Montag, 26. Mai 2025

Montagne Sainte-Victoire

 

22 Tag                 Montagne Sainte-Victoire

Datum                25.05.2025
Fz-km                  93
Schritte               12605 (8,5km)
Wetter                strahlend blauer Himmel bei 24°
Camping            Camping Saint-Victoire

 

Wieder begrüßte uns ein wunderbarer sonniger Morgen. Zudem hatten wir Glück, dass unser Platz, zwischen den Bäumen, von der Morgensonne verwöhnt wurde. Das weckt alle Lebensgeister auf und stachelt zur Initiative auf. Die erste Initiative war der Besuch vom Einkaufszentrum. Chipolatas, Wasser und sonstige wichtige Dinge waren schnell eingekauft und dann gings in den „Montagne Saint Victoire“. Der „Montagne Sainte-Victoire“ ist ein Kalksteingebirge im Süden der Provence, das sich von nahe Aix-en-Provence über 18 Kilometer nach Osten erstreckt. Unser erstes Ziel war der Wanderparkplatz am °Lac de Bimont“. Auf einem riesigen Parkplatz wurden wir freundlich von zwei Einweisern begrüßt. Es war gerade mal 10 Uhr und der Platz war schon richtig gut belegt. An dem Eingang ins Naturschutzgebiet Montagne Saint Victoire wurden wir mittels großer Tafel auf’s Verhalten im Naturschutzgebiet hingewiesen. Über die Staumauer am Lac de Bimont gelangten wir in vielfältige Wanderangebote. Das längste und schwierigste Angebot war die 5-stündige Wanderung auf den „Croix de Provence“. Dieses Angebot schlugen wir allerdings aus. Allerdings, dass in der Sonne glitzernde Kreuz hatte schon eine magische Anziehungskraft. Die vielen Menschen hier sprechen dazu auch eine eindeutige Sprache. Aber ganz viele Familien suchten sich einen schattigen Platz im riesigen Areal und machten Picknick. Ohne Feuer. Unsere Wanderung auf breiten Wegen war wunderschön. Helga lief trotz ihrer Beschwerden tapfer mit. Irgendwann kehrten wir zur Staumauer zurück und setzten unseren Ausflug mit dem Bus fort. Rund um den „Montagne de Victoire“ ging unsere Fahrt. Hier lernten wir auch den „Col de claps“ und gleich einen zweiten Col kennen. Jetzt wurde auch klar weshalb hier so viele Sportradler unterwegs waren. Allerdings kam ich dann etwas von der Route ab und landete unfreiwillig in Rians. Ein, auf einem Hügel thronende, mächtiges Kirchengebäude erweckte unsere Aufmerksamkeit. Runter vom Gas, Parkplatz gesucht und rauf auf dem Berg. Durch die engen Gassen gings dann hoch. Im Ort selbst war gerade ein „Malkurs“ mit dem Erstellen von Zeichnungen beschäftigt. Schön gings rauf zur Kirche und drinnen zog frischer Weihrauchgeruch durch unsere Nase. Ein netter interessanter Abstecher der uns hier über den Weg lief. Weiter ging die Fahrt auf engen Straßen. Im Dorf Pourriere zwang uns eine Baustelle die Umleitung zu nehmen. Durch die enge Umleitungsgasse kam ich gerade noch durch. Wie etwas größere Fahrzeuge das Schaffen sollten wird mir ein Rätsel bleiben. Nach gefahrebnen 97 km erreichten wir wieder unseren Campingplatz. Der Tagesausflug war gelungen. Viele Eindrücke und der Duft der Provence war überall spürbar. Eine tolle Gegend zum wandern und genießen. Nur der Anblick von zwei Kühltürmen eines Atomkraftwekes haben den Eindruck etwas getrübt. Zum Abendessen gabs Gemüsereis mit Chipolatas und einen leckeren Karamellnachtisch. Großes Kompliment an die Helga die sich durch die 8km lange Wanderung kämpfte.

























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