Sonntag, 7. Juni 2026

Arles 2

 

35. Tag                             Arles 2

Datum:                            06.06.2026

Fahrt km:                        ÖPNV

Schritte:                          9838

Wetter:                            meist sonnig,  bis 25°

 

Heute wollen wir unseren zweiten Besuchstag in Arles starten. Zunächst kamen wir aber aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht in die Gänge. Wir vertrödelten beim Frühstück und durch Gespräche mit den Nachbarn eine Menge Zeit. Erst ein starker Rüffel meiner Gattin brachte mich in die Ausgehkleidung. Mit dem Rucksack auf dem Rücken gings dann zur nahen Bushaltestelle. Jetzt stellten wir fest, dass Samstag ein anderer Fahrplan gilt wie sonst üblich. Also brav eine  halbe Stunde gewartet um dann nach Arles geschaukelt zu werden. Wenige Meter entfernt von unserem Ausstieg traten wir in einen gigantisch großen Wochenmarkt ein. Hier war vielleicht Betrieb. Eigentlich war nur die Stadtbesichtigung vorgesehen aber dieser Markt hat uns förmlich geschluckt. Hier gab es Alles. Und vor allem der Wurst-, Käse- und das frisch zubereitetes Essens-Areal begeisterte uns. Lecker, lecker, lecker. Wir mussten uns förmlich zwingen den Markt wieder zu verlassen. Kaum hatten wir dies geschafft trafen wir auf ein Neuulmer Pärchen von unserem Campingplatz. Den angebotenen Platz an der Bar nahmen wir aber nicht an sondern schafften dann doch noch den Weg zum „Amphitheater von Arles“. Hier lösten wir ein Ticket für vier Besuche von Monumenten. Damit war unser Besuchsprogramm festgelegt. In diesem 2-stöckigen antike römische Amphitheater finden Stierkämpfe, Musikveranstaltungen und Festivitäten statt. Es ist groß und auch gut erhalten. Der Besuch ist allerdings sehr treppenlastig. Einige Kondition wurde von uns abgefordert. Es war aber ein lohnenswerter Besuch. Vom höchsten Punkt aus konnte man über ganz Arles bis zur Rhone blicken. Danach besuchten wir das Römische Theater. Auch ein interessanter Veranstaltungsort. Weiter führte uns dann der Weg in die Stadtmitte zum Kloster „Cloitre Saint-Trophine“. Einem Weltkulturerbe der UNESCO. Als letztes besuchten wir noch die „Cryphoportinques du Forum“. Kryptoportien sind beeindruckende unterirdische Galerien unter einem römischen Forum. Aber nicht leicht zu begehen. Nach diesem sehr intensiven Besuchsprogramm suchten wir einen Bäcker auf und ließen uns ein paar Dinge gut schmecken. Bei dieser Gelegenheit wohnten wir dem Beginn einer sehr großen Hochzeit bei. Viele Brautjungfern im salbeigrünen langen Kleidern und die Partner in beigen Anzügen bildeten ein Spalier für die vom hochdekorierten Brautvater geführte Braut. Welch ein Spektakel. Leider hat dieses Spektakel dazu geführt, dass wir wieder zu spät zur Bushaltestelle kamen und 35 Minuten auf den nächsten warten mussten. Müde aber glücklich mit dem Tagesverlauf erreichten wir unseren Platz. 
Nur noch ausruhen die Beine hochlegen war unser Anliegen. Später verzehrten wir noch feine mitgebrachte Köstlichkeiten um dann sehr zufrieden den Tag zu beschließen. Trotz lauter Veranstaltungen um uns herum fanden wir schnell in den Schlaf.





























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