Montag, 11. Mai 2026

Aufbruch an die Cote d'Azur

 

8. Tag                               Aufbruch nach Vence bei Nizza

Datum:                            10.05.2026

Fahrt km:                        268,5

Schritte:                         0

Wetter:                            Sauwetter

 

Das Wetter war wie angekündigt. Es regnete  heftig. Es wäre am besten man bleibe in der Koje liegen bis sich Besserung einstellt. Aber so schlecht hätte dieser Morgen wirklich nicht beginnen brauchen. Zum Glück hatten wir ja bis auf Weniges Gestern alles verstaut. Mit Regenschirm bewaffnet und wetterfester Kleidung erledigten wir auch die Restarbeiten. Ich war richtig glücklich als ich das Stromkabel aus dem Anschluss zog und aufgerollt im Auto unterbrachte. Jetzt konnte es los gehen. Weil wir keine Lust auf Autobahn hatten, ließen wir uns vom TOMTOM über Landstraßen nach Nizza dirigieren. Wir fuhren und verfuhren uns Turin. Ich dachte schon wir kommen da nie raus. Erstaunlich viel Verkehr war bei diesem Sauwetter. Wahrscheinlich mussten noch die letzten Muttertagseinkäufe getätigt werden. Irgendwie sind wir dann diesem Moloch Turin entkommen. Jetzt hofften wir am Wegesrand irgendwann mal auf eine Bar zu treffen um uns mit einem Frühstück für den weiteren Weg zu kräftigen. Aber das dauerte ein Weilchen bis wir in einem uns unbekannten Einkaufzentrum unser Glück fanden. Frisch gestärkt und bei besserer Laune fuhren wir auf der SS20 gegen Nizza. Das Wetter wurde besser und es hatte aufgehört zu regnen. Durch eine landschaftlich schöne Gegend fuhren wir über Cuneo in Berge der Alpes- Maritimes. Und dann begann ein ungeplantes Abenteuer. TOMTOM führte uns von Alpenpass zu Alpenpass. Ab Limone Piemont befanden wir uns in einer offensichtlich gut bekannten Bergwelt. Auf der Corsa Nizza folgte jetzt ein Pass nach dem anderen. Col Tende, Col de Brouis, Col beu Nirga, Sospel, Col Saint-Jean Saint Laurent. Wahrscheinlich habe ich sogar noch den ein oder anderen Pass vergessen zu erwähnen. Auf jeden Fall brauchten wir für unsere 268km Fahrt 7 Stunden. Mir machte die Passfahrerei ja riesig Spaß aber fragt bitte nicht nach Helga. Nach gefühlter unendlich langer Zeit landeten wir in Nizza. Hier herrschte gerade Feierabendverkehr und ich hatte alle Hände voll zu Tun auf Kurs zu bleiben. Tatsächlich erreichten wir dann auch unseren neuen Campingplatz „Le Begerie“ in Vence. Endlich geschafft!!! Der Empfang war sehr freundlich und die Dame an der Rezeption sprach sogar ein ausgesprochen gutes Deutsch. Somit war die Aufnahme und die entsprechenden Instruktionen kein Problem. Wir hatten uns offensichtlich einen sehr schön angelegten Platz mit etwas in die Jahre gekommen Sanitäranlagen ausgesucht. Wir richteten uns ordentlich für die kommenden 7 Tage ein und ließen es uns zum Schluß im Platzrestaurant richtig gut gehen. So gegen 22 Uhr schlichen wir todmüde zu unserem Bus und schliefen beide, glaube ich, sofort ein. War doch eine sehr anstrengende Anreise.

















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