25. Tag Camping de Ceyreste
Datum: 27.05.2026
Fahrt km: 114,9
Schritte: 6363
Wetter: kein Wölkchen am Himmel, 26°
Jetzt
reichts, mit 34.5° Außentemperatur gabs heute den heißesten Tag. So warm
braucht mans wirklich nicht.
Aber der Reihe nach. Unser nächstes Ziel liegt
ja gerade mal 115km weit weg. Es gab keinen Grund zur Eile. Gemütlich und in
aller Ruhe wurde gefrühstückt um danach mit dem Abbruch unseres Lagers zu beginnen.
Und bei diesem schönen trockenen Wetter war das alles kein Problem. Um 10 Uhr
war der Bus reisefertig. Wir verabschiedeten uns noch von den Nachbarn bevor
wir unser neues Ziel in Angriff zu nehmen.
Eigentlich wollten wir noch den
großen Wochenmarkt in Cavalaire besuchen aber bei einem Null Parkplatzangebot ließen
wir das Vorhaben sausen.
Sofort gings der Küste entlang in Richtung Toulon. Unsere
Vorgabe ans TOMTOM alle Autobahnen und Mautstraßen zu meiden galt ja weiter. So
wurden wir um Toulon herumgeführt und wir fuhren durch den Parc naturel de la
Sainte-Baume in Richtung Ceyreste, Durch kaum befahrenes Gelände führte uns der
Weg. Kurvenreich aber schön war die Strecke. Eigentlich wären wir kurz nach 1
Uhr an unseren neuen Campingplatz angekommen aber da hätte zu diesem Zeitpunkt
Mittagspause geherrscht. Also fuhren wir weiter hinab zum Strand von „La Ciotat“.
Am „Grand Plage la Ciotat“ suchten wir einen Parkplatz. Mit etwas Mühe und
etwas abseits gelang uns das. 
Und selbst für diesen abseits gelegen Parkplatz
durfte man zahlen. Allerdings war die erste Stunde frei und die nutzten wir
auch. Jetzt lernten wir ein anders Strandleben kennen. An diesem Strand war
jede Menge los und wir lernten sofort sofort die Größe dieser Stadt kennen. Aus wars mit der Idylle
an der Cote a Azur. Hier wars voll uns sehr lebendig. Und zusätzlich störte
die riesengroße Werft den Anblick auf den Strand. In einer Bar nahmen wir Platz
und beobachteten das Strandleben. An diesem Strand werden wir wohl nicht baden gehen.
Danach ließen wir uns vom Navi zu unseren Campingplatz bringen. Nur das TOMTOM führte
uns derart in Nirwana, dass wir glatt auf GoogleMaps umsteigen mussten.
Kurz
nach 14 Uhr erreichten wir unser Ziel. Schön auf einem Hügel gelegen machte das
Camping sofort einen sehr guten Eindruck auf uns.
Wir wurden freundlich begrüßt. Unserem Anliege gerecht wurden uns zwei frei Plätze angeboten. Und wir
hatten mal wieder Glück. Einen wunderschönen großen Platz konnten wir beziehen.
Und doppeltes Glück hatten wir als wir merkten, dass immer mehr neue Camper auf
den Platz kamen. Gut, dass wir sobald dran waren. Nach dem Aufbau lernten wir
sofort den kühlenden Pool kennen. Alles war perfekt.
Und der Blick auf die
größere Stadt La Ciotat beeindruckend. Unter großen Pinienbäumen sitzend ließen
wir uns das Abendessen gut schmecken. Und jetzt gibt’s das Handicap: Schnaken. Juhu, wir sind im Süden angekommen.
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