30. Tag Cassis
Datum: 01.06.2026
Fahrt km: 29,6
Schritte: 7681
Wetter: überwiegend sonnig, 28°
Nach einer
störungsfreien ruhigen Nacht stellt sich die Sonne weiter als freundlicher
Tagesbegleiter zur Verfügung.
Der Tagesplan sah eigentlich mal einen richtigen
erholsamen Tag vor. Die ständigen Aktivitäten gehen ja auch schließlich in die
Beine. Aber die Neugierde ist einfach zu groß. Kurzerhand wurde ein Besuch im
nahen Cassis festgelegt. Sofort nach dem Frühstück fuhren wir durch den „Park
de Calanques“ in Richtung Cassis. Laut Beschreibung soll sich der Besuch des
Ortes lohnen. Aber was will man besuchen wenn man keinen Parkplatz findet. Wir
wurden von einem vollen Parkplatz zum nächsten geschickt. 
Ziemlich am Rande des
Ortes hatte ein solcher durch ein Erbarmen mit uns und stellte eine Platz gegen
Entgelt zur Verfügung. Allein der hügelige Spaziergang zur Stadt war schon
schön. Je näher wir dem Strand oder Hafen kamen umso lebendiger wurde das
Geschehen. Vor unseren Augen präsentierte sich ein wunderschönes Städtchen. Vor
den hohen der Klippen der Calanques lag der herrliche Strand eingebettet. Darüber
trongte auch noch das mächtige Chateau de Cassis. Eine beeindruckende Szenerie.
Wir spazierten durch den sehr lebendigen Hafen. Viele Touristen warteten auf
die Abfahrt ihrer Boote in die Calanques.
Hier war richtig etwas los. Am
Ticketschalter überlegten wir uns ob wir doch noch eine Schiffsfahrt zun den
schönen Buchten mitmachen sollten. Aber die Überlegung wurde jäh unterbrochen.
Der Schalter war wegen Stromausfall geschlossen und es konnten keine Tickets
mehr erworben werden. Wie wir feststellten, war der ganze Ort ohne Strom. Auch
die Restaurants waren davon betroffen. Nicht mal einen Kaffee konnte man sich bestellen.
Also genossen wir ein Sirup Getränk mit Erdbeergeschmack ähnlich einem Schiwasser.
Irgendwann, so kurz vor eins kam der Strom zurück und Kartenzahlung wurde
wieder möglich.
Wir spazierten tapfer durch die schönen bunten engen Gassen der
Stadt und genossen das Ambiente. Nach ca. 4 Stunden hatten wir genug Beine
vertreten und wir kehrten zum Parkplatz zurück.
Es war ein schöner Ausflug und Cassis
Besuch kann man jeder Zeit empfehlen. Zurück am Platz musste zunächst eine
kühle Wassererholung im Pool her.
Danach gabs unseren wohlverdienten Kaffee. Danach
war Besuch war angesagt. Margit und Rainer aus Wolfschlugen waren mit ihrem
Wohnmobil unterwegs und hatten sich auf eine Stippvisite bei uns angekündigt. Zuvor
gabs noch ein kurioses Ereignis. Wir kamen mit einer Camperin ins Gespräch die
erzählte, dass sie Chorleiterin in Hepsisau sei.
Also ganz in der Nähe von
unserem Wohort. Und es stellte sich heraus, dass im Chor auch Naberner Sänger
mitsingen würden.
Und als ich auch noch namentlich den Hartmut aus Nabern
kannte war die Überraschung doch sehr groß. Ach wie klein ist doch die Welt. Und am Abend: Bei einem herrlichen Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und einem leckeren Nachtisch
tauschten wir noch viele Reise Informationen mit Margit und Rainer aus. Es gab
einfach viel zu erzählen. Kurz vor Mitternacht nahm dieser ereignisreiche Tag sein verdientes ruhiges Ende.
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