13.Tag Dune du Pilat
Gleich
vorneweg! Den „Merlot“, den Helga gestern erstanden hat „sei der beste Rotwein
gewesen
den sie je getrunken habe“.
Das ist doch eine Ansage. Heute haben wir ziemlich
lang geschlafen. Eigentlich verschlafen. Also war etwas Beeilung angesagt.
Heute stand ja der Ausflug nach Arcachon auf der Tagesordnung. Wir wollten unbedingt die Düne „Dune du Pilat“
besteigen.
Die ca. 80km weite Fahrt war nicht sonderlich anstrengend. Nur
wahnsinnig viele LKW’s waren auf der Autobahn. Auf der rechten Seite waren
ausschließlich hintereinander, dicht auffahrend, LKW’s unterwegs.
Als es dann
in Richtung Arcachon abging wurde die Autobahn auf einen Schlag von diesen
großen Fahrzeugen befreit. Unser Ziel haben wir schnell gefunden. Bei diesen
vielen Hinweistafeln zur Düne konnte man sich gar nicht verfahren. Der
gebührenpflichtige Parkplatz war schon gut besucht. Neben vielen Pkws waren vor
allem viele Omnibusse aufgereiht zu sehen. Wie sich herausstellte war dieser
Ort für viele Schulklassen das richtige Ausflugsziel.
Der Empfangsbereich war
sehr schön gestaltet. Alles war für den Dünenbesuch aufs Beste bestellt.
Ab dem
sandigen Bereich wurden nette Schuhparkplätze sichtbar denn ab sofort gings
Barfuß weiter. Dann kam diese gewaltige 110m hohe Düne in den Blick. Soviel
Sand auf einen Haufen aufgetürmt. Na, Mahlzeit. Eigentlich hatten wir ja etwas
Bammel ob wir überhaupt den Aufstieg auf die Düne schaffen aber da war ja noch die
Treppe. Die Treppe steht von Anfang April bis Mitte November den Besuchern der
Düne zur Verfügung. Dann wird sie wegen der Versandung wieder demontiert.
Mittels dieser Treppe war der Aufstieg für uns beide kein Problem. Angekommen
erfolgte ein wunderschöner Ausblick über die gesamte Düne und auf den Atlantik.
Und wie auf einen Jahrmarkt gings da oben zu. Die unzähligen Schulklassen
tobten in dem Sand wie verrückt. Die steilen Stücke wurden im Renntempo nach
unten bis zum Sturz bewältigt. Eine Riesengaudi für die Kinder. Wir dagegen
genossen den weichen Sand und die schöne Aussicht.
Der Abstieg war ebenfalls
kein Problem. Wir haben das außergewöhnliche Kulturerbe und
Landschaftsschutzgebiet mit allen Zügen genossen.
Nach bezahlter Parkgebühr,
die ausschließlich zum Erhalt des Naturschutzgebietes genutzt, fuhren wir
weiter nach Arcachon. Außer einem riesigen wunderschönen weiten Sandstrand und
dem Fischereihafen waren hier keine besonderen Dinge zu bewundern. Vielleicht
haben wir sie nur nicht entdeckt. Allerdings haben wir hier noch die
"Ritter-Sport-Allee" entdeckt. Bäume geschnitten nach dem Motto: Quadratische-Praktisch-Gut.
Bei der Heimfahrt kauften wir im Supermarkt noch kräftig ein und genossen bei
einem süßen Stück den französischen Kaffee. Nach dem Abendessen erfolgte das
eigentliche Highlight: Wir durften unserem Enkelkind zum 8. Geburtstag
gratulieren. Unser Gesang war vielleicht nicht schön aber voller Emotion.
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