5.Tag Abschied von Saint cyr la Roche
Unsere letzte
Nacht hier war ebenfalls sehr kühl. Die Mainächte könnten so langsam an sich
arbeiten um auch für Camper attraktiv zu werden. So, Abreisetag ist heute. Die
gemütliche Urlaubszeit bei Inge und Wolfgang ist zu Ende. In Zukunft wird es
keinen gedeckten Frühstückstisch geben und wir werden selbstständig nach dem Baguette
zu schauen haben. Und die netten Frühstücksgepräche fallen dann ebenfalls weg.
Es kommt etwas Wehmut auf. Aber neue Ziele und Erfahrungen stehen nun auf der
Agenda. Nach einem herzlichen Abschied machten wir uns auf den Weg nach La
Rochelle. Zuvor tankten wir bei einer Supermarkttankstell günstig ein um dann
die Autobahn in Richtung Bordeux und La Rochelle zu befahren. Die vor uns
liegenden 396 km waren bei geringen Verkehrsaufkommen gut zu bewältigen. Kurz
nach 12 Uhr steuerte ich eine Autobahnraststätte an und durfte eine ähnliche
Erfahrung wie bei der sonntäglichen Fahrt nach Saint cyr la Roche machen. Kein
Verkehr auf der Straße aber proppenvolle Autobahngaststätte. Nachdem ich eh
keinen Parkplatz fand fuhr ich einfach ohne anzuhalten weiter. Der notwendige
Toilettenbesuch wurde halt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Je näher
wir La Rochelle kamen umso schöner wurde das Wetter. Bis zu 20° zeigte mein
Außentemperaturmesser unseres Busses an. Nicht schlecht, Das Navi führte uns
zum anvisierten Stadtcampingplatz in La Rochelle.
Hier war allerdings Hochbetrieb.
Durch den Nationalfeiertag am Donnerstag, den 8.Mai verlängerten viele das
Wochenende und gingen ans Meer. Für uns war hier kein Platz. Etwas weg von La
Rochelle, direkt am Meer, fanden wir dann doch noch eine wunderschöne Behausung.
Der Aufbau ging wie in alten Zeiten gut voran. Nur beim richtigen Aufbau des Küchenzeltes
kam ich etwas ins straucheln aber Helga wusste die Lösung. Es geht halt nichts
über eine gute Teamarbeit. Mittlerweil war es 17 Uhr und wir hatten keine Lust
auf eine sonntägliche Aktivität. Eine Platzrunde und das wars für den Tag. Nach
dem typischen französischen Abendessen „Spaghetti Aglio e Olio“ und dem
erforderlichen Abwasch ließen wir’s im Bus gemütlich auslaufen und gingen bald
ins Bett.
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