22 Tag Montagne Sainte-Victoire
Wieder begrüßte
uns ein wunderbarer sonniger Morgen.
Zudem hatten wir Glück, dass unser Platz, zwischen
den Bäumen, von der Morgensonne verwöhnt wurde. Das weckt alle Lebensgeister auf
und stachelt zur Initiative auf. Die erste Initiative war der Besuch vom
Einkaufszentrum. Chipolatas, Wasser und sonstige wichtige Dinge waren schnell
eingekauft und dann gings in den „Montagne Saint Victoire“.
Der „Montagne
Sainte-Victoire“ ist ein Kalksteingebirge im Süden der Provence, das sich von
nahe Aix-en-Provence über 18 Kilometer nach Osten erstreckt. Unser erstes Ziel
war der Wanderparkplatz am °Lac de Bimont“. Auf einem riesigen Parkplatz wurden
wir freundlich von zwei Einweisern begrüßt.
Es war gerade mal 10 Uhr und der
Platz war schon richtig gut belegt. An dem Eingang ins Naturschutzgebiet
Montagne Saint Victoire wurden wir mittels großer Tafel auf’s Verhalten im
Naturschutzgebiet hingewiesen. Über die Staumauer am Lac de Bimont gelangten
wir in vielfältige Wanderangebote. Das längste und schwierigste Angebot war die
5-stündige Wanderung auf den „Croix de Provence“.
Dieses Angebot schlugen wir
allerdings aus. Allerdings, dass in der Sonne glitzernde Kreuz hatte schon eine
magische Anziehungskraft.
Die vielen Menschen hier sprechen dazu auch eine
eindeutige Sprache. Aber ganz viele Familien suchten sich einen schattigen
Platz im riesigen Areal und machten Picknick. Ohne Feuer. Unsere Wanderung auf
breiten Wegen war wunderschön.
Helga lief trotz ihrer Beschwerden tapfer mit.
Irgendwann kehrten wir zur Staumauer zurück und setzten unseren Ausflug mit dem
Bus fort. Rund um den „Montagne de Victoire“ ging unsere Fahrt.
Hier lernten
wir auch den „Col de claps“ und gleich einen zweiten Col kennen. Jetzt wurde
auch klar weshalb hier so viele Sportradler unterwegs waren. Allerdings kam ich
dann etwas von der Route ab und landete unfreiwillig in Rians. Ein, auf einem
Hügel thronende, mächtiges Kirchengebäude erweckte unsere Aufmerksamkeit.
Runter vom Gas, Parkplatz gesucht und rauf auf dem Berg. Durch die engen Gassen
gings dann hoch. Im Ort selbst war gerade ein „Malkurs“ mit dem Erstellen von
Zeichnungen beschäftigt.
Schön gings rauf zur Kirche und drinnen zog frischer
Weihrauchgeruch durch unsere Nase. Ein netter interessanter Abstecher der uns
hier über den Weg lief. Weiter ging die Fahrt auf engen Straßen. Im Dorf
Pourriere zwang uns eine Baustelle die Umleitung zu nehmen. Durch die enge
Umleitungsgasse kam ich gerade noch durch. Wie etwas größere Fahrzeuge das Schaffen
sollten wird mir ein Rätsel bleiben.
Nach gefahrebnen 97 km erreichten wir
wieder unseren Campingplatz. Der Tagesausflug war gelungen. Viele Eindrücke und
der Duft der Provence war überall spürbar. Eine tolle Gegend zum wandern und
genießen. Nur der Anblick von zwei Kühltürmen eines Atomkraftwekes haben den Eindruck etwas getrübt.
Zum Abendessen gabs Gemüsereis mit Chipolatas und einen leckeren
Karamellnachtisch. Großes Kompliment an die Helga die sich durch die 8km lange
Wanderung kämpfte.
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