3/4.Tag Jardins de Colette und Les Jardin De L’imaginaire
Die Nächte der
letzten beiden Tage waren ausgesprochen kühl. Ohne zusätzlichen Pullover und
wärmende Decke hätte sich niemals eine wohlige Nachtwärme eingestellt.
Und dann
konnte gut und lange geschlafen werden. Jeder dieser Tage begann mit dem
gemeinsamen Frühstück bei dem die Tagesaktivitäten besprochen wurden. Jeden Tag
wurde zunächst nach den Pferden auf der nicht weit entlegenen Koppel geschaut.
Danach
machten wir noch ein paar kleine notwendige Reparaturen um dann gemütlich zum
Tagesausflug aufzubrechen. Am Mittwoch statteten wir dem „Gardins de Colette“ unseren
Besuch ab. Von der Dame hatte ich allerdings bis dahin noch nie etwas
gehört. Helga kannte allerdings die
Romanschriftstellerin und war uns damit mal wieder haushoch überlegen.
„Sie war die erste Frau in Frankreich, die ein Staatsbegräbnis erhielt: Sidonie-Gabrielle Claudine Colette. Die katholische Kirche hatte ihr wegen unsittlichen Benehmens ein religiöses Begräbnis verweigert.
Als Colette wurde die Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin weltberühmt. In Deutschland hatte sie vor allem mit ihren Claudine-Romanen Erfolg.“

Der Garten war in
unterschiedliche Themenbereiche aufgeteilt und mit vielen Spielmöglichkeiten
für Kinder und Erwachsene versehen.
Ein riesengroßes Labyrint in Form eines
Schmetterlings konnte begangen werden und über verschlüsselte Türen wieder den
Ausgang finden. Allerdings reichten unsere Kenntnisse nicht aus um mit den
Code-Wörter an diesem Spiel teilzunehmen. Macht nichts, es war insgesamt
trotzdem schön und spannend diesen reizenden Garten besucht zu haben.
Zurück im
Hause machten es wir uns bei Kaffee und selbstgemachten Erdbeerkuchen
gemütlich. Zum Abendessen gab es eine Schupfnudel-Gemüsepfanne die mit viel
Appetit verdrückt wurde. Auf gut Deutsch „Wir ließen es uns sehr gut gehen“.
Man könnte glatt meinen wir seien im Urlaub.
Am nächsten Tag ging
unsere Reise nach Terrasson an der Vezere. Diesmal stand neben dem Besuch der
historischen Altstadt auch der Besuch der Gärten „Les Gardin De L’imaginaire“
zum Besuch an. Schon die Anreise war ein Genuss. Durch eine wunderschöne Landschaft
chauffierte uns Wolfgang nach Terrasson. Diese weite hügelige grüne Landschaft
mit ihren wenigen Häusern war eine Wohltat für die Augen.
Angekommen in
Terrasson machten wir uns sofort an den Besuch der historischen Altstadt. Fein
rausgeputzt war diese Stadt mit ihren wunderschön am Hang gelegenen Häusern und
den prächtigen Bauten. Man kann den Besuch dieser Stadt nur empfehlen. Der
anschließende Besuch der imaginären Gärten war ebenfalls ein Volltreffer.
In
fünf Themengärten durchwanderten wir eine wunderschöne blühende Welt. Alle
Wasserspiele übertrafen unsere Erwartungen.
Am Ende gab es noch eine Kunstausstellung
mit phantastischen Skulpturen zu bestaunen.
Hätten uns Inge und Wolfgang
nicht zu diesen markanten Punkten geführt, wir hätten sie nie zu Gesicht
bekommen. Wieder hatten wir ein schönes Tageserlebnis. 
Zum Abschluss des Tages gabs noch schwäbische Käsespätzle alla Inge. Wir können nur sagen: Der Besuch bei Inge und Wolfgang war mal wieder wunderschön.
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