11. Tag Grasse
Datum: 13.05.2026
Fahrt km: 125
Schritte: 5928
Wetter: Besser als angekündigt, 20°
Es will sich einfach kein
sommerliches Wetter einstellen.
Ich laufe jetzt schon in der zweiten Woche mit langen Jeans und langärmeligen Pullover durch die Gegend anstatt mit kurzen
Hosen und T-Shirt wie es sich für diese Zeit eigentlich gehört. Aber
vielleicht wird’s ja noch. Und weil es dazu auch noch so windig ist haben wir
bis jetzt den Besuch der Küste vermieden. Und so fahren wir heute wieder etwas
ins Landesinnere. Cascades du Saut du Loup und die bekannte Parfüm Metropole „Grasse“
werden sich über unseren Besuch freuen. 
Aber zunächst gings kurvenreich zur
Cascade.
Die Straßen hier sind ausgezeichnet nur die plötzlichen Bremshügel zur Erinnerung an deine Geschwindigkeit nerven gewaltig.
Relativ
schell haben wir den Parkplatz zur Besichtigung der Cascade erreicht. Mittels
einer Euromünze drehte Sich ein Drehkreuz und gab den Weg zur Besichtigung
frei. Nette kleine Wasserfälle fielen über dunkelgrüne Moosdecken in das Flussbett.
War nett anzusehen aber nicht allzu spektakulär. Danach gings über viele Kurven
den Berg hinauf.
Etliche Radler zeigten uns ihre sportlichen Qualitäten. Da
wird man ganz neidisch. Oben angekommen stellten wir unseren Bus ab und gönnten
uns den phantastischen Weitblick. Gestört wurden wir auf einmal durch einen
Lastenhubschrauber der Material zu einer unmittelbar in der Nähe liegenden
Baustelle brachte. Das war vielleicht ein Schauspiel. Nach dieser Einlage
fuhren wir weiter in Richtung Grasse.
Grasse liegt ja wunderschön am Berghang
und viel breite Straßen scheint es dort nicht zu geben. Wir fuhren in Richtung
Zentrum in der Hoffnung irgendwo eine Parklücke zu entdecken. Nach pausenlosen
Versuchen hatten wir direkt bei der Polizeistation noch ein Parkplatz gefunden.
Glücksfall!! Von dort besuchten wir die attraktive Parfümstadt Grasse. Und der
Besuch hat sich gelohnt. Durch zahlreiche enge Gassen schlendernd haben wir die
Welt des Parfüms kennengelernt.
Und wir waren nicht die einzigen Touristen die
hier unterwegs waren. In irgendeiner Gasse kehrten wir ein und bei einer Quiche
und einem Croque Monsieur ließen wir es uns gut gehen. Bunt und lebendig ist das
Treiben hier. Zum Schluss galt es noch unseren Parkplatz wieder zu finden um
dann zufrieden die Heimfahrt anzutreten.
In Vence kauften wir im Supermarkt
noch ein um den folgenden Feiertag zu überstehen. Mit Gemüsereis und einem
Zwiebelwürstchen haben wir uns ein ausgezeichnetes Abendessen bereitet. Danach
war Schluss. Ab ins Bett!
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