Samstag, 17. Mai 2025

Dune du Pilat

 

13.Tag                 Dune du Pilat

Datum                16.05.2025
Fz-km                  177
Schritte               14417 (9,8km)
Wetter                Sonnig aber windig bei 20°
Camping            Camping du Lac Le Village Bordeaux

 

Gleich vorneweg! Den „Merlot“, den Helga gestern erstanden hat „sei der beste Rotwein gewesen

den sie je getrunken habe“. Das ist doch eine Ansage. Heute haben wir ziemlich lang geschlafen. Eigentlich verschlafen. Also war etwas Beeilung angesagt. Heute stand ja der Ausflug nach Arcachon auf der Tagesordnung.  Wir wollten unbedingt die Düne „Dune du Pilat“ besteigen. Die ca. 80km weite Fahrt war nicht sonderlich anstrengend. Nur wahnsinnig viele LKW’s waren auf der Autobahn. Auf der rechten Seite waren ausschließlich hintereinander, dicht auffahrend, LKW’s unterwegs. Als es dann in Richtung Arcachon abging wurde die Autobahn auf einen Schlag von diesen großen Fahrzeugen befreit. Unser Ziel haben wir schnell gefunden. Bei diesen vielen Hinweistafeln zur Düne konnte man sich gar nicht verfahren. Der gebührenpflichtige Parkplatz war schon gut besucht. Neben vielen Pkws waren vor allem viele Omnibusse aufgereiht zu sehen. Wie sich herausstellte war dieser Ort für viele Schulklassen das richtige Ausflugsziel. Der Empfangsbereich war sehr schön gestaltet. Alles war für den Dünenbesuch aufs Beste bestellt. Ab dem sandigen Bereich wurden nette Schuhparkplätze sichtbar denn ab sofort gings Barfuß weiter. Dann kam diese gewaltige 110m hohe Düne in den Blick. Soviel Sand auf einen Haufen aufgetürmt. Na, Mahlzeit. Eigentlich hatten wir ja etwas Bammel ob wir überhaupt den Aufstieg auf die Düne schaffen aber da war ja noch die Treppe. Die Treppe steht von Anfang April bis Mitte November den Besuchern der Düne zur Verfügung. Dann wird sie wegen der Versandung wieder demontiert. Mittels dieser Treppe war der Aufstieg für uns beide kein Problem. Angekommen erfolgte ein wunderschöner Ausblick über die gesamte Düne und auf den Atlantik. Und wie auf einen Jahrmarkt gings da oben zu. Die unzähligen Schulklassen tobten in dem Sand wie verrückt. Die steilen Stücke wurden im Renntempo nach unten bis zum Sturz bewältigt. Eine Riesengaudi für die Kinder. Wir dagegen genossen den weichen Sand und die schöne Aussicht. Der Abstieg war ebenfalls kein Problem. Wir haben das außergewöhnliche Kulturerbe und Landschaftsschutzgebiet mit allen Zügen genossen. Nach bezahlter Parkgebühr, die ausschließlich zum Erhalt des Naturschutzgebietes genutzt, fuhren wir weiter nach Arcachon. Außer einem riesigen wunderschönen weiten Sandstrand und dem Fischereihafen waren hier keine besonderen Dinge zu bewundern. Vielleicht haben wir sie nur nicht entdeckt. Allerdings haben wir hier noch die "Ritter-Sport-Allee" entdeckt. Bäume geschnitten nach dem Motto: Quadratische-Praktisch-Gut. Bei der Heimfahrt kauften wir im Supermarkt noch kräftig ein und genossen bei einem süßen Stück den französischen Kaffee. Nach dem Abendessen erfolgte das eigentliche Highlight: Wir durften unserem Enkelkind zum 8. Geburtstag gratulieren. Unser Gesang war vielleicht nicht schön aber voller Emotion.

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