14. Tag Cap D‘Antibes
Datum: 16.05.2026
Fahrt km: 53,4
Schritte: 6120
Wetter: strahlend blau bis 22°°
Endlich, ein
strahlend blauer Himmel begrüßte uns an diesen Morgen.
Er ist zwar noch etwas
kühl aber das Ganze lässt für die Zukunft hoffen. Weil unsere Füße gestern doch
stark beansprucht wurden ließen wir es heute ganz gemächlich angehen. An einem
Sonnenplatz baute ich unseren Frühstückstisch auf und dort ließen wir es uns
ziemlich ausgedehnt gut gehen. Und dann durften wir noch einen Videoanruf zu
unserem Enkelkind tätigen. 
Die hatte heute ihren 9.ten Geburtstag und dazu
haben wir natürlich ganz herzlich gratuliert. Ein nettes „Happy Birthday“ haben
wir auch noch geträllert. Weil wir am Sonntag ja wieder einen Platzwechsel
anstreben, beschlossen wir noch ans Cap D’Antibes zu fahren. Als Erstes wollten wir das sternenförmig gebaute Fort Carre besuchen, weil es von dort
angeblich einen wunderschönen Ausblick über Antibes und deren protzigen
Yachthafen gibt.
Aber die verkehrliche Lage war grausam.
Alles war auf der Strasse und den Strand entlang waren wir im Schneckentempo unterwegs. Auch nur den
Hauch eines Parkplatzes zu ergattern glich wie einem 6er im Lotto. Und so
mussten wir dieses Vorhaben, nach etlichen Versuchen, beerdigen. Wir fuhren
stotternd durch Antibes hindurch in Richtung des Cap. Wenige Meter vorm „Plage
de la Garoupe“ tat sich eine Parklücke auf die wir natürlich sofort nutzten.
Und nach wenigen Metern erreichten wir eine kleine aber sensationelle Bucht mit
feinem Sandstrand und herrlich schimmernden blauen Wasser.
Wunderschön! Von
dort führte ein schmaler Weg rund ums Cap. Sofort machten wir uns auf den Weg
die schöne Landschaft zu erkunden. Kurz gesagt: wir waren voll begeistert.
Ein
Foto jagte das andere. Bei der Rückkehr krempelte ich die Hosen beine hoch, zog
die Sandalen aus und machte über den feinen Sandstrand den ersten Kontakt mit dem
türkis schimmernden Wasser der französischen Riviera. Die wenigen badenden
Gäste hatten meinen vollsten Respekt, denn das Wasser war saukalt. Danach
besuchten wir noch einen großen Supermarkt und deckten uns mit Lebensmittel für
das Wochenende ein. Dann gings zurück. Natürlich langsam. Das Verkehrsaufkommen
ließ nichts anders zu. Endlich am Platz genossen wir den Kaffee und die
mitgebrachte Schneckennudel. Danach wars nicht mehr weit zum Abendessen. Dicke
Käsnudeln mit Tomatensalat stand auf dem Programm. Oh Gott, waren die lecker. Am
Abend kamen wir noch mit Gmüder Campern ins Gespräch. Und sie kannten unsre
befreundete Buchhändlerin Gabi, bei der sie Kundschaft waren. Welch ein
Zufall!! Nach einem ausgedehnten Gespräch bis spät in die kühle Nacht hinein
wars dann aller höchste Zeit das Bett aufzusuchen. Ich glaube, jetzt hat unser
Urlaub begonnen.
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