Dienstag, 27. Mai 2025

Fahrt ins Blaue




 

23 Tag                 Fahrt ins Blaue
Datum                26.05.2025
Fz-km                  83
Schritte               4768 (3,2km)
Wetter                strahlend blauer Himmel bei 24°
Camping            Camping Saint-Victoire

 

Eigentlich haben wir für den heutigen Tag nichts geplant. Helga wollte sich auf jeden Fall erholen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Aber wie wir so in der Morgensonne unseren Kaffee genossen kamen doch ein paar Ausflugsvorschläge auf den Tisch. Den ganzen Tag nur so am Platz zu verbringen wollten wir dann auch nicht. Und die freien Liegestühle am Pool lockten uns auch nicht. So eine kleine Fahrt ins Blau, ohne allzu viel zu laufen, wäre nicht schlecht. Gesagt, getan. Das Navi sollte uns in eine große Gartenanlage lenken die wir gerne besuchen wollten. Aber unser TomTom führte uns über die Autobahn auf verschlungen Wegen in die Irre. Hier gabs nichts was nach einem Jardine aussieht. Ich wechselte auf Google Maps und jetzt wurde es noch spannender. Unser Ziel lag 12 Minuten Fahrzeit weit weg. Und der Weg führte über sehr enge Straßen. Auf einmal standen wir vor einer Unterführung mit einer angegebene Fahrzeughöhe von 1,8m. Sehr knapp für meinen Bus. Helga war sofort für umkehren. Ich sagte ihr, sie solle mal schauen ob‘s in der Höhe vielleicht doch langt. Und so wagte ich mich durch die Unterführung und es hat geklappt. Den Eingang zum Garten haben wir dann tatsächlich auch gefunden nur verschlossen war das Ganze. Wir hatten die Schnauze voll und machten uns auf den Weg nach Puyloubier am Rande des „Montage Sainte-Victoire“. Das beschauliche Dörfchen tat unserer Reiseseele sehr gut. Durch schöne enge Gassen schlendernd genossen wir das Dörfchen. Die Umgebung war vor allem durch Weinbau geprägt und ein Chateau nach dem anderen lud zur Verkostung ein. Auf Plakaten war für Wochenende ein großes Weinfest angekündigt. Wäre eine Überlegung wert. Bei der Hinfahrt mussten wir noch eine riesengroße überfahrene Schlange zur Kenntnis nehmen. Schade um das schöne Tier. Auf dem Rückweg mussten wir auf der engen Straße noch zwei großen Schulbussen ausweichen. Das Manöver war nicht ganz einfach. Der Busfahrer und ich meisterten die Situation mit Präzision und Geduld. Zurück am Platz genossen wir bei Kaffee und Schneckennudeln (die wir unterwegs noch eingekauft hatten) letztlich doch noch einen schönen unterhaltsamen Tag. Eine alleinstehende Frau aus Leinfelden-Echterdingen hat sich in unserer Nähe niedergelassen und einen nachbarschaftlichen Kontakt aufgenommen.











 


 





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