Samstag, 31. Mai 2025

Exkursion "Montagne de Victoire"

 

27 Tag                 Exkursion "Montagne de Victoire"

Datum                30.05.2025
Fz-km                  100,8
Schritte               7484
Wetter                > 30°
Camping            Camping Saint-Victoire

 

Endlich wieder ruhig geschlafen. Das Dach fiel mir nicht mehr auf den Kopf und wir konnten die ursprüngliche Ausflugsvorhaben fortsetzen. Mit guter Laune ging`s ab in Richtung Meyrargues. Autobahn und Maut waren aus dem Navi vertrieben und so fuhren wir auf einsamen Strassen unserem Ziel entgegen. Nur bei Gegenverkehr mussten wir immer besonders gut aufpassen um nicht im tiefen Seitengraben zu landen. Unser erster Halt galt dem „Aqueduc romainde de la Tranconnade“. Zwei übriggebliebene große Steinbögen zeugten von dem einstigen wahrscheinlich riesigen Aquädukt. Die Landschaft hier ist ausgesprochen schön und viele Wanderparkplätz laden zum Laufen ein. Weiter gings entlang der Durance und großen Platanenallee in Richtung Peyrolles en Provence. Bei uns währen wahrscheinlich alle Bäume wegen hoher Unfallgefahr schon gefällt. Aber hier wars im Schatten angenehm zu fahren. Nach einem Stadtbummel und den Besuch der Kirche und der ausgesprochen interessanten Kapelle gings weiter in Richtung Mirabeau. Während die Durance nicht sehr viel Wasser führte hatte der daneben liegende EDF-Kanal (keine Ahnung, so heißt der halt) eine genügende Wassermenge aufzubieten. Schön sehen solche Kanäle allerdings nicht aus. Vorbei an zwei uralten Brückenpfeilern fuhren wir nach Mirabeau. Wieder ein schönes altes Dörfchen abseits der Touristenwege das einen Rundgang verdiente. Unsere Fahrt führte uns weiter nach Jounges. Hier erhofften wir uns den Anblick vieler Lavendelfelder. Aber nichts wars. Kein einziges Lavendelfeld bekamen wir zu Gesicht. Das Dörfchen liegt ja wunderschön am Hang und die mächtige Kirche thront über dem Dorf. Und sehr lebendig ist es hier auch. Nur keine Lavendelfelder gibt es mehr. Bei der Weiterfahrt beobachteten wir nur große brach liegende Flächen die mit tausenden von Mohnblumen überwuchert waren. Die einsame Fahrt durch die Berge war natürlich wunderschön. Gelegentlich kamen uns mal Radfahrer entgegen und ein paar versprengte Autos waren auch unterwegs. Wir erreichten nach behutsamer Fahrt unsere letzte Station. In Vauvenargues gönnten wir uns ein ausgezeichnetes Eis in der Waffel um dann wieder zum Camp zurück zu fahren. Und kurz vorm Camp ist mir doch tatsächlich ein Lavendelfeld vor die Linse gekommen. Perfekt! Eine solche ländliche Exkursion lohnt sich immer wieder. Man bekommte einen viel tieferen Eindruck von der Gegend die man gerade als Touri besucht. Am Platz machten wir uns fertig für Abendessen. Bratkartoffel mit Spiegelei und Spinat stand auf dem Speiseplan. Zum Nachtisch hatten wir noch Erdbeeren mit Joghurt zu bieten. Die allein reisende Dame aus Esslingen luden wir zu diesem üpigen Mahl ein. Wir genossen zusammen einen langen unterhaltsamen Abend. So sieht Urlaub aus.



























 

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