Donnerstag, 21. Mai 2026

Gassin

 

18. Tag                             Gassin

Datum:                            20.05.2026

Fahrt km:                       39,2

Schritte:                          6740

Wetter:                            trocken, kaum ein Wölkchen, 22°

 

Das Einzige was diesen schönen Mittwochmorgen stört ist das Gurren der Tauben. Eine gibt den Takt vor und die anderen melden sich dann im Chor. Und das Ganze in unendlicher Wiederholung. Und sie geben nicht auf. Aber was solls. Gleich nach dem Frühstück werden wir uns den schönen Dörfern widmen. Schon im Tourismusbüro wurden wir auf sie aufmerksam gemacht. Mit Gassin haben wir uns gleich eines der schönsten Dörfer Frankreichs ausgesucht. Mit dem Bus gings in die hügelige Landschaft und schon nach ca.20km konnten wir an einem vor den Ort liegenden Parkplatz unseren Bus im Schatten abstellen. Gleich gings etwas steil nach oben zum Ortseingang. Unser erster Weg fühte uns zur Turi-Info. Der gute Mann erklärte uns ausführlich das Dorf und wie wir die Gassen entsprechend besuchen sollten. Das war wirklich eine gute und sehr sinnvolle Instruktion. Über der Tourismusinformation war die erste Terrasse mit einem Blick auf den Golf von „Saint Tropez“. Wahnsinn. Über eine grüne Landschaft hinweg mit vielen angelegten Weinfeldern lachte uns wirklich dieses türkisblaue Meer an. Daran konnte man sich kaum satt sehen. Der Spaziergang durch das Dorf war ebenfalls sehr schön. Die netten engen Gassen mit ihrem Blumenschmuck machten schon mächtig Eindruck. Das Dorf selbst hat ja gerade mal in Summe etwas mehr als 2000 Einwohner die auf die Pflege ihres Dorfes offensichtlich sehr großen Wert legen. Alle Gassen waren wie im Schwäbischen ordentlich gekehrt. So sauber und aufgeräumt habe ich schon lange keine Städtchen mehr gesehen. Neben ein Paar Restaurants an schönen Ausblicksstellen, eine Boutique und einer Kunstgalerie war für die Touristen hier nicht viel angesiedelt. Man konzentrierte sich voll auf das Dörfchen. Eine der größten Attraktionen war das schmalste Sträßchen der Welt. Nur schlanke Menschen konnten diese längsstellend meistern. Nach dem Besuch des Dorfes fuhren wir weiter zum Port Gogolin am Golf von Saint Tropez. Etwas Wasser und prächtige Yachten mussten jetzt einfach noch sein. Und es gab genügend Boote dieser Kategorie. Danach besuchten wir den „Plage di Gigaro“. Ein Sandstrand wie im Bilderbuch. Hier schlenderten wir durch feinen Sand die Küste entlang. Das Wasser war noch sehr kalt, so dass sich nur wenige im Wasser aufhielten. Um genau zu sagen waren es 2 Personen. Nach diesem schönen Eindruck kehrten wir an unseren Campingplatz zurück und machten es uns bei Kaffee und Kuchen bequem. Danach durften wir schon mit den Vorbereitungen fürs Abendessen beginnen. Auf der Speisekarte stand: Grüner Spargel mit Kartoffeln und Soße Hollandaise. Für mich noch ein Rumpsteak dazu. Ich sag nur eins: Ein Leben wie Gott in Frankreich. Unser Nachbar bescherte uns mit der Nachricht, dass er sich einen dicken Nagel in den Reifen seines Wohnmobils gefahren hätte und jetzt nach einer Lösung sucht. Schwubs war ein anderer Nachbar mit KFZ-Hintergrund zur Stelle, der einen Ausweg wusste. Es passieren doch immer wieder die tollsten Ereignisse. Aber wir könnens wenden und drehen wie wir wollen um 21 Uhr waren wir für die Kiste fällig.



























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