38. Tag Adge
Datum: 10.06.2026
Fahrt km: 13,6
Schritte: 10753
Wetter: meist sonnig, sehr windig bis 24°
Nach einer etwas unruhigen
Nacht weckte uns ein sehr frischer Wind. Mit dieser Situation mussten wir uns
erst anfreunden.
Im Windschatten des Busses konnten wir aber trotzdem ein
vorzügliches Frühstück genießen. Aufgrund dieser windigen Situation wurde ganz schnell
ein Waschtag eingeschoben. Im Wäschewaschraum brachten wir dann eine der 17
Maschinen zum Laufen und konnten nach ca. einer halben Stunde die Wäsche aus
der Maschine holen.
Weil der Trockner ständig belegt ist nutzten wir die
Windkraft zum Trocknen unserer Teile. Eine entsprechend lange Wäscheleine hatte
ich natürlich schon gespannt.
Nach dieser spontanen Aktion entschlossen wir uns
doch zu einem Ausflug. Wir wollten den gestern gescheiterten Besuch des „Château Laurens“ nachholen. Dieses Mal steuerten wir gut vorbereitet einen geeigneten
Parkplatz am Fluss Herault an. Von dort hatte man schon einen schönen Blick auf
das Chateau und zu unserer Überraschung einen wunderbaren Blick auf die
historische Altstadt von Adge.
Adge ist auch wegen des Cap Adge sehr bekannt.
Das Kap gilt ja als eines der größten Naturalisten Zentren in Europa. Aber
zurück zur Stadt. Bei diesem Anblick konnten wir nicht anders als diesem
historischen Teil einen Besuch abzustatten. Auffallend viele Ateliers gab es
hier. Und Straßen- und Häuserkunst war viel zu sehen. Und das alte
Kirchengemäuer musste ebenfalls besucht werden. Auf jeden Fall hat sich dieser
Besuch gelohnt.
Entlang des Flusses Herault waren auf still gelegten Schiffen
viele Restaurants angelegt. Und man hatte den Eindruck, dass sie gerade für die
Saison vorbereitet werden.
Nach diesem überraschend beindruckenden
Stadtrundgang machten wir uns auf den Weg zum Chateau. Zunächst überquerten wir
den Fluss um dann über eine zusätzliche Brücke über den bekannten Midi-Kanal
das Chateau Areal zu erreichen.
Am Ticketcenter wurde mir eröffnet, dass der
Besuch nur auf Reservation möglich sei und für heute es keine
Besuchsmöglichkeit mehr gebe. Prost Mahlzeit. So nahmen wir halt das Angebot
kostenfrei den schön angelegten „Chateau Park“ zu bestaunen. Nach diesem netten
Rundgang kehrten wir sehr zufrieden zu unseren Bulli zurück.
Bei der Rückfahrt
machte ich einen kleinen Halt um mit ein größeres Fleischteil für das
Abendessen einzukaufen. Mit einem Chateaubriand, Kartoffeln, Quarksoße und
einem Bohnensalat ließen wir sämtliche Hungergefühle hinter uns. Helga aß
natürlich kein Fleisch.
Zur Feier des Tages entschloss ich mich noch zu einem
Strandbesuch. Und zu meiner Überraschung war das Meer ganz ruhig und der Wind blies
überhaupt nicht so stark wie am Platz. Schnell holte ich Helga und zwei Stühle um
den Sonnenuntergang am Strand zu erleben.
Super, einfach super. Nach diesem
schönen Tagesabschluss suchten wir verspätet aber zufrieden unser Nachtquartier
auf.
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