch ein Gläschen köstlichen Rotwein gönnten?


























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