Donnerstag, 8. Mai 2025

Jardins de Colette und Les Jardin De L’imaginaire

 

3/4.Tag               Jardins de Colette und Les Jardin De L’imaginaire

Datum                6. und 7. Mai
gf. km                  -
Schritte               5700 und 6900
Wetter                bewölkt aber trocken bei 16° bis 18°
Camping            Inge und Wolfgang

 

Die Nächte der letzten beiden Tage waren ausgesprochen kühl. Ohne zusätzlichen Pullover und wärmende Decke hätte sich niemals eine wohlige Nachtwärme eingestellt. Und dann konnte gut und lange geschlafen werden. Jeder dieser Tage begann mit dem gemeinsamen Frühstück bei dem die Tagesaktivitäten besprochen wurden. Jeden Tag wurde zunächst nach den Pferden auf der nicht weit entlegenen Koppel geschaut. Danach machten wir noch ein paar kleine notwendige Reparaturen um dann gemütlich zum Tagesausflug aufzubrechen. Am Mittwoch statteten wir dem „Gardins de Colette“ unseren Besuch ab. Von der Dame hatte ich allerdings bis dahin noch nie etwas gehört.  Helga kannte allerdings die Romanschriftstellerin und war uns damit mal wieder haushoch überlegen.

„Sie war die erste Frau in Frankreich, die ein Staatsbegräbnis erhielt: Sidonie-Gabrielle Claudine Colette. Die katholische Kirche hatte ihr wegen unsittlichen Benehmens ein religiöses Begräbnis verweigert.

Als Colette wurde die Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin weltberühmt. In Deutschland hatte sie vor allem mit ihren Claudine-Romanen Erfolg.“

Der Garten war in unterschiedliche Themenbereiche aufgeteilt und mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene versehen. Ein riesengroßes Labyrint in Form eines Schmetterlings konnte begangen werden und über verschlüsselte Türen wieder den Ausgang finden. Allerdings reichten unsere Kenntnisse nicht aus um mit den Code-Wörter an diesem Spiel teilzunehmen. Macht nichts, es war insgesamt trotzdem schön und spannend diesen reizenden Garten besucht zu haben. Zurück im Hause machten es wir uns bei Kaffee und selbstgemachten Erdbeerkuchen gemütlich. Zum Abendessen gab es eine Schupfnudel-Gemüsepfanne die mit viel Appetit verdrückt wurde. Auf gut Deutsch „Wir ließen es uns sehr gut gehen“. Man könnte glatt meinen wir seien im Urlaub.

Am nächsten Tag ging unsere Reise nach Terrasson an der Vezere. Diesmal stand neben dem Besuch der historischen Altstadt auch der Besuch der Gärten „Les Gardin De L’imaginaire“ zum Besuch an. Schon die Anreise war ein Genuss. Durch eine wunderschöne Landschaft chauffierte uns Wolfgang nach Terrasson. Diese weite hügelige grüne Landschaft mit ihren wenigen Häusern war eine Wohltat für die Augen. Angekommen in Terrasson machten wir uns sofort an den Besuch der historischen Altstadt. Fein rausgeputzt war diese Stadt mit ihren wunderschön am Hang gelegenen Häusern und den prächtigen Bauten. Man kann den Besuch dieser Stadt nur empfehlen. Der anschließende Besuch der imaginären Gärten war ebenfalls ein Volltreffer. In fünf Themengärten durchwanderten wir eine wunderschöne blühende Welt. Alle Wasserspiele übertrafen unsere Erwartungen. Am Ende gab es noch eine Kunstausstellung mit phantastischen Skulpturen zu bestaunen.

Hätten uns Inge und Wolfgang nicht zu diesen markanten Punkten geführt, wir hätten sie nie zu Gesicht bekommen. Wieder hatten wir ein schönes Tageserlebnis.

Zum Abschluss des Tages gabs noch schwäbische Käsespätzle alla Inge. Wir können nur sagen: Der Besuch bei Inge und Wolfgang war mal wieder wunderschön.











 
























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