6. Tag Castello di Rivoli
Datum: 08.05.2026
Fahrt km: 129
Schritte: 6030
Wetter: Regen, beinahe den ganzen Tag
Für den heutigen Tag waren
zwei Dinge angesagt: Besuch des Castello in Rivoli und der etwas weiter entfernte
„Sacra di San Michele.
Also, ein fußschonendes Tagesprogramm. Und dann wacht
man auf und es regnet. Das Wetter hat noch nicht kapiert, dass wir auf
Sommerreise sind und hat sich auf unsere Bedürfnisse überhaupt nicht
eingestellt. „Bockt manchmal“. Nach kurzer Überlegung beim Frühstück im
Businneren haben wir uns für den Ausflug entschieden. Von unserer Freundin
Elena kam der Hinweis, wenn ihr schon zum „Sacra di San Michele“ reist dann
besucht doch auf den Weg dorthin das „Castello in Rivoli“. Gesagt, getan. Wir
machten uns bei diesem nassen unfreundlichen Wetter auf den Weg.
Unser
TOMTOM führte uns in das Städtchen Rivoli. Städtchen? Rivoli hat 50000
Einwohner und ist damit größer als Kirchheim.
Kein kleines Städtchen wie wir
dachten sondern eine richtig große lebendige Stadt. Das Castello hatten wir
schnell gefunden. Von einem großen Parkplatz aus erreichten wir das Gebäude mit
Regenschirm bewaffnet sehr schnell. Ein voll renoviertes Gebäude war zu sehen
und keine verfallene ehemalige Residenz der Savoyen. Beinahe ehrfurchtsvoll
betraten wir das Innere. Wir waren im Castello die Rivoli gelandet einem „Museo
d’Arte Contemporanea“ einem Museum für zeitgenössische Kunst.
Schnell lösten
wir das Ticket und begannen die Ausstellung zu besuchen.
In den großen
historischen und auf feinsten restaurierten Räumen hatten wir ein tolles
Besuchserlebnis. Über drei riesige Stockwerke zog sich die Ausstellung. Und die
Ausstellung war zudem gut besucht. Viele Gruppen mit entsprechender Führung
waren hier anzutreffen. Zum Abschluss unseres Rundganges besuchten wir noch das
feine Cafe im Castello. Hochzufrieden mit diesem Erlebnis machten wir uns, bei
immer noch Regen, auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Schnell wurde ins
TOMTOM „San Michele bei Turin“ eingepflegt und los ging die Reise.
Nach der 40
km weiten Reise kamen wir in San Michele an. Aber von einem Kloster hoch auf
einem Berg war nichts zu sehen.
Wir waren im falschen „San Michele“ gelandet.
Hätten wir „Sacre di San Michele“ eingegeben wäre uns die weite Fahrt erspart
geblieben. Unser Reiseneugierde war weg und wir machten uns auf die Heimreise.
Einzig positiver Effekt der Reise war, dass wir für 1,91€/L Diesel eine sehr
günstige Tankstelle gefunden hatten. Und an der Stelle dieser Welt regnete es
nicht mehr. Auf dem Nachhauseweg kauften wir noch ein paar Lebensmittel ein um
dann wieder im Camp zu landen.
Hier hatte es den ganzen Tag durchgeregnet und
der Boden war entsprechen weich. Es hatte inzwischen aufgehört zu
regnen und erste Sonnenstrahlen machten den Tag freundlicher. 
Bloß gut, dass
wir im Castello di Rivoli waren sonst hätten wir über diesen Tag nichts gutes
berichten können. Zum Abendessen gabs das Aufgewärmte von Gestern allerdings
mit einem Schluck Rotwein. ES war ein erlebnisreicher Tag den wir nicht so
schnell vergessen werden.
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