Samstag, 30. Mai 2026

Klippen von Cassis

 

27. Tag                             Klippen von Cassis

Datum:                            29.05.2026

Fahrt km:                       

Schritte:                          5634

Wetter:                            überwiegend sonnig, 28°


Das Wochenende naht. Man spürt eine gewisse Betrieblichkeit um uns herum. Viel französische PKWs tauchen auf und suchen ihr Wochenquartier auf. Meist zu zweit, eventuell noch Kinder dabei, ist ein solches festes Quartier im Nu bezogen. Hier wird’s jetzt sehr lebendig. Ist richtig schön auf einmal in einer großen französischen Runde zu sein. Unsere Aktivität tut das keinen Abbruch. Gleich nach dem Frühstück setzten wir unseren Bus in Richtung Cassis in Bewegung. Abseits von der Autobahn war auf diesen Regionalstraßen keine große Hektik zu verspüren. Kurz vor Cassis bogen wir dann ab auf die „Route des Cretes“. Sie führt hinauf zu den Klippen von Cassis und entlang der Bergkette wieder zurück nach La Ciotat. Diese atemberaubende 15km lange Küsten- und Panoramastraße muss man einfach gefahren sein. An zahlreichen Haltestellen schoss ich Foto um Foto. Man konnte von diesen spektakulären Ausblicken auf Cassis und die Klippen nicht genug bekommen. Mit ca. 362m Höhe sind es die höchsten Klippen Europas. Aber Vorsicht war angesagt. Diese felsige Landschaft ist gefährlich. Ein Ausrutscher und es geht unaufhaltsam in die Tiefe. Man hat an mancher Stelle schon mal sehr viel Bammel. Etliche Wanderer waren unterwegs, die in einem ständigen Auf- und Ab den anspruchsvollen felsigen Wanderweg meisterten. Volle Hochachtung für eine solche Leistung. Für die lächerlichen 15 km brauchten wir zwei Stunden. Aber die haben sich gelohnt. Nach einer pausenlosen kurvenreichen Fahrt erreichten wir wieder La Ciotat. Bei der Gelegenheit versuchten wir noch den alten Hafen anzusteuern um unsere nächste Schifffahrtsidee zu verwirklichen. Aber den Hafen haben wir im Straßengewirr nicht gefunden. Irgendwann haben wir das Unterfangen aufgegeben und sind zurück zum Camp gefahren. Bei Kaffe und Kuchen wollten wir die Ereignisse noch mal Revue passieren lassen. Aber der Kuchen fehlte. Also nix wie ab aufs Fahrrad und den Berg hinunter zur nächsten Boulangerie in Ceyreste geradelt. Dort feinstes Gebäck geordert um dann mit dem Rad wieder steil bergauf zurück zu fahren. Ohne „E“ wäre es nicht gegangen. Jetzt genossen wir noch den restlichen Nachmittag und feierten unser Erlebnis. Danach bildeten sich ein paar Wolken am Himmel die uns mit ein Paar Regentropfen und einem herrlichen Regenbogen den Mittag verschönten. Danach bereiteten wir das Abendessen vor und beobachteten die neuen Campinggäste bei ihren Aktivitäten. Ein kurzer Besuch im Pool vervollständigte einen wunderschönen Urlaubstag. Übrigens: Die französischen Neuankömmlinge feierten bis spät nach Mitternacht lautstark ihre Campingplatzankunf.





















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