12.Tag Bordeaux 2
So, Heute steht
der erste Großbesuch in Bordeaux an.
Wir haben uns den Teil zwischen „Monument
aux Cirondes“ und der „Cité du Vin“ zum Durchkämmen vorgenommen.
Also einen ziemlich großen Teil der Stadt. Aus diesem Grunde haben wir uns ein
Tagesticket für Bus, Tram und Schiff besorgt.
Für 7€ Ticketpreis pro Person
dürfen wir 24h kreuz und quer durch die Stadt gondeln. Welch ein Angebot.
Zudem
versprach das Wetter einen goldenen Tag. Zum ersten Male zog ich kurze Hosen an
und die Sandalen brauchten keine Socken. Im Rucksack waren alle wichtigen
Utensilien wie Stadtplan Vesper und Wasser verstaut. Am Buswartehäuschen
konnten wir neue Bordeauxbesucher über die richtigen Verbindungen informieren. Die
Bushaltestelle ist eine richtig kleine Kontaktbörse.
Heute fuhren wir zur
ersten Haltestelle an der Garonne.
Von dort schlenderten wir der großen
Promenade an der Garonne entlang in Richtung City tu Vin. Es war schon richtig
viel Leben in der Stadt und Jugendlich schlitterten über einen künstlich
angelegten Wasserfilm auf einer große Betonfläche. Was es alles gibt. Zwei
Türme ragten seitlich aus dem Häusermeer heraus.
Die Eglise „Saint-Louis des
Chartrons“ lud uns zum Besuch ein. Hier durften wir der Schulung von Messdiener
beiwohnen. In der Rue de Notre Dame stolperten wir über einen Antiquitätenladen
der feinsten Sorte.
Hier wurden wir von alten Gebrauchsgegenständen verzaubert.
Ein richtig toller Laden. Aber nicht ganz billig. Durch Seitenstraßen
schlendernd genossen wir die schönen lebendigen Gassen von Bordeaux. Wir
schlenderten zurück zur Garonne und fuhren dann mit der Tram zur City tu Vin.
Ein beeindruckendes Gebäude das uns hier in Empfang nahm. Nach einer
Taschenkontrolle durften wir das Gebäude betreten.
Hier war natürlich alles
geboten.
Von der Geschichte des Weins, vom Weinkeller, von der Verkostung,
alles war geboten. Wir haben für Helga im Weinkeller einen Rotwein erstanden.
Mal gespannt wie er ihr schmeckt. Danach gings gegenüber zur Halle de Bacalans.
Eigentlich eine Markthalle. Aber ein Fresstempel der seines gleichen sucht.
Hier ist alles geboten.
Schon beim Durchlaufen läuft einem das Wasser im Munde zusammen.
Hier herrschte Hochbetrieb. Danach gings für uns weiter mit dem Schiff über die
Garonne zum Darwin, einer außergewöhnlichen Location. Mittlerweile ist mit
Darwin eine kleine ökologisch alternative Welt in Bordeaux entstanden. Nach
diesem interessanten Abstecher gings zurück in die Stadt. Unserem nächsten Halt
galt der „Jardin Public“. Ein großartig angelegter Park mit vielen Flächen im
grünen Gras zu verweilen.
Und diese wurden, vor allem von jungen Leuten, ausgiebigst
genutzt. Wir besuchten noch den botanischen Garten um uns dann mit Eis zu
verwöhnen. Danach
stolperten wir in eine Filmaufnahme für Fernsehen. Mit einem riesigen
Personalaufwand wurde hier eine Scene gedreht. Allerdings stand ich irgendwie
im Bilde und wurde höflichst gebeten den Standort zu verlassen. Mittlerweile ist es spät geworden und die Beine wollen auch nicht
mehr so richtig. Also, nichts wie zurück zum Camp. Mit einem selbstgenachten 3-Gänge-Menue
beschlossen wir einen langen Bordeaux Aufenthalt.
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