Uhrzeit Ankunft: 13:30
Wetter: trocken, meist sonnig

Also, jetzt ist es wieder
soweit. Wir verabschieden uns mal wieder in die Ferne. Pünktlich um 4.45 Uhr
startete ich unseren Bus. Das erste Tageslicht war noch nicht zu erkennen und
schon waren wir auf der Autobahn. Phantastisch: Kein Verkehr. Und es blieb auch
so. Am Grenzübergang Österreich erwarb ich noch die Schweizer
Vignette für 44€. In Österreich wurde schnell noch mal getankt um den noch
höheren Dieselpreisen in der Schweiz und Italien aus dem Weg zu gehen.
Und so
landeten bereits um 7.45 Uhr in der Autobahnraststätte „Heidiland“ in der
Schweiz. Traditionell, immer wenn wir den San Bernardinopass fahren, gabs hier mein deftiges Frühstück „Berner Rösti mit 2
Spiegeleiern und Speck. Welch ein Genuss für mich. Helga frag ich lieber nicht.
Weiter ging die gemütliche Fahrt in Richtung Turin. Ab Chiasso nahmen wir eine
kleine Landfahrt in Kauf, damit wir nicht über das Nadelöhr Mailand fahren
mussten. Und so erreichten wir unser erstes Camping „Bella Torino“ bereits um
13.30 Uhr. 
Das Procedere bei der Anmeldung lief völlig problemlos und unserem
Wunsch entsprechen bekamen wir einen Platz in der Nähe des Waschhauses
zugeteilt. Leider stellte sich heraus, dass der Platz noch von den
italienischen Vormietern besetzt war. Weil wir nicht so lange warten wollten buchten
wir den Platz um und hatten sogar noch Glück einen noch besseren Platz zu
bekommen. Ein kleiner Rundgang durch die überschaubare Campinganlage war unsere
erste Aktivität. Naseweis wie ich nun mal bin, fragte ich den erst besten Camper mit
deutschen Autokennzeichen nach den Möglichkeiten eine Turin Besuches und ob
dies mit dem angebotenen Shuttle so klappt.
War eine kleine Fehlanzeige. Beide
waren Radler und besuchten Turin mit dem Fahrrad. Und als uns dieses Ehepaar
auf einmal mit unseren Vornamen ansprachen standen wir, mit offenem Mund,
sprachlos auf dem Campingplatz. Dann kam die Aufklärung. Es handelte sich um
Bekannte unserer Freunde aus Mauerstetten, die ihnen berichtet hatten, dass wir
einen Besuch von Turin im Auge haben. „Und sie sollten nach einem VW-Bus mit
Esslinger Nummer Ausschau halten“. Musste sie nicht, weil wir sie per Zufall ansprachen.
Zufälle gibt’s im Leben die doch unglaublich sind. Bei kühlem Getränk gabs nun
etliches zu bereden. Mit etwas Verspätung machten wir uns unsren Campingplatz
zurecht und luden dann die neue Bekanntschaft zur Platzeinweihung ein.
Unglaublich. Irgendwann haben wir es dann geschafft unser Abendessen
zuzubereiten und genossen unsere Spaghetti mit Tomatensalat ausgiebig. Keine
Nudel blieb übrig. Nach einem furiosen Beginn unsrer Sommerreise 2026 fanden
wir um 21.30 Uhr unsere Nachtruhe. So lebendig darfs ruhig weitergehen.
Wir haben uns sehr gefreut euch kennengelernt zu haben und wünschen weiterhin einen schönen Urlaub.
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