41. Tag Abtei von Valmagne
Datum: 12.06.2026
Fahrt km: 53,7
Schritte: 7401
Wetter: sonnig, windig bis 28°
Es war eine
angenehme Nacht.
Bulli gab keine außergewöhnlichen Geräusche von sich und ließ
unseren gewohnten Tiefschlaf zu. Und so konnten wir ganz normal unseren Tagesablauf
Starten. Aufwachen, Bericht schreiben, Brot holen, Kaffee machen und sich dann
in aller Ruhe zum Frühstück nieder zu lassen. So ist es gut. Beim Frühstück wurde
dann unser heutiger Ausflug festgelegt. Unser Ziel wird die „Abtei von Valmagne“
sein. Ein ehemaliges Zisterzienser Kloster.
Die Fahrt ins 26 km entfernte
Hinterland war sehr angenehm. Weg von der Küste präsentierte sich das Land ganz
anders. Große Landwirtschaftliche Flächen in etwas hügeliger grüner Landschaft zeigte
uns, dass hier außer Wein auch noch andere Güter prächtig gedeihen.
Die Straßen
sind aber manchmal sehr gewöhnungsbedürftig.
Wenn kein Mittelstreifen auf dem Belag aufgetragen ist, ist dies ein
Hinweis auf eine etwas schmälere Straße.
Also, bei Gegenverkehr etwas
aufgepasst. Schon von weitem konnte man das ehemalige Kloster erkennen. Das
mächtige Gebäude stand wie ein Solitär in der Landschaft. Die vielen
Parkmöglichkeiten ließen auf größere Besuchsströme schließen. Schon beim
Betreten merkte man, dass es hier mit Kloster nichts mehr ist. Diese tolle ind
große Anlage wurde in ein Weingut umgewandelt.
Das Areal wurde hervorragend
restauriert und für die Besucher zugänglich gemacht. Die im gotischen Stil
erbaute Kirche ist jetzt ein Veranstaltungsort für Konzerte. In den Nischen der
Kirche sind riesige Weinfässer ausgestellt die aber den kirchlichen Gesamteindruck
nicht schmälern.
In einem ausgiebigen Rundgang bestaunten wir das Areal. Dieses
interessant gestaltete Weingut bot ja auch Weinverkostungen an. Wir begnügten
uns mit dem Erwerb eines „Rose“, zwei Gläsern und einer Beschreibung des
Areals. Zu unserer Überraschung war das zugehörige etwas höher wertig wirkende Restaurant
voll besetzt.
Allerdings konnten wir nachlesen, dass Plätze nur auf „Reservation“
erhalten werden konnten. Noch ein kurzer Besuch im Gewürzgarten und schon
machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Platz. In Marseillan machten wir
an einer Eisdiele noch einen kleinen Stopp.
Die Erfrischung tat uns wirklich
gut. Den Nachmittag ließen wir vorm Bus mit Flan Kuchen und Kaffee ausklingen. 
Der starke Wind hatte mittlerweile an Fahrt verloren und die Temperatur stieg
auf 29° an. Mit einem Besuch im Pool hielten wir dagegen. Zum Abendessen gabs
mal wieder Tortellini mit Salbeibutter und Tomatensalat. Alles so lecker. Wie
soll ich da nur abnehmen. Beinahe traditionell ließen wir den Abend, am Strand
sitzend, ausklingen. Ein letztes Glas, vom mitgebrachten Wein, machte den Tag
perfekt.
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