Eigentlich
haben wir für den heutigen Tag nichts geplant.
Helga wollte sich auf jeden Fall
erholen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Aber wie wir so in der
Morgensonne unseren Kaffee genossen kamen doch ein paar Ausflugsvorschläge auf
den Tisch. Den ganzen Tag nur so am Platz zu verbringen wollten wir dann auch
nicht. Und die freien Liegestühle am Pool lockten uns auch nicht.
So eine
kleine Fahrt ins Blau, ohne allzu viel zu laufen, wäre nicht schlecht. Gesagt, getan.
Das Navi sollte uns in eine große Gartenanlage lenken die wir gerne besuchen
wollten. Aber unser TomTom führte uns über die Autobahn auf verschlungen Wegen
in die Irre. Hier gabs nichts was nach einem Jardine aussieht. Ich wechselte
auf Google Maps und jetzt wurde es noch spannender. Unser Ziel lag 12 Minuten
Fahrzeit weit weg. Und der Weg führte über sehr enge Straßen. Auf einmal
standen wir vor einer Unterführung mit einer angegebene Fahrzeughöhe von 1,8m.
Sehr knapp für meinen Bus. 
Helga war sofort für umkehren. Ich sagte ihr, sie
solle mal schauen ob‘s in der Höhe vielleicht doch langt. Und so wagte ich mich
durch die Unterführung und es hat geklappt. Den Eingang zum Garten haben wir
dann tatsächlich auch gefunden nur verschlossen war das Ganze. Wir hatten die Schnauze
voll und machten uns auf den Weg nach Puyloubier am Rande des „Montage Sainte-Victoire“.
Das beschauliche Dörfchen tat unserer Reiseseele sehr gut. Durch schöne enge
Gassen schlendernd genossen wir das Dörfchen.
Die Umgebung war vor allem durch
Weinbau geprägt und ein Chateau nach dem anderen lud zur Verkostung ein. Auf
Plakaten war für Wochenende ein großes Weinfest angekündigt. Wäre eine
Überlegung wert. Bei der Hinfahrt mussten wir noch eine riesengroße überfahrene
Schlange zur Kenntnis nehmen. Schade um das schöne Tier.
Auf dem Rückweg mussten
wir auf der engen Straße noch zwei großen Schulbussen ausweichen. Das Manöver war
nicht ganz einfach. Der Busfahrer und ich meisterten die Situation mit
Präzision und Geduld. Zurück am Platz genossen wir bei Kaffee und
Schneckennudeln (die wir unterwegs noch eingekauft hatten) letztlich doch noch
einen schönen unterhaltsamen Tag. Eine alleinstehende Frau aus Leinfelden-Echterdingen
hat sich in unserer Nähe niedergelassen und einen nachbarschaftlichen Kontakt
aufgenommen.
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