Dienstag, 16. Juni 2026

Vallon-Pont-d'Arc

 

44. Tag                             Vallon-Pont-d'Arc

Datum:                            15.06.2026

Fahrt km:                        33,1

Schritte:                          10588

Wetter:                            sonnig, 32°

 

Unsere erste Nacht am neuen Ort war sehr kühl. Nach einer Tagestemperatur von 21° kühlte es nachts auf 16° ab. Da zog man die Bettdecke aber gleich wieder ganz über den Kopf. Kaum aufgestanden wärmte die Sonne die Luft sehr schnell auf. In herrlicher Umgebung konnten wir vergnüglich unser erstes Frühstück einnehmen. Und völlig ungewohnt musste ich sofort mein Fernglas aus dem Rucksack kruschteln. Über uns kreisten in schwindelnder Höhe große Vögel. Nach Recherche im Internet dürften es sich hierbei um Gänsegeier gehandelt haben. Hier ist überhaupt Natur pur. Unzählige Vogelarten in ganz unterschiedlichen Größen flattern ständig vor unseren Augen. Und auf der Wiese nebenan tummeln sich Schmetterlinge. Wir sind in einem Naturparadies gelandet. Richtig euphorisch beobachteten wir dieses bunte Treiben. Nach dem ausgedehnten Frühstück brachen wir zu einer Erkundungsfahrt auf. Obwohl wir an der Ardèche schon mal waren kam uns alles fremf vor. Als erstes besuchten wir das Städtchen „Vallon-Pont-d'Arc“. Die gerade mal 2200 Einwohner große Gemeinde gefiel uns sehr gut. Wir bummelten durch die schönen belebten Gassen und hörten tatsächlich ab und zu deutsche Laute. Wir waren also doch nicht die einzigen deutschen Urlauber hier. Nach der ersten Stippvisite machten wir uns auf den Weg zur Pont-d'Arc. Wir sind an ihr vorbeigefahren, weil wir keinerlei Parkmöglichkeiten für unseren Bus sahen. Alle Parkplätze hatten eine Höhenbeschränkung von 1,9m. Da trauten wir uns nicht rein. Ans umkehren war bei dieser Straße nicht zu denken und so gings immer weiter hoch hinauf. Wir erreichten dann den „Col du Serre de Tourre“. Hier hatten wir die Möglichkeit zu parken und einen wunderbaren Blick auf die „Gorges de Ardèche“ zu werfen. Der Pass ist gerade mal 323m hoch und wir haben das Gefühl im Hochgebirge gelandet zu sein. So kommt man per Zufall zu so einem tollen Ausblick. Jetzt konnten wir das Fahrzeug auch drehen und unternahmen einen weiter Versuch an die berühmte Brücke zu kommen. Unten angekommen wagten wir die Zufahrt zu einem diesen höhenbeschränkten Parkplätzen. Helga stieg aus und beobachtete wie es um unser Dach stand. Mit anscheinend 1-2cm Luft drangen wir in den Parkplatz ein. Geschafft. Ein sehr gut angelegter Wanderweg führte uns dann zur Brücke. Alles war wie erhofft schön anzusehen. D
ie schöne Brücke, und die vielen schönen bunten Kanus waren ein Augenschmaus. Badehose hatte ich natürlich zuhause vergessen und so konnte ich nur mit den Füßen den Kontakt zur Ardèche herstellen. Der 2-stündige Aufenthalt war ein weiter Genuss an diesem Tag. So langsam kam auch die frühere Orientierung wieder zurück. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Einkaufshalt um unsere Wasservorräte zu vervollständigen. Denn bei 32° stellt sich ein unbändiges Durstgefühl ein. Mit Gemüsereis und Chipolata-Würstchen  für mich feierten wir einen gelungenen Einstand bei unserem neuen Ziel. Und zudem schmeckt der Rose Wein aus der Ardèche auch nicht schlecht. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die nächsten Tage hier. Aber zunächst einmal steht uns wieder eine sehr kühle Nacht bevor.































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