Dienstag, 2. Juni 2026

Cassis

 

30. Tag                             Cassis

Datum:                            01.06.2026

Fahrt km:                       29,6

Schritte:                          7681

Wetter:                            überwiegend sonnig, 28°

 

Nach einer störungsfreien ruhigen Nacht stellt sich die Sonne weiter als freundlicher Tagesbegleiter zur Verfügung. Der Tagesplan sah eigentlich mal einen richtigen erholsamen Tag vor. Die ständigen Aktivitäten gehen ja auch schließlich in die Beine. Aber die Neugierde ist einfach zu groß. Kurzerhand wurde ein Besuch im nahen Cassis festgelegt. Sofort nach dem Frühstück fuhren wir durch den „Park de Calanques“ in Richtung Cassis. Laut Beschreibung soll sich der Besuch des Ortes lohnen. Aber was will man besuchen wenn man keinen Parkplatz findet. Wir wurden von einem vollen Parkplatz zum nächsten geschickt. Ziemlich am Rande des Ortes hatte ein solcher durch ein Erbarmen mit uns und stellte eine Platz gegen Entgelt zur Verfügung. Allein der hügelige Spaziergang zur Stadt war schon schön. Je näher wir dem Strand oder Hafen kamen umso lebendiger wurde das Geschehen. Vor unseren Augen präsentierte sich ein wunderschönes Städtchen. Vor den hohen der Klippen der Calanques lag der herrliche Strand eingebettet. Darüber trongte auch noch das mächtige Chateau de Cassis. Eine beeindruckende Szenerie. Wir spazierten durch den sehr lebendigen Hafen. Viele Touristen warteten auf die Abfahrt ihrer Boote in die Calanques. Hier war richtig etwas los. Am Ticketschalter überlegten wir uns ob wir doch noch eine Schiffsfahrt zun den schönen Buchten mitmachen sollten. Aber die Überlegung wurde jäh unterbrochen. Der Schalter war wegen Stromausfall geschlossen und es konnten keine Tickets mehr erworben werden. Wie wir feststellten, war der ganze Ort ohne Strom. Auch die Restaurants waren davon betroffen. Nicht mal einen Kaffee konnte man sich bestellen. Also genossen wir ein Sirup Getränk mit Erdbeergeschmack ähnlich einem Schiwasser. Irgendwann, so kurz vor eins kam der Strom zurück und Kartenzahlung wurde wieder möglich. Wir spazierten tapfer durch die schönen bunten engen Gassen der Stadt und genossen das Ambiente. Nach ca. 4 Stunden hatten wir genug Beine vertreten und wir kehrten zum Parkplatz zurück. Es war ein schöner Ausflug und Cassis Besuch kann man jeder Zeit empfehlen. Zurück am Platz musste zunächst eine kühle Wassererholung im Pool her. Danach gabs unseren wohlverdienten Kaffee. Danach war Besuch war angesagt. Margit und Rainer aus Wolfschlugen waren mit ihrem Wohnmobil unterwegs und hatten sich auf eine Stippvisite bei uns angekündigt. Zuvor gabs noch ein kurioses Ereignis. Wir kamen mit einer Camperin ins Gespräch die erzählte, dass sie Chorleiterin in Hepsisau sei. Also ganz in der Nähe von unserem Wohort. Und es stellte sich heraus, dass im Chor auch Naberner Sänger mitsingen würden. Und als ich auch noch namentlich den Hartmut aus Nabern kannte war die Überraschung doch sehr groß. Ach wie klein ist doch die Welt. Und am Abend: Bei einem herrlichen Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und einem leckeren Nachtisch tauschten wir noch viele Reise Informationen mit Margit und Rainer aus. Es gab einfach viel zu erzählen. Kurz vor Mitternacht nahm dieser ereignisreiche  Tag sein verdientes ruhiges Ende.

























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